Mr Herbert? „SZ“: „Sieben Forderungen von Hasan Ismaik“ (Forum)

Herbert, Friday, 29.05.2026, 16:31 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 14 Min.) @ tomtom

Ich erlaube mir mal, Markus ausführlich daraus zu zitieren, dann musst Du zumindest diesen Artikel eines wohl als seriös anerkannten Berichterstatters nicht extra aufrufen (Lesezeit: 4 Minuten):

Ich habe kein SZ-Abo (jetzt oute ich mich mal ;-) ) daher keine 4 Minuten ;-). Danke fürs posten.

„(...) Die Punkte eins bis sechs im Forderungskatalog, der der SZ vorliegt, lauten: „ordnungsgemäße Finanzberichterstattung und Aufbau eines Compliance- und Finanzberichterstattungssystems bis zum 30. September 2026“; „Beauftragung eines neutralen externen Finanzexperten bis zum 30. Juni 2026“; „Ausgabebeschränkungen zur Gewährleistung einer strikten Zweckbindung neuer Mittel“; „strikte Einhaltung des genehmigten Budgets“; „Verzicht auf Herabwürdigung“; „Umstrukturierung der KGaA bis zum 31. Oktober 2026 auf der Grundlage eines vereinbarten Umstrukturierungsplans, der bis zum 30. Juni 2026 fertiggestellt werden soll.“ So weit, so irdisch. Und dann kommt Punkt sieben: „Exit-Unterstützung.“

Da steht jetzt aber auch nichts von "Verzicht auf Vorkaufsrecht" oder ist das in "Exit-Unterstützung" enthalten?

Den Punkt bzgl. "Finanzexperten" sehe ich allerdings und ich glaube so ist das auch im aktuellen Stand drin, eher intern in der KGaA oder maximal externe Berater zu dem Thema. Interne, langfristige Kompetenz, ist immer besser als kurzfristige externe, außer es geht nur um Umstrukturierung aber das ist ja ein anderer Punkt.

Dieser Punkt wird überaus spannend, sollte Ismaiks Firma doch einmal von den ursprünglichen Mondpreisen des Investors abweichen und seine Anteile zu einem realistischen (oder auch ungewöhnlich niedrigen) Preis verkaufen wollen. Dann könnte eine Klausel zum Tragen kommen, wonach der Stammverein das Vorkaufsrecht für einen eigenen Interessenten besitzt, der das von Ismaik erhaltene Angebot überbietet. Bei einem niedrigen achtstelligen Betrag etwa wäre es nicht undenkbar, dass sich ein Alternativkäufer findet. (...)“

Ja, daher auch kein Verzicht, aber wie gesagt, ist aktuell auch nicht gefordert.

Deine Rolle, Herbert, wird übrigens so beschrieben: „Hasan Ismaik selbst teilte der SZ am Mittwoch mit: „Thank you for your message. Mr. Herbert is responsible for any answers regarding the club.“ Mr. Herbert, Herbert Bergmaier, einer von Ismaiks Statthaltern und der Aufsichtsratsvorsitzende, sei zuständig für etwaige Antworten, die den Klub betreffen. Bergmaier wirkt in der aktuellen Lage als Vermittler und Erklärer, wollte sich zu den Verhandlungen aber nicht äußern.“

"Statthalter" ist interessant, aber kann man natürlich so schreiben da ich von Hasan vorgeschlagen wurde aber dann von allen einstimmig gewählt wurde und ja, vereinbart war, das Hasan selbst nichts sagt (hat irgend wie in den letzten Jahren nicht so gut funktioniert mit der Presse) und ich was sage, wenn es was zu sagen gibt, was bei der Anfrage halt nicht der Fall war, daher die die richtige Aussage "wollte sich zu den Verhandlungen aber nicht äußern." die stimmt und das Thema "wirkt in der aktuellen Lage als Vermittler und Erklärer" kam so von mir bzw. hab ich so "bestätigt" und sehe ich auch immer noch so bzw. war die "Grundlage" für mein Engagement.

Das Thema "Exit-Unterstützung" resultiert daraus, dass es ohne die Mithilfe "des e.V." (wer auch immer das dann ist, von aktuellem Präsidium über Teile oder Gesamt Verwaltungsrat bis zu anderen Verantwortlichen im e.V.) sehr schwierig ist Anteile zu verkaufen bzw. alleine schon ein sinnvolles Angebot zu bekommen. Daher rührt der Wunsch der HAM nach dem e.V. als "Vertragspartner" damit man hier bessere Unterstützung bekommt. Mein Rat bzw. meine Infos zu dem Thema waren eher "der e.V." (wie gesagt, wer auch immer das ist bis zur Mitgliederversammlung bzw. allen Mitgliedern - das ist eher meine Definition von e.V.) ist weder mit einem Vertrag noch anders "zu steuern" oder "zur Hilfe zu verpflichten" da es einfach zu viele einzelne Menschen mit zu vielen einzelnen Interessen aber vor allem auch Ansichten sind. Das ist aber sehr schwer zu kommunizieren bzw. vor allem auch schwer (das verstehe ich auch) von Seiten HAM dafür Verständnis zu haben. Daher liegt mein Fokus eher auf
1. Verkauf mit einem Käufer "von Seiten" e.V. damit man schon mal kein Problem mit der Akzeptanz im e.V. im Verkaufsprozess aber viel wichtiger auch danach hat.
2. Darlehensvertrag mit der KGaA und "nur" Zustimmung durch den e.V. (das ist einfacher als Vertragspartei e.V.)

Die sechs oder auch sieben Punkte sind aber wahrscheinlich für den e.V. kein großes Problem - für die KGaA sind die Punkte 1-6 eine Selbstverständlichkeit und ja, mit der aktuellen Geschäftsführung sind diese Punkte auch kein Problem bzw. werden eh schon angegangen), aber man kann natürlich aus jeder "Verpflichtung" ein Problem machen, je nachdem wie man das dann liest, auslegt, etc.. Oder, wie wir ja alle wissen die lang genug dabei sind "Es kommt immer darauf an wie man einen Vetrag lebt.", oder war es doch "Satzung"?


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