BFV Kern gegen Kompassmodell (Forum)
Im Kern, ha, ha, erläutert er im Podcast, dass er 4.400 Vereine in Bayern vertritt und befürchtet, für die Amateure würde finanziell weniger übrig bleiben, wenn der BFV keine eigene Regionalliga mehr hat, sondern alles an den DFB geht, samt der begleitenden wirtschaftlichen Vermarktung. Ohnehin würde der DFB bereits allerhand Bestrebungen unternehmen, an die Daten der Landesverbände und bsw. der 1,8 Millionen Mitglieder in Bayern zu kommen, um diese neuen Formen der Vermarktung zuführen zu können.
Kern fürchtet, dass in Huglfing, Philippsreut und Wurmannsquick nichts mehr ankommt von den Segnungen des BFV, weil er selbst nichts mehr zu verteilen hat.
Das ist das erste Argument, das ich wenigstens irgendwo nachvollziehen kann. Nur zieht Kern meiner Meinung nach daraus die falschen Schlüsse. Statt sich zwischen den Tischbeinen um die herabgefallenen Krümel zu prügeln, sollten die Amateurvertreter/innen eine fairere Verteilung der Torte auf dem Tisch verlangen.
In dem Podcast erläutert er kurz seine Argumente gegen das Kompassmodell.
Neben den Reisestrapazen führt er auch die Unsicherheit der Zusammensetung an: "ganz Fußball Deutschland muss 2 Wochen warten bis die Relegation für dieses Modell gespielt ist - z.B. die Vereine im Westen wissen die Gegner der nächsten Saison noch nicht weil Norden noch relegiert"
