Scharold hätte noch einen Trumpf in der Hand: Ich sag nur 10 (Forum)

grasober, Donnerstag, 14.05.2020, 06:55 (vor 11 Tagen) @ Randpositionslöwe

Klar muss man irgendwann mit irgendwas anfangen.
Aber der erste Schritt in der Konfrontation sollte schon irgendwie inhaltlich sein. Jetzt zu sagen "ätschibätsch, Du darfst jetzt nicht rein" wäre schon arg kindisch. DB24 ist für viele die vorrangige, wenn nicht die einzige, Informationsquelle rund um Sechzig. Wenn der Griss jetzt keine Akkreditierung bekommt, dann schlachtet er das ganz sicher genüsslich propagandistisch aus. Vor allem wenn der Verdacht im Raum steht, dass er - wie hier ja vorgeschlagen - die Akkreditierung deswegen nicht bekommt weil man mit seiner Art der "Berichterstattung" nicht einverstanden ist. Sowas wäre auch in meinen Augen ziemlich kindisch und ungeschickt.

Und natürlich soll die GF oder das Präsidium jetzt nicht aktiv einen Streit vom Zaun brechen. Das wäre auch ziemlich ungeschickt. Aber "zum Glück" agieren ja der Blogger und HI in der Regel agressiv genug, dass man nicht allzu lange auf den nächsten Aufschlag von deren Seite warten müsste. Den Aufschlag sollte man dann aber endlich mal sauber und entschieden parieren, statt sich wieder daneben zu stellen und zu hoffen dass die Wellen schon nicht zu hoch schlagen. Aufhänger gibt's ja regelmäßig genug. Bewusst falsche und aus dem Zusammenhang gerissene Berichterstattung auf DB24, wie man durchaus mal öffentlich gerade rücken könnte. Oder Gewaltaufrufe gegen Vereinsfunktionäre im dortigen Kommentarbereich. Wenn man das mal öffentlich thematisieren würde, dann könnte man ergänzend von mir aus auch gerne verfügen das der Blogger draußen bleiben muss bis er das abgestellt hat. Aber nur dann. Ein "Du bleibst draußen, weil Du bist doof" fände ich äußerst peinlich.

Gegenüber HI das selbe. Den kann man zwar nicht so einfach vor die Tür setzen, aber Einladungen zu einer echten Konfrontation hat er in der Vergangenheit genug geschickt. Die Diffamierung des Präsidiums als Rassisten (und damit gleichzeitig die Unterstellung dass die Mitglieder bereit sind Rassisten zu wählen), die Vergleiche kritischer Fans mit mordenden Regimen wie denen in der DDR und Nordkorea, und natürlich auch das fortgesetzte Vorgehen gegen 50+1, was einen klaren Bruch des Kooperationsvertrags darstellt.

Zu all dem schweigt das Präsidium mehr oder weniger, meistens mehr. Und ja, ich weiß dass das Präsidium der Ansicht ist eine offene Auseinandersetzung würde mehr schaden als nützen. Genau aus dem Grund bin ich mit dem Präsidium auch ziemlich unzufrieden.


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