Konstruktiver Dialog (Forum)
Wie wäre es denn, wenn man mal Bedingungen aufstellt, unter denen es vorstellbar wäre, als Mitglied einem weiteren anteilsverkauf zuzustimmen. Wenn man das zb unter dem Dach von pro 1860 macht, könnte man ja mal mit dem Präsidium in einen Dialog treten, um einen kompletten Schiffbruch zu vermeiden.
Ich halte 75% für eine extrem hohe Hürde. Wenn die Abstimmung dann nicht wie gewünscht ausgeht, bleibt dem Präsidium möglicherweise nur der Rücktritt und ev und kgaa stehen vor einem Scherbenhaufen.
Naja, da geht schon das erste Problem los: Pro ist (ebenso wie z.B. die ARGE) ein Zusammenschluss, der zwar einige Leute vertritt, aber bei Weitem nicht alle. Und die, die man vertritt, müssen nicht einer Meinung sein. Im Prinzip hat keine Organisation die Legitimation für so etwas. Bliebe also nur, möglichst viele Interessenvertreter einzubinden und dann wird es, wie üblich, kompliziert. Um 75% zu erhalten, müsste es schon ein verdammt gutes Gesamtpaket vorlegen. Aber Kritik wird es immer geben. Wenn die Abstimmung negativ wäre, könnte es interessant werden, was das Präsidium tut. Trotzdem ist es das Präsidium des Gesamtvereins, das sich nicht alleine am Fußball messen lassen muss. Es käme für mich insofern darauf an, wie man das Ganze präsentiert. Wenn man unter sachlichen Zwängen einen Plan vorlegt (weil nix anderes mehr geht), dann ist ein Nein kein Rücktrittsgrund....
