Wenn ich Mitglied wäre... (Forum)

harie, Wednesday, 18.01.2017, 17:55 (vor 3379 Tagen) @ Beobachter

Momentan müsste man von Hasan Ismaik 11% der Anteile zurückkaufen um wieder eine einfache Mehrheit zu erlangen.


Nein sie müssen nicht zurückgekauft werden.
Die 11% sind Vorzugsaktien und damit nicht stimmberechtigt.
Es ist nichts darüber bekannt, dass diese Aktien in Namensaktien umgewandelt worden wären. Hier muss "nur" der Kapitaldienst erfüllt werden. D.h. die bei der Ausgabe zugesicherten Dividenden müssen (nach-)ausbezahlt werden, wodurch dieses temporäre Stimmrecht wieder entfällt.


Stimmt nicht. Die 11% sind schon lange stimmhaft, weil es eineVereinbarung gab, dass 1860 bis 2013 diese zurückkauft oder Sie eben Stimmrecht erhalten. Das war ja Schäfers Falschrechnung mit 18 statt 11 Mio. EUR als zu stopfendes Loch.

Wo Du das her hast weiß ich nicht, aber erzähl das ned weiter. Es ist halt einfach falsch.
Es wurden keine 18 Mio eingenommen, sondern 13 Mio.(haben Schäflein und Schneider auch Jahre lang ned kapiert).
Und es war auch nicht der "Rechenfehler" Schäfers wofür das eingenommene Geld aus der Ausgabe von Aktien verwendet wurde.

Beide Kapitalerhöhungen wurden ausschließlich zur Rettung der KGaA 2011 vor der Insolvenz gebraucht und verwendet.

Dafür gab es 2 Kapitalerhöhungen:
1. Erhöhung von 2,6 Mio. Euro auf 5.098.020€
Ausgabe von 2.498.020 Stammaktien mit Nennwert 1 Euro zum Ausgabekurs von 4,64 Euro.
Die Einnahme betrug 11,6 Mio Euro. Damit wurden die bis dahin aufgelaufenen Schulden nach dem Schuldenschnitt im März 2011 bezahlt.

2. Erhöhung von 5.098.020€ auf 6,5 Mio €
Ausgabe von 1.401.980 Vorzugsaktien mit Nennwert 1€ zum Ausgabekurs von 1€.
Einnahmen daraus 1.401.980 Euro.

Damit wurden die Schulden getilgt die im März (u.a. bei Schwarzer) neu(!)gemacht wurden um Liquidität der noch laufenden Saison bis 30.06.11(!) zu sichern. Also nicht noch Insolvenz anmelden zu müssen bevor der Verkauf der Anteile im Juni 2011 abgeschlossen war.

Schäfers Eingriff in die Lizenzierungsunterlagen bewirkte, dass die DFL einen zusätzlichen Liquiditätsnachweis für die Saison 11/12 wollte. Dieser wurde mit einer Zahlung Ismaiks auf ein Treuhandkonto der DFL erbracht und nicht aus dem Verkauf von Aktien. Diese Geld wurde verbraucht und damit zu einem Darlehen, welches dann Ende 2012 das erste war das in Genussrechte umgewandelt wurde.

Die von Dir genannte Vereinbarung bzgl. der 11% Vorzugsaktien entspringt schlicht der Gerüchteküche aus der AG "Verschwörungen".
Es gibt keine Zusatzvereinbarung wie du sie hier darstellst.
Es gibt eine Regelung über die Zahlung von Gewinnausschüttungen und daswars dann auch schon.
Und da diese nicht eingehalten wurden ist ein Stimmrecht erwachsen das solangeerhalten bleibt bis diese Verpflichtungen nachbezahlt sind. Dann hat Ismaik wieder 49% Stimmrechte.

Das ist aktueller Stand der Dinge!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion