Ich hätte immer noch gerne gewußt... (Forum)
... wie man auf 684.000€ Nebenkosten kommt, bei einer 19 tägigen Belegung im Jahr.
Gute Frage.
Nach Argumentation der Stadt müssen die Nebenkosten auf die Mieter umgelegt werden in einer Art und Weise, die rechtlich zulässig ist. Sprich: die Bedingungen für die Miete des Stadions dürfen nicht als unzulässige Subvention erscheinen.
Wenn man jetzt die Kosten für Strom, Wasser, Rasenpflege, Reinigung, zumindest anteilig Personalkosten etc. nimmt, kommt da natürlich schon was zusammen. Immerhin macht die Stadt mit dem Stadion angeblich ein jährliches Minus in Höhe eines niedrigen siebenstelligen Betrags.
Aber das ist wie gesagt die Argumentation der Stadt. Inwieweit die Zahlen der Realität entsprechen oder ob sich da am Ende nicht irgendwelche städtischen Referate gegenseitig über den Tisch ziehen und so die Kosten hochtreiben, bleibt natürlich Spekulation.
Am Ende gewinnt halt immer das Bewertungsamt.
