1860 München lehnt das Kompass-Modell ab (Forum)
Disclaimer: Ist absolut mein Text. Aber Rechtschreibung und Satzbau verbesert Google-KI dann doch schneller.
Was mir aber so niemals bewusst war, das es in der aktullen 3. Liga keine Begrenzung der Zweitmannschaften gibt. Die gab es bei der Einführung der 3. Liga, wurde aber vom DFB wieder abgeschaft. Und beim Kompassmodell übernimmt der DFB die Regionalligen und somit gilt auch die Regionalliagverordnung, die besagt, dass jede Liga maximal 7. zweite Mannschaften haben darf. Und die dürfen dann je nach Belieben mit der KI-Software hin und hergeschoben werden.
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Genau so ist es. Was viele nicht begreifen, ist die Tatsache, dass der Flaschenhals zum Profifußball durch die aktuellen Reformen noch enger wird. Wenn wir künftig nur noch 80 Vereine in vier Regionalligen haben, werden davon früher oder später mindestens 20 Plätze von Zweitvertretungen besetzt sein. Das Kompassmodell erlaubt nämlich bis zu 7 U23-Teams pro Staffel. Für echte Amateurvereine wird der Aufstieg in die 3. Liga damit nahezu unmöglich. Sie müssen weite Fahrtstrecken auf sich nehmen, spielen aber dennoch in keiner Profiliga.
Und das dicke Ende kommt erst noch: In der 3. Liga gibt es laut DFB-Statuten überhaupt keine Obergrenze für zweite Mannschaften. Wenn die finanzstarken Bundesliga-Reserven die Regionalligen dominieren, wandern sie unaufhaltsam nach oben. Es gibt keine Regel, die verhindert, dass die 3. Liga irgendwann zmal nur noch aus Nachwuchsteams ohne Fans besteht.
Der einzig gangbare Weg wäre, wenn der DFB endlich den Mut aufbrächte, die 3. Liga unter das Dach der DFL zu zwingen – und zwar aufgeteilt in zwei Staffeln: Nord und Süd. Dadurch würde sich der Flaschenhals sofort weiten. Selbst mit dann 72 Profivereinen hätte Deutschland bei rund 20 Millionen mehr Einwohnern immer noch 20 Profiklubs weniger als England.
Um das finanziell zu stemmen, muss eine verbindliche gesetzliche Solidarabgabe eingeführt werden. Alle nationalen TV-Einnahmen müssen in einen Topf und nach einem festen Schlüssel verteilt werden: 50 % für die 1. Bundesliga, 25 % für die 2. Bundesliga und jeweils 12,5 % für die beiden neuen dritten Ligen. Auch die Europacup-Einnahmen der Top-Klubs gehören mit einer Solidarsteuer für den Amateur- und Frauenfußball belegt. Wenn der FC Bayern und Konsorten diesen Weg nicht mitgehen wollen, dann werden sie eben im nächsten Jahr nicht für die Champions League gemeldet. Falls sie dann beleidigt sind, können sie gerne ihre eigene, Kommerz-Europaliga gründen.
Und noch etwas: Die Bundesliga-Sonntagsspiele gehören wieder abgeschafft. Diese Zerstückelung des Spieltags hat den Amateurvereinen an der Basis extrem viele Zuschauer und damit die wirtschaftliche Existenz gekostet
