In der Ausgabe vom 19.08.26 (Forum)
Ein Befreiungskampf von alten Lasten, alten Fehlern, alten Verhaltensmustern? Gelänge der, wäre es doch absolut positiv? Einigen Fans und Mitgliedern kam der Einstieg Ismaiks 2011 durchaus wie eine "feindliche Übernahme" vor. Anderen dagegen wie ein riesiges Glücksversprechen auf ewigen Erfolg und Zuckerwatte für alle. Es gab geteilte Meinungen. Damalige Funktionäre waren dagegen vor allem erleichtert, weil sie und ihnen nahestehende Personen durch den Verkauf an Ismaik ihre Kleinkredite aus dem Feuer hatten. Aber als Chronist weißt du das vermutlich.
Und wieder hast du in einer Sache recht: Der Zeitraum, in dem dieser "Befreiungskampf" geführt wurde, ist ganz klar ab 2017 zu verorten. Den entscheidenden Fehler hat am Ende 2026 Ismaik gemacht. Er hat sich komplett verpokert. Was danach kam, kann man als "konsequente Umsetzung der Gunst der Stunde" deuten. Bin ich bei dir. Und persönlich erleichtert über die Konsequenz.
Ich halte die Bezeichnung Befreiungskampf in Bezug auf 1860 für überzogen.
Meiner Meinung nach hat Hasan den entscheidenden Fehler gemacht, der ihn rauskatapultierte, alles was danach kam, kann man von den verantwortlichen Personen erwarten - ich kann da keinen Befreiungskampf erkennen, sondern die konsequente Umsetzung der Gunst der Stunde.
1860 musste auch nicht „befreit“ werden, da Ismaik den Verein bzw die Kapitalgesellschaft nicht durch eine feindliche Übernahme gekapert hat.
Wenn man schon von Befreiungskampf sprechen will, dann sehe ich diesen eher im Zeitraum zwischen 2017-2025, alles was danach kam, war im Vergleich dazu Kindergeburtstag.
In der abgelaufenen Saison, gab es von der HAM-Seite keinen Post auf Sozialen Medien, keine Angriffe mittels Interviews, da war zumindest öffentlich Friede, Freude, Eierkuchen und kein Kampf sichtbar, bis zum Schluss wurde die gute Zusammenarbeit kommuniziert, bis es dann eskalierte, weil Hasan eben Hasan ist und Hasan Dinge macht.
