Wenn ich mir die jüngst veröffentlichte Bilanz ansehe, (Forum)
käme der Vorschlag alle Nachwuchsmannschaften an die KGaA abzugeben einem Suizid gleich.
Das Schäfer-und-Co-Pfeifen-im-Walde "wir können auch ohne Investor, nur eben auf kleinerer Flamme" war gelogen. Dieses Konstrukt, mit den wirtschaftichen Eckdaten, kommt keinen Meter ohne Ismaik, egal wie klein oder groß ihre Flamme sein mag. Zieht der Investor den Stecker, ist es sofort vorbei. Es gibt keinen Plan B. Es scheint auch nie einen gegeben zu haben.
Rückblickend muss man vermutlich das Präsidium Schneider, Maget, Hauner mit ihrem Geschäftsführer Schäfer als die größten Traumtänzer seit Wildmoser sehen. Realitätsverweigerung muss bei ihnen die Grundlage des Tagesgeschäfts gewesen sein.
"Traumtänzer", "Realitätsverweigerung"!?
Ich weiß nicht, ob das die richtigen Worte sind. Ich glaube, im Prinzip geht es eher um eine Unfähigkeit, die Realität zu ändern. Und da unterscheidet sich das genannte Präsidium keinen Pfurz von den anderen nach Wildmoser. Eigentlich weiß es jeder, der sich mit der Materie befasst, dass sich 1860 die Arena nicht leisten kann; dass bei den bestehenden Verträgen ein jährliches Millionendefizit nicht vermeidbar ist und dass dadurch das Konstrukt "1860-Profifußball-KGaA in der Allianzarena" nicht nachhaltig funktionieren kann.
Freilich, das Schlimmste bei Schneider & Co. war natürlich, dass sie zur Aufrechterhaltung des nicht funktionierenden Systems sogar vor einem Verschachern der KGaA an einen Unbekannten nicht zurückgeschreckt sind.
