Investorenfrage (Forum)

Kraiburger, Tuesday, 11.10.2022, 08:03 (vor 1271 Tagen) @ friedhofstribüne

Das ist schon klar. Ein Ausgangspunkt dabei wäre, wieviel Ismaik selbst bezahlt hat. Darum geht es mir. Wenn er argumentiert, er möchte mit Null aus dem Geschäft rausgehen.


Dann sind wir zwischen 18 und 70 Millionen, soweit ich das alles kapiert habe.

Enger kann man es nicht fassen!

Zuletzt wurde eine Forderung von 60 Millionen kolpotiert.

Wobei man da schon irgendwo deutlicher werden muss: 60 Millionen ist das, was er insgesamt an Krediten an 1860 vergeben hat. Wenn jemand das Geld auf den Tisch legt, ist die KgaA dann schuldenfrei? Oder ist das nur eine neue Umschuldung? Ich komme da kaufmännisch nicht ganz mit.

Als Beispiel: 2016/2017 hat er für 20 Millionen Euro Spieler gekauft, die keiner kannte und die keiner wollte. Wie und was da genau an Geschäften mit seinem Spezl Kim Jorbachian lief, das will ich gar nicht beurteilen wollen (ihm wurde ja mittlerweile die Beraterlizenz der FIFA entzogen). Aber dass dieses Geld für die Spieler, die keiner kannte und keiner wollte, letztendlich als Kreditbelastungen in der KgaA aufgetaucht sind - und dort immer noch sind - geht mir nicht in den Kopf. Am Ende waren alle Spieler vertragslos und durften ablösefrei wechseln: Die Zeche zahlte 1860 und der Berater (mittlerweile wegen dubiosen Machenschaften gesperrt) hat zweimal kassiert.

Also für mich steht die Frage im Raum: Von wem will Ismaik diese 20 Millionen haben, die er 2016/17 selber versaubeutelt hat: Von der KgaA als Rückzahlung seiner Kredite? Oder von dem, dem er die Anteile verkauft, so dass der dann die Zeche für den Unfug Ismaiks übernehmen soll? Kann mir nicht vorstellen, dass die KgaA dann entschuldet wäre?


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