Wie möchtest Du es denn haben? (Forum)
dein Vergleich mit den direkten Beteiligungen an normalen Firmen hinkt in meinen Augen bei einem Fußballverein, speziell in unserer Konstellation, gewaltig.
Ja, aber trotzdem definiert sich halt "Investor" nicht als jemand der laufend Geld (als Darlehen oder was auch immer "zuschießt") sondern als jemand der Anteile kauft. Ob das Sinn macht oder nicht, ist dann wieder ein anderes Thema.
Wenn ein Investor nur Anteile hält und bei Bedarf operative Verluste über Kredite/Genussscheine ausgleicht, anstatt das Fundament für eigenes Wachstum zu bauen, dann macht das am Ende doch weder für den Verein noch für den Investor selbst irgendeinen Sinn. Es wird nur der Mangel verwaltet. Genau hier trennt sich für mich der passive Geldgeber vom strategischen Partner, den 1860 so dringend bräuchte.
Da bin ich komplett bei Dir. Aktuell wird es halt, auch aber nicht nur aufgrund der deutschen 50+1 Regel und der wechselnden Verantwortlichen in einem e.V., schwierig einen Investor zu finden der Geld für Investitionen zur Verfügung stellt und dieser Investor (egal wie er heißt) dann aber zumindest "offiziell" nicht mit zu reden hat bzw. der andere Gesellschafter im Zweifel immer die Entscheidungsgewallt hat. Das hat halt Vorteile (unbestritten) aber auch Nachteile wenn der, der zahlt "nicht anschafft". 
