Ergänzung (Forum)

domlöwe, Dienstag, 23.06.2020, 23:18 (vor 9 Tagen) @ BlueMagic

Wenn man am Sechzig vor allem das Gesamterlebnis Giesing schätzt, wird man die 18000er-Giesing-Lösung natürlich jeder Oly-Lösung vorziehen. Das ist eine legitime Position, aber es gibt auch andere legitime Perspektiven.

Wenn einem das Erlebnis Giesing nicht ganz so wichtig ist, könnte eine intelligente Nutzung des Olympiastadions sehr wohl eine attraktive Lösung sein.

Was ich mir unter einer intelligenten Nutzung vorstelle:

Generell: Spielfeld wird Richtung Hauptribüne verlegt:

Lösung Regionalliga:
Hauptribüne (untere 2/3 von Eckfahne zu Eckfahne) + kleine mobile Tribüne als Gegentribüne, die zur Open-Air Saison in der Sommerpause immer abgebaut wird.
Fanblock = letzter offener Block der Hauptribüne Richtung Nordkorve:

Kapazität: ca 20000

Lösung 2. Liga:
Hauptribüne eventuell bis oben. Wenn Bedarf da ist, mobile Kopftribünen nach Vorbild der Gegentribüne.

Kapazität: ca 25000 - 30000

Lösung 1. Liga:
Wenn es das Zuschauerinteresse hergibt, könnte man weite Blöcke auf der Hauptribüne Seite öffnen und/oder eventuell die mobilen Tribünen vergrößern.

Kapazität:
ca 35000 bis 40000

Ich finde, dass ein solches mitwachsendes oder mitschrumpfendes Stadion wegen seiner Originalität und des historischen Standortes durchaus einen gewissen Charme hat.

Man hätte eine Lösung, bei der man sich die nicht auf Jahrzehnte die Chance verbaut, auch mal wieder auf Augenhöhe mit Clubs wie Augsburg, Freiburg oder Mainz zu sein. Bei der Giesing 18000 - Lösung muss man so realistisch sein, dass die 2. Liga eigentlich schon das höchste der Gefühle ist. Wenn mal wirklich alles ganz super läuft, dann vielleicht ein Jahr 1. Liga auf den Niveau von Paderborn 2019/2020. Aber das ist schon äußerst optimistisch. Es gibt Gründe, das in Kauf nehmen, das ist mir klar. Aber ich würde mir wünschen, das solche oder ähnliche Lösungen zum Olympiastadion zumindest ernsthaft geprüft werden. Das was letztes Jahr veröffentlicht dazu wurde, ist jedenfalls keine ernsthafte Prüfung gewesen. Es einfach mit dem Größenwahn-Totschlag Argument abzulehnen, wäre meiner Meinung nach zu billig.

Mir ist aber natürlich klar, dass ich hier in diesem Forum eine Außenseitermeinung einnehme.


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