DENKFEHLER! (Forum)
Weißwuaschd, Du ignorierst völlig, was ich geschrieben habe.
Hab jetz nomal nachgesehen. Konnte es nicht 100% verifizieren, aber es muss so sein:
Die Catering-Pauschale ist Teil des Mietvertrags mit der AA GmbH. Es gibt kein Vertragsverhältnis zwischen dem Caterer Do&Co und 1860. Wenn es anders wäre, hätte es 2009 nicht einen Prozess zwischen FCB und 1860, sondern zwischen Arena One und 1860 gegeben. Wie der Vertrag zwischen Caterer und AA GmbH aussieht, ist unbekannt.
Keine Ahnung, wie die Verträge aussehen, ist eigentlich aber auch wurscht. Entweder gibt's einen Vertrag zwischen KGaA und Caterer, dann wird der Caterer von der KGaA Kohle sehen wollen. Oder es gibt einen Vertrag zwischen Caterer und Arena GmbH, dann wird Do&Co die Arena GmbH belangen. Und nachdem die Roten sicher keinen müden Cent zahlen, scheitert der Auszug halt dann nicht am Caterer, sondern am Vermieter.
Danke, dass Du die Zahlen genannt hast. Es werden pro Saison ca. 2,5 Mio. Euro pauschal bezahlt, 140.000 pro Spiel. Das ist auf 2000 oder 2500 Fresser gerechnet.
Jetzt sind aber kaum mal so viele da, tw. unter 1000. Der Caterer kann, wenn gg. Sandhausen oder so höchstens 1000 kommen und fressen, dementsprechend weniger Essen bereitstellen. 1860 zahlt aber trotzdem die volle Pauschale ohne jede Gegenleistung. Und das in einer Höhe, die für 1860 tödlich ist.
Stimmt.
Dieser Vertrag ist sittenwidrig. Das hat Manfred Stoffers richtig erkannt. Leider ist die Justiz in München korrupt, wie wir spätestens seit dem Hoeneß-Prozess wissen.
Verschwörungstheorie? Oder Paranoia? Jedenfalls a rechter Schmarrn, mit Verlaub.
Man muss nämlich wissen, dass der Vertrag dergestalt aus völlig anderen Gründen zustande kam: Als Rot und Blau noch Arena-Eigner waren, brachte Rot nennenswert Eigenkapital ein. Blau konnte das nicht. Also einigte man sich auf überhöhte Miet- und Catering-Zahlungen, die dieses Defizit ausgleichen sollten. Seit 2006, also seitdem Blau nicht mehr Arena-Eigner ist, ist der Gegenstand für diesen Vertrag weggefallen. Die Zahlungen gehen aber (ganz oder zumindest fast?) unvermindert weiter. Das ist sittenwidrig.
Warum soll das sittenwidrig sein?
Die KGaA hat in Person des damaligen Geschäftsführers einen Mietvertrag geschlossen.
Keine der Parteien wurde dazu gezwungen, beide Parteien kannten die Konsequezen. Wenn der GF einer Kapitalgesellschaft so einen Scheißdreck unterschreibt, kann er evtl. persönlich haftbar gemacht werden (außer bei uns), deswegen ist der Vertrag aber noch lange nicht sittenwidrig.
1860 kann gar nichts Besseres passieren, als wenn hohe Forderungen aus dem Cateringvertrag erhoben werden. Dann muss der Forderer offenlegen, wie sich seine Gewinne aus dem Vertrag gestalten.
Und dann? Ein schlechtes Gewissen werden sie eher nicht haben, warum auch? Sie profitieren halt von dem Irrsinn, den die ganzen Vollpfosten in KGaA und e.V. in den letzten Jahren so verbrochen haben.
Ich würde mich an deren Stelle jeden Tag bepissen vor lachen...
