Das mag alles sein (Forum)
Aktuell bewegen wir uns mit jeder Verpflichtung weiter in die Gedärme des Investors. Wieder finanziert er nicht direkt sondern nur über Darlehen. Mit vermutlich wieder Umwandlung in Genussscheine.
Spätestens im Dezember, wenn gegenüber der DFL wieder die verbesserte Eigenkapitalquote nachgewiesen werden muss, wird Ismaik seine Forderungen in erheblichen Umfang in (wertlose) Genussscheine wandeln müssen, um den Fortbestand der KGaA nicht zu gefährden. Wird ebenso lustig wie interessant wie er sich dann verhält. Ob er wieder eine saftige Geldstrafe in Kauf nimmt, die je nachdem im Wiederholungsfall durchaus auch mit Punktabzug verbunden sein kann? Einen Masterplan kann ich dahinter beim besten Willen nicht erkennen. 
Das Bild, das Kraiburger zeichnet, finde ich nicht falsch. Hier findet seit fünf Jahren eine rauschende Abschiedsparty statt, die solange läuft wie der dicke Onkel erklärt dafür die Rechnung zu übernehmen. Hat der keinen Bock mehr, ist alles schlagartig vorbei.
"Herbert" und "BGB" haben freilich auch Recht, unter diesen Bedingungen Geschäftsführer zu sein ist nicht vergnügungssteuerpflichtig und sicher nicht ganz ohne persönliches Risiko. Wobei mir kein Präzedenzfall eines Profifußballklubs in Deutschland bekannt ist, in dem der Geschäftsführer nach der Insolvenz gerichtlich persönlich belangt worden wäre?
