Nachhaltigkeit ala HI (Forum)

harie (ohne R), Tuesday, 31.03.2020, 17:03 (vor 2296 Tagen) @ friedhofstribüne

Nachhaltigkeit durch immer weiteren Verkauf von Anteilen. Das ich nicht lache. Der Urfehler war, überhaupt Anteile zu verkaufen. Jetzt kann man nurnoch auf den Mist, der daraus erwächst, reagieren. Was machen wir eigentlich, wenn alle Anteile weg sind? D.h. übrigens: Dem Verein gehört dann garnix mehr an der ersten Mannschaft. Und es schnabeln noch mehr Leute mit. Des werd a Spaß!


Das spielt keine Rolle. Man kann so viele Anteile verkaufen wie man will.
Es schnabeln auch nicht zwangsläufig mehr Leute mit, und selbst wenn kommt es auf die Leute an.

Andererseits ist es auch fraglich ob es tatsächlich besser ist wenn ehrenamtliche Amateure in Vereinspositionen dauernd dreinquatschen. Seit Gründung der KGaA 2002 sehe ich da auch keine wirklich nachhaltiges Konzept.

Auch wer meint der Profibetrieb wäre im e.V am besser aufgehoben, der irrt.
Das finanzielle Risiko würde dann zu 100% der e.V. tragen, was angesichts der bisherigen Entwicklung der KGaA wohl eher dumm wäre. Am e.V. kann man bekanntlich keine "Retteranteile" im 10 Jahres Rythmus verkaufen.

Wenn man jetzt eien Kapitalerhöhung macht, dann muss man eben sehr genau hinschaun durch Wen und mit Wem.

Eigentlich sind wir ja meistens "Nichtcoronakompatibel", d.h. viel zu nah beinand bei unseren Einschätzungen. Hier muss ich aber schon bemerken, dass du in den ersten 3 Absätzen eigentlich ganz etwas anderes behandelst als ursprünglich thematisiert.

Dem letzten Satz kann man dagegen nur zustimmen. Nachdem ich aber gerne in meine Glaskugel schaue, verspreche ich dir schon jetzt, dass die vermeintliche Transparenz beim genau hinschauen gar nie nicht ausreichen wird, um das nachhaltig als Mitglied zu entscheiden. Den Karl Christian bedeutungsschwanger mit einem "das ist Alternativlos" vorzuschicken reicht hier hoffentlich nicht. Mehr wird aber wahrscheinlich nicht kommen.
Nachdem das voraussichtlich bloß vorgeschobene Scheingeplänkel sind, werden sich die beiden Inhaber aber eh nicht einigen. Das wiederum bedeutet, dass das Ganze im Sande verläuft. Vielleicht auch besser so.

Ich wollte auch nur auf den post vom lustigen-hans eingehen, der sich ja mit dem ursprünglichen Thema Nachhaltigkeit auch nicht wirklich beschäftigt hat.

Und coronainkompatibel...
ja, ein pures "alternativlos" wird da sicher nicht reichen.
ja ich schätze es aktuell auch so ein, dass man gar nicht bis zur Notwendigkeit dieser Aussage kommen wird. Eine Insolvenzgefahr besteht im Moment wohl nicht und daher ist eine Kapitlaerhöhung auch nicht zwingend nötig.

Man muss m.E. jetzt sowieso erst mal abwarten wie sich der Fußball weiterhin entwickelt. Und auch die Kohle wird zunächst nicht mehr ganz so locker sitzen was Sponsoren angeht. Das kann für 60 auch ohne Kapitalerhöhung ein Vorteil werden, weil dann gegenüber anderen Städten und Regionen die Wirtschaftskraft von München und Bayern noch mehr zum tragen kommt. Auch ein Grund warum es primär darum gehen muss die regionalen Wurzeln des Klubs zu festigen. Und das hat meines Erachtens gerade auch Gültigkeit für Investoren. Nur damit lässt sich dann auch eine nachhaltige Kooperation auf den Weg bringen.


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