Ergänzend dazu... (Forum)

grasober, Dienstag, 29.12.2020, 21:54 (vor 21 Tagen) @ Busfahra_

Ohne es irgendwie belegen zu können, fürchte ich persönlich dass Du da zu optimistisch bist, ja.

Dadurch dass HI ein auf jeder Ebene dermaßen indiskutabler Mensch ist und sich deshalb die allergrößte Mehrheit problemlos auf "Scheiß auf den Scheich" einigen kann, werden leider viele Grenzen überdeckt, die quer durch das HI-kritische Lager verlaufen.

Da gibt es Leute die die Situation ganz nüchtern betriebswirtschaftliche betrachten, und gerne soviel Geld wie möglich von ihm nehmen, solange es nur die Fremdkapital-Quote nicht verschlechtert.
Dann gibt es Leute die schlicht nicht daran glauben dass HI es finanziell im Kreuz hat die KGaA dorthin zu hieven wo sie sie gerne sehen würden, und die deshalb darauf hoffen dass er seine Anteile bald möglichst an einen "echten" Investor weiterverkauft.
Oder die, die sich vom Einstieg eines weiteren Gesellschafters endlich den lang erhofften Geldsegen erwarten.

Solche Kasperl wie mich, die das ganze Konstrukt in jedweder Ausprägung aus einer fundamentalen Anti-Investoren-Einstellung heraus ablehnen gibt es in meiner Wahrnehmung heute weit weniger als es noch vor 10 Jahren der Fall war. Und deshalb gehe ich mittlerweile davon aus dass die 75% auch kein sicheres Bollwerk mehr sind.


Ich wiederhole mich mit der Formulierung, aber sie trifft es mMn nach ziemlich gut: Aus dem 2011 noch weit verbreitenden "Sechzig darf nie ein Investoren-Klub werden", ist über die Jahre bei vielen ein "Sechzig soll endlich ein richtiger Investoren-Klub werden" geworden. Beides gute Gründe HI abzulehnen, aber nur einen davon kann ich unterschreiben.


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