Polizei und KVR machen weiter mobil? (Forum)

Kraiburger, Mittwoch, 28.04.2021, 11:07 (vor 9 Tagen) @ lustiger_hans

Hintergrund hierfür ist, dass die Polizei für die Bewertung ihrer Gefahrenlage ihre eigenen Erfahrung zugrunde legt.

Dabei macht es keinen Unterschied, aus welchem Grund ein Verein in der Stadt anzutreffen war. Wenn es bei einem Spiel von Bayern II gegen Kaiserslautern zu Problemen mit den Gästefans gekommen ist, dann geht die Polizeit ebenfalls davon aus, dass es auch beim Spiel von Kaiserslautern bei 1860 München zu Problemen kommen wird.

Für eine weitreichendere Qualifizierung einer "echten Gefahrenlage" sind die Ämter i.d.R. nicht sensibilisierbar.

Nette Anektote am Rande: Es gab beim FC Bayern einst ein Konzept, dass irgendeine Meisterfeier am Marienplatz mal an einem Mittwoch hätte stattfinden müssen. Um die Sicherheit der einkaufenden Öffentlichkeit an diesem Werktag zu gewährleisten, hätte an jedem Geschäft in der Kaufingerstraße 2 Polizisten stehen sollen. Die Meisterfeier an einem Werktag fand dann tatsächlich jedoch nicht statt, das eingereichte Konzept wurde aber von der Polizei für gut befunden und am darauffolgendne Meisterfeier (sonntags) angewandt. Somit standen an einem verregneten Sonntagmittag vor jedem geschlossenen Geschäft in der Kaufingerstraße 2 Polizisten. Was ich damit sagen will: für Differenzierungen und logische Kausalzusammenhänge sind die Herren und Damen meist nicht ausgebildet. Daher brauchts sinnlose Konzepte wie die Stadionverordung.


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