Gut geschrieben, aber eindimensional wie "Ausländer raus" (Forum)
aber seine Fragestellungen zu komplex, um Pegida-Freunde zum Nachdenken zu bringen.
Würde mich jetzt nicht als "Pegida-Freund" bezeichnen, aber trotzdem stimme ich dem, sehr gut geschriebenen Kommentar nicht zu. Ein paar, für mich besonders "komische" Formulierungen bzw. Ansichten möchte ich kurz kommentieren:
"Was ich nicht verstehe: Warum sollte der Afghane als solcher nun denken, die Frauen in diesem schockierenden Wunderland dürfe, müsse oder solle man vergewaltigen? Darf man das in Afghanistan? Ich glaube nicht. Welche "migrantische" Kultur soll sich hier Bahn gebrochen haben? Springen jugendliche Afghanen in Kabul Radfahrerinnen an und finden nichts dabei, weil das dort üblich oder erlaubt ist? Gibt es, allgemeiner gefragt, irgendein Flüchtlings-Herkunftsland, in dem die Vergewaltigung oder Tötung von zufällig des Wegs einher gehenden Frauen kulturell verankert ist?"
In vielen muslimischen Ländern hat man als Frau große Probleme wenn zu viel Haut gezeigt wird. Nicht das ich damit ein Problem hätte, von meiner Tochter abgesehen vielleicht
, aber wenn hier behauptet wird, es gebe keinen Unterschied zwischen den Kulturen beim Umgang mit "leicht bekleideten" Frauen, dann ist das entweder naiv oder polemisch.
"Ich gehe also davon aus, dass Sie, liebe Leser, eine ungefähre Vorstellung davon haben, ob die Anzahl der Tötungsdelikte – selbstverständlich auf die absolute Zahl der jeweiligen Population bezogen – bei den in Deutschland aufhältigen Afghanen, den deutsch-stämmigen Sozialhilfeempfängern oder der männlichen Population zwischen 15 und 30 Jahren Lebensalter am höchsten ist."
Im Moment geht in den Bundesländern in denen "nicht Deutsche" ausgewiesen werden, der Prozentsatz, allerdings unterschiedlich je nach Straftat, nach oben. Der Vergleich mit "deutsch-stämmigen Sozialhilfeempfängern" ist zwar wahrscheinlich richtig - evtl. kann der Bundesrichter das sogar wissen, der normale Bürger tappt hierbei leider im Dunkeln, da solche Statistiken zumindest nicht öffentlich sind - aber ich würde auch nicht befürworten "deutsch-stämmige Sozialhilfeempfänger" wieder nach Deutschland zu holen. Am meisten stört mich aber, dass jemand, der evtl. etwas für aussagekräftige Statistiken tun könnte, mir vorwirft, dass keine Zahlen vorliegen bzw. diese mir bekannt sind. Dann soll die Polizei doch endlich aussagekräftige Statistiken veröffentlichen. Der Diskussion dient es sicher nicht, wenn einzelne Bundesländer die Spalte "nicht Deutsch" einfach aus der Statistik streichen. Ist zwar auch etwas polemisch, aber bei so etwas muss ich immer an Aussagen wie "das könnte die Bevölkerung verunsichern" denken.
"Am Ende bleiben auf der Oberfläche ein paar Fragen: 1) Begehen Ausländer mehr Straftaten als Inländer? Wenn ja: Welche, und Warum? 2) Begehen "Flüchtlinge" mehr oder andersgeartete Straftaten als andere Migranten? Wenn ja: Welche und Warum? 3) Begehen Inländer mehr Straftaten als Ausländer? Wenn ja: Welche und Warum? "
Siehe oben - dann soll er sich doch dafür einsetzen aussagekräftige Statistiken nicht nur zu haben, sondern auch dem Bürger zur Verfügung zu stellen.
"Ohne jeden Scherz folgt das Ende dieser Kolumne: Wer mit Migration nicht leben will und kann, ist vielleicht ein "besorgter", auf jeden Fall aber ein besorgniserregender, in der neuen, globalisierten Welt nicht angekommener Bürger. Er ist, nach allen kriminologischen Erkenntnissen der letzten 150 Jahre, in hohem Maß gefährdet und gefährlich, denn er ist subjektiv desintegriert, enttäuscht, frustriert, objektiv auf der Verliererseite. Er neigt in deutlich überproportionalem Maß zum sozialen Rückzug, selbstdestruktivem Verhalten und Sucht, zu irrationalem Hass auf vermeintlich Schwächere und Minderheiten, zu Gewalttaten und zum Anschluss an totalitäre Glaubensgemeinschaften religiöser und politischer Art."
Und spätestens jetzt bin ich fast nicht mehr bereit zu diskutieren, denn warum wird unterstellt, dass jeder, der gegen eine ziemlich dilletantische und unkoordinierte Aufnahme von Ausländern ist, auch gleichzeitig mit "Migration nicht leben will und kann". Meine Tochter hat während der Zeit im Kindergarten mal erzählt, dass es doch gar keine Probleme mit Menschen aus anderen Ländern gibt. Herkunftsländer waren 1x Philippinen, 1x USA, 1x Schweden, 1x Griechenland, 2x Österreich, 1x Türkei, 1x Indien und evtl. noch ein anderes Land, das mir aber nicht mehr einfällt. Sie meinte dann noch, dass sie jetzt schon in 6 Sprachen "Guten Morgen" sagen kann. Und wenn mir jetzt der Herr Fischer noch sagt, dass es keinen Unterschied zwischen dieser Kindergartengruppe und einer mit 2/3 Ausländeranteil, am besten noch alle aus dem gleichen Land, gibt, dann ist mir klar, warum in Deutschland so viele "idiotische" Urteile gefällt werden.
