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In der Ausgabe vom 19.08.26 (Forum)

tomtom, (vor 4 Tagen) @ Chronist

Klar, mittlerweile durchläuft bei der „Jungen Welt“ jeder Artikel die eigens aufgesetzte Marxinator-KI damit die Stossrichtung auf jeden Fall stimmt.

Spaß beiseite: Autor Fabian Stallknecht ist Einigen aus dem Löwen-Umfeld und mir persönlich bekannt und – das kann ich wohl nicht nur für mich sagen – auch sehr geschätzt. Er tritt keineswegs als Agitator oder dergleichen auf.

Zu seinem Artikel kann ich nur den Teaser zitieren, den ich ehrlich gesagt für etwas zu klischeehaft halte, aber insgesamt dürfte der Beitrag wohl völlig korrekt sein und bei den rund 24.000 Leser:innen der Zeitung ohne marxistische Indoktrination (Ideologie nennt es ein verzweifelter Möchtegern-Wortakrobat gerne) objektiv über die aktuellen Verhältnisse beim TSV 1860 München berichten.

Und ja, ich war vor rund 25 Jahren auch rund fünf Mal Autor für die „Junge Welt“ zu Fußballthemen, kein Mensch aus der Redaktion redete mir rein. Heute würde ich nicht mehr für diese Zeitung arbeiten. Letztes Jahr schüttete mir auf der Buchmesse in Frankfurt ein Mitarbeiter eindringlich das Kraut aus, das fand ich ziemlich unangenehm. Dieses Jahr werde ich diesen Stand meiden.

Es gab übrigens vor zwei Jahren mal einen sehr differenzierten Beitrag über die „Junge Welt“ von Ronen Steinke in der „Süddeutschen Zeitung“ (leider hinter der Paywall).

„Zeitenwende« in Giesing
Dauerkartenboom und Mitgliederrekord – wie der TSV 1860 München nach dem Investorenschock in der Regionalliga Bayern neu beginnt
Von Fabian Stallknecht
Ein Satz bringt es auf den Punkt: »Mit dem Rücken an der Wand, doch immer wieder obenauf«. Viel treffender als mit dieser Textzeile aus dem Lied »Mit Leib und Seele« der löwenaffinen Münchner Rockband »Die Vorstadtkönige« lässt sich die Gefühlslage der Fans und Anhänger des TSV 1860 München kaum in Worte fassen; gehört doch das große Fußballdrama, die Folge von Höhenflügen und Abstürzen, von Titeln, Tränen und Tragik von jeher zur DNA des Giesinger Traditionsvereins...“

(...)

Die KI sagt über diese Zeitung:

Die junge Welt (jW) ist eine marxistisch orientierte, überregionale Tageszeitung mit Sitz in Berlin, die werktäglich im gesamten Bundesgebiet erscheint. Sie gilt heute als das größte dezidiert linke Printmedium in Deutschland und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Hintergrundberichten und internationalen Analysen aus.

Ohne den Bericht gelesen zu haben, kann ich mir die Stossrichtung vorstellen…


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