Umweltidioten siegen in Leipzig (Forum)

BlueMagic, Wednesday, 28.02.2018, 16:30 (vor 3047 Tagen) @ corleone

Es sind nicht alle Pakete so groß und sperrig, dass sie nicht in ein Lastenrad mit entsprechendem Aufbau passen würden. Das erfordert halt höheren logistischen Aufwand. Und verursacht u. U. (nicht mal sicher, weil man im Gegenzug vermutlich nicht unerhebliche Kosten einspart) etwas höhere Kosten. Machbar wäre es. Da gibt es bereits Modellversuche. Dann fahren in einem Stadtviertel halt täglich 5 Lastenräder herum, anstatt 2 riesige Diesel-LKWs und ein kleinerer E-Scooter, der die schwereren und sperrigen Teile bringt. Es würde schon gehen, wenn man denn wirklich wollte. Momentan müssen aber noch Diesel-Karren und LKWs verkauft werden, weil man damit so viel verdienen kann. Und da hängen ja Arbeitsplätze dran ....

Und das hier zum Thema Mobilität:
https://www.tz.de/muenchen/region/serie-bauboom-in-muenchen-und-folgen-fuer-oberschleissheim-9639457.html

In Dänemark gilt man als "faule Sau" wenn man nicht mit dem Rad in die Arbeit fährt. Die Hälfte der Menschen in Kopenhagen macht das inzwischen. Auch im Winter. Und warum? Weil man konsequent seit dreißig Jahren die Parkgebühren drastisch erhöht und die Radwegsinfrastruktur ausgebaut hat.
Genau so würde es bei uns auch gehen. Leider steht die mächtige NRA/äh Automobilindustrie dagegen und verhindert sinnvolle Verkehrspolitik im Sinne der MENSCHEN und der Natur!


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