Zur Debatte über den Umbau des Sechzgerstadion (Forum)
Warum soll sich die Stadt bewegen, wenn sich derjenige der eventuell Nutznießer wäre, sich partout nicht entscheiden will.
Unser Verein möchte anscheinend alles mundgerecht serviert bekommen.
Zu was soll sich der Nutznießer entscheiden, wenn noch nicht mal die Miete nach dem Umbau feststeht und die Stadt das Mietobjekt nur nach Ihren Vorstellungen umbauen will und auf die Bedürfnisse des Nutznießers nicht eingehen kann/will ?Nur zur Erinnerung: Die SPD hat in dem Stadion 2019 ein Wahlkampfthema entdeckt, dann einen Umbau zur 2 Ligatauglichkeit durch A&S prüfen lassen, dann kam Corona und jetzt versucht sie den schwarzen Peter an 60 abzuwälzen, weil diese angeblich so undankbar sind.
Wenn die Stadt das Stadion sanieren will, soll sie es machen, es hiess doch immer, man macht es nicht nur für den TSV.
Die Stadt will zwar den Hauptteil der Kosten auf 60 abwälzen, aber Änderungsvorschläge und Verbesserungen (Namensrechte, Zäune vor der Stehhalle, Polizei wo anders plazieren etc) von 60 kann man nicht berücksichtigen, weil es ja noch andere Mieter gibt..
Und die Löben kritisieren dann auch noch Präsidium und Geschäftsführung - kannst Dir nicht ausdenken….
Wenn die Stadt eine Gentrifizierung des Stadtteils verhinden will, sollte sie mit 60 und seinen Fans die Zusammenarbeit suchen und anstreben und nicht permanent dagegen arbeiten - die Stadt hat das GWS schon 2x Kaputtsaniert und so wird es auch beim nächsten Versuch sein
Na dann ist also an dem Stillstand nur die Stadt schuld, und unsere Gesellschafter und Geschäftsführung leisten vorbildliche Arbeit?
Stimmt, das kann man sich nicht ausdenken. Aber gut zu wissen, wobei ich bei der Stadt schon auch keinerlei Willen zu einer Lösung entdecken kann. Aber ich höre von unserer Seite nur immer, dass das Stadion zu klein, und ohne zig VIP-Bereiche eh scheiße ist, und im Vergleich zu ausgesuchten Stadion wir so arm dran sind. Außerdem hätte Reiter doch ein Grundstück versprochen. Klar, kann man machen, aber ob das die richtige Taktik ist? Wenn ich verhindern will, dass die Stadt das 60er erneut kaputtsaniert, und wenn ich das Stadion brauche, sollte ich die Zusammenarbeit suchen, und mich vor allen Dingen auch darum kümmern. Dass die Konditionen noch nicht auf den Tisch liegen ist schon klar, aber das wäre die Sacharbeit von Pfeifer da nachzubohren, obwohl er in der Stadt wohl nur noch mäßig gelitten ist. Gleichzeitig rasiert man eine absolut positive Sache, falls man selbst auch etwas für die Ansprüche eines modernen Stadions im Innenstadtbereich tun möchte, um noch ein bisschen mehr Spielgeld für die KGaA zu bekommen, welches man an anderer Stelle sowieso wieder rausschmeißt. Die angeblich knapp 700000€ Nebenkosten sind ja anscheinend kein Problem.
Oder für was hockt denn der Saki und der Präse beim Bürgermeister und machen eine Chefsache aus dem Stadion. Damit der Investor dann was schwafelt, oder Robert ein Gutachten verspricht, was seit fast einem Jahr überfällig ist. Dieses Gutachten hätte man im eigenen Interesse sofort nach dem von A&S machen sollen. Lass mich wetten. Das kommt sicher als Bonbon bei der MV auf das Tableau, dass man jetzt ganz sicher wirklich eine Stadionkommission gründen wird. Oder wartet man noch ein paar Jahre bis sich einer von der HAM bemüht da teilzunehmen.
Und warum soll man Präsidium und Geschäftsführung nicht kritisieren. Sind die sakrosankt?
