jetzt nur mal als Beispiel (Forum)
wenn ich bei allem was ich in den letzten 51 Jahren so angestellt habe erwischt und vor Gericht gelandet wäre, wäre ich auch vorbestraft.
Glaube ich nicht, Du wärst halt zu diversen Geldstrafen verurteilt worden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du spätestens wenn Du das zweite Mal erwischt wirst, das dann noch mal machst (egal was passiert).
Nun stelle man sicher weiter vor, man ist dann auf dem Spiel und übertreibt es wieder mal besoffener Weise. Nun gehts in den Bau und da trifft man nicht etwa auf Leute die einem auch ein anderes Wertebild vermitteln können sondern auf seinesgleichen mit deinem gehörigen Hass auf alles und jedes.
Nach einem Jahr und 5 Monaten kommt man dann raus und wie geht es nun weiter? Was hat so ein Strafe für einen Zweck, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft als Ganzes? Die Reflexe kann ich nachvollziehen, aber sinnvoll ist dieses Urteil wohl trotzdem kaum
Was würdest Du dann vorschlagen, wenn jemand "immer wieder" agressiv wird, ein Therapie nichts bringt, weitere Straftaten dazu kommen, etc.?
Ich kann den akutellen Fall nicht beurteilen, da ich die vorherigen Delikte nicht kenne (z.B. "Drogen" kann von "erwischt mit Drogen für den Eigengebrauch" bis zu "Verkauf an Kinder" alles sein), aber normalerweise (siehe bei Dir
bzw. oben) wird man ja selbst in 51 Jahren nicht erwischt, daher muss derjenige schon sehr viel Pech gehabt haben mit mehreren Vorstrafen.
Ab wann bzw. wie oft "aufgefallen" (o.k., eigentlich sogar verurteilt) soll es denn dann Deiner Meinung nach ohne Bewährung gehen? Oder welche Alternative hat der Staat?
