Bundesregierung: keine Großveranstaltungen bis Ende Oktober (Forum)

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 17.06.2020, 20:43 (vor 24 Tagen) @ Kraiburger

Die Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass es bis Ende Oktober keine Großveranstaltungen geben wird

Schade :-(

Eventuell kann man die neue Saison dann erst im November beginnen und vorher alle in KUG und/oder Urlaub schicken. Evtl. dann die Winterpause mal ausfallen lassen.

Sollte es jedoch noch länger dauern mit den Zuschauersperren, muss man auf andere Ideen zurückgreifen.

Dann sollte man wohl wieder Geisterkarten (für Einzelspiele und Dauerkarten) verkaufen.
Ich würde mir wohl fast sicher wieder eine holen, da ich Sechzig unterstütze möchte, jedenfalls solange die Probleme nicht hausgemacht sind und für Corona können sie jetzt ausnahmsweise wirklich nichts.

Die Geisterkarten könnten ggf. in echte Karten umgewandelt werden sobald Zuschauer wieder zugelassen sind. Wird nur eine begrenzte Anzahl von Zuschauern zugelassen, würde ich anraten, Lose für diese Plätze zu verkaufen. Dann hätte man Loseinnahmen statt Zuschauereinnahmen im klassischen Sinne.

Die Fernsehgelder könnten u.U. sogar steigen, weil nun mehr Nachfrage herrscht. Da muss der DFB mit Magenta und den Drittsendern der ARD verhandeln. Der BR hatte bei 1860-Würzburg eine Rekordeinschaltquote. Diese erhöhten Zuschauerquoten sollte man monetisieren können. Zumal in Liga drei fast nur richtig geile Traditionsvereine
mit großer Fanbasis spielen, da ist das Interesse für so manche Spiele u.U. sogar grösser als für Liga zwei.

Bei den Sponsorengeldern muss man sehen wie viele wegfallen. Man muss da sicherlich mit weniger Einnahmen rechnen, aber wie schlimm das Ausmaß sein wird, bleibt abzuwarten.

In Summe bedeutet das, das niemand bereit ist für Spieler Geld auszugeben.

Die Spielergehälter müssen halt entsprechend gesenkt werden. Idealerweise proportional zu den Gesamtverlusten. Es hat ja niemand in Liga drei durch Corona einen Wettbewerbsnachteil. Alle sind gleichermaßen betroffen.

Das könnte das Ende der Dritten Liga bedeuten.

Die Dritte Liga musste schon vor Corona dringend reformiert werden. Wieso nicht bspw. vorschreiben, dass mindestens 3 oder gar 4 U23-Spieler jederzeit auf dem Platz sein müssen? Das würde die Spielerkosten schon mal senken und die Dritte Liga wäre ideal für verstärkte Nachwuchsförderung. In eine Dritte Liga gehören eher Greilingers und Dressels als Mölders.

Die Klubs könnten sich auch einvernehmlich auf bspw. Budgetlimits einigen um so das alle schädigende Rattenrennen zu beenden. Spieltheoretisch ausgedrückt: lasst die 20 Häftlinge miteinander reden und so ein Nash-Optimum vor der Saison aushandeln ;-)

An dem Tag wo auch ein langfristiges Dasein in Liga drei überlebensfähig sein wird, will gar nicht mehr jeder unbedingt auf "Teufel komm raus" aufsteigen.


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