Ohne Hasan? (Forum)

Kenny2, Friday, 15.06.2018, 10:45 (vor 2895 Tagen) @ laimerloewe (c)

ich finde, dass die ganze geschichte nicht gut gelaufen ist. und zwar weil ich davon ausgegangen bin, dass die neue Strategie des ev für die KGaA ist, nur das Geld auszugeben, was auch reinkommt. da hat man jetzt, quasi ein jahr nach dem zusammenbruch wegen jahrelanger Misswirtschaft (= mehr ausgeben als man einnimmt) offenbar schon wieder alle guten vorsätze über board geworfen. und gerade diese vorsätze waren es, die mich haben hoffnungsvoll in die Zukunft schauen lassen. ich hoffe, dass das ein einmaliger vorgang bleibt, so wie die sz das darstellt.

weiter stört mich an der geschichte, dass gar nicht unbedingt erwiesen ist, dass man mit diesem kader nicht den Klassenerhalt schaffen kann. ich hätte das erstmal versucht. andererseits hätten dann in den Winterpause evtl. Verstärkungen dringend not getan, ohne dass kohle dafür da ist und der liebe hasan hätte einem dann wieder seine Bedingungen aufoktroyiert. wahrscheinlich wollte man dieses Risiko ausschließen und jetzt lieber das Geld ohne weitere Bedingungen sichern. das kann ich sogar zu einem gewissen punkt nachvollziehen. gut finde ich auch, dass die u21 von diesem Geld erhalten werden soll. da hat man dann wieder einen Rettungsanker, falls es schief geht.

gar nicht gut finde ich, dass dampfplauderer stimodingsbums damit sein gesicht waren kann, denn nun ist ja auch "irgendeine form von paket" vom hasan beim verein angekommen. da hat er glück gehabt...

Wie ich schon in der Lounge schrieb:

Bei der Vorgabe, keine Schulden zu machen, ging es doch nicht vordergründig um die schon bestehenden Genußscheine. Es ging darum, keine Darlehen mehr von ihm anzunehmen, weil er dann zweimal Forderungen stellen kann - bei der Gewährung und bei Umwandlung zu Genussscheinenen. Jetzt gibt es Geld zum ersten Mal nicht als Darlehen - nach deutschem Recht sogar als Eigenkapital - und das ganze ohne dass er Forderungen durchgebracht hat. Natürlich wäre ein Sponsoring besser gewesen, aber wie die SZ sagt, es war wohl die einzige Kompromissvariante, die beiden Seiten akzeptabel erscheint. (Ergäänzt: beim Vorgänger von RR hätten wir wohl schon längst das bayerische Darlehen durch ein höheres Darlehen von HAM ersetzt und diverse Leute hätten mal wieder ihren Hut nehmen müssen) Und was nächstes Jahr ist, da müssen wir schauen, wie sich diese Saison entwickelt, was an Ausbildungsentschädigungen a la Weigl fließen wird etc. Vielleicht benötigen wir nächstes Jahr gar keine Budgeterhöhung, wenn man Scharold weiter an der Gesundung der KGaA arbeiten läßt.

Ansonsten wurde oben schon geschrieben, dass Biero einen Druck auf beide Gesellschafter ausgeübt hat. Somit wollte sich vor der MV keine Seite die Blöße geben und als "Bieromörder" die schlechteren Karten zu haben. Das ist der Hauptgrund, warum überhaupt noch was von HI kam.


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