Bundesregierung: keine Großveranstaltungen bis Ende Oktober (Forum)

lustiger_hans, Mittwoch, 17.06.2020, 14:45 (vor 24 Tagen) @ Kraiburger

Ja, die 3. Liga war noch NIE wirtschaftlich. Es sind ja nicht umsonst regelmäßig Vereine pleite gegangen. Nun stehen wir hier vor einer Sondersituation, die so noch nie da war und auch nicht vorhersehbar war. Man muss auf allen Seiten die Einnahmenproblematik angehen.

Allerdings erwarte ich da von Seiten DFB keine große Hilfe, einfach weil der es noch nie war. Also halte ich das Verteilen von zusätzlichen Geldern (die problemlos da wären) nicht für wahrscheinlich. Woanders dürfte auch kein Geld herkommen. Bleibt eben nur die Hoffnung, dass nicht allzu viele Sponsoren und Kartenkäufer wegbrechen. Man muss aber natürlich ggf. damit rechnen (wobei wir beide ja da von unterschiedlichen Verläufen ausgehen).

Nun muss man überlegen, ob man die Ausgaben senken kann. TG, Stadion, etc: Braucht man, Infrastrukturkosten werden also wohl kaum signifikant runter gehen (wir haben da mit der Stadionmiete wohl eher einen Glücksfall - stell dir vor, wir müssten die Arena zahlen!). Personalkosten auf der GS: Könnte man senken. Wozu braucht man mehr als einen Fanbeauftragten, mehr als einen Geschäftsführer, etc. Das ginge. Den Kader kann man verkleinern, auch das ginge. Nur die Kosten pro Spieler glaube ich nicht, dass sich senken lassen. Einfach weil ich nicht glaube, dass die ganzen Mitverdiener (Berater etc.) sich ihr Geschäft abgraben lassen. Da wird bis zuletzt geschachert und die halbwegs brauchbaren Spieler bring man dann schon unter. Auch wenn das die Finanzprobleme nur verstärkt.

Die Saison zu Ende zu spielen halte ich nach wie vor für die einzig sinnvolle Option. Aber die nächste Saison könnte man in einem anderen Modus starten, dann weiss auch gleich jeder, wie es läuft. Nur muss eine solche Entscheidung auch sehr bald erfolgen, sonst kommt man nämlich wieder ins wurschteln......


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