Wieso diese unsachliche Abneigung gegen Investoren? (Forum)

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Sunday, 19.04.2015, 12:45 (vor 4004 Tagen) @ ex-mitglied

Man kann auch alles schlecht reden. Momentan ist 1860 so nah dran wie noch nie zurück nach Hause zu kommen und von den Roten befreit zu werden.

Und es wird nicht goutiert NUR wegen Herr Ismaik?

Glaubst Du es stört irgendeinen Chelseafan, dass die CL im Finale dahoam dank Abramovich gewonnen wurde? Oder dass es irgendeinen ManCity-Fan stört, dass ihr Klub seit 41 Jahren mal wieder einen Titel geholt hat, weil die Kohle dafür von einem Investor aus dem Morgenland kam? Böser Investor. Wäre ja soviel besser, wenn ManCity noch immer im Niemandsland der Tabelle rumkrebsen würde...

In England hat fast jeder Klub einen Investor, trotzdem sind die Stadien voll und die Stimmung durchaus gut.

Und zum Thema Söldner: Fussballprofis spielen für Geld. Überall auf der Welt. Auch in einer (offiziell) Amateurliga wie Luxemburgs Nationaldivision. Fola Esch würde immer noch höchstens Ehrenpromotion spielen ohne Gérard Lopez, Düdelingen würde ohne Becca wohl nicht sehr oft Meister werden und ohne Fabrizio Bei würde Differdingen heuer nicht um den Titel mitspielen.

Wer Fussball nur aus Idealismus sehen will, sollte bei uns in die zweite Division gehen bzw. in Deutschland in die Kreisliga oder so. Alles drüber geht es ums Geld.

Aber Geld = böse, Investor = böse... ??? Sorry, das ist m.E. mehr plumper Antikapitalismus und Realitätsverkennung als ein wirkliches Argument. Und vermutlich auch komplett ahistorisch, denn die Meisterschaft 1966 wäre wohl ohne Wetzels Geld auch nicht möglich gewesen.


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