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Vielleicht hast du aber auch ein Problem mit dem Begriff "Neutralität" im journalismus?
Neutralität bedeutet, dass sich der Journalist nicht mit der ihm vertrauten Sache gemein machen soll. Dass er sachlich, frei von Meinung und "neutral zu bewerten" hat. Und er natürlich auch zu bedenken hat, dass es eine Gegenseite gegen kann, deren Eindruck er mit einfließen lassen sollte.
Das Gegenteil von dem sind zb Meinungsbeiträge wie griss sie fabriziert oder wie sie in den großen privaten Medienhäusern von RTL über italia2 bis hin zu Fox entwickelt werden.
Neutralität im Journalismus bedeutet aber nicht, mit Kampf eine Gegenteilige Meinung zu suchen, zu kreieren oder zu pushen, nur um eine "ausgewogene Berichterstattung" zu suggerieren. So hätten es viele radikale Kräfte am liebsten um die Souveränität des Staates zu unterwandern. Aber das ist keine "Neutralität".
Wenn dir die Meinung, welche im ÖR wiedergegeben wird, nicht gefällt dann ist das dein gutes recht. Aber es ist nicht die Pflicht des ÖR, die gegenteiligen ständig zu publizieren. Sondern sie zu sichten, sie zu bewerten, ggf kurz zu erwähnen und sie dann in die Tonne zu treten.
