Nachhaltigkeit ala HI (Forum)

lustiger_hans, Tuesday, 31.03.2020, 07:43 (vor 2296 Tagen) @ harie(ohne R)

[…]


Das spielt keine Rolle. Man kann so viele Anteile verkaufen wie man will.
Es schnabeln auch nicht zwangsläufig mehr Leute mit, und selbst wenn kommt es auf die Leute an.

Andererseits ist es auch fraglich ob es tatsächlich besser ist wenn ehrenamtliche Amateure in Vereinspositionen dauernd dreinquatschen. Seit Gründung der KGaA 2002 sehe ich da auch keine wirklich nachhaltiges Konzept.

Auch wer meint der Profibetrieb wäre im e.V am besser aufgehoben, der irrt.
Das finanzielle Risiko würde dann zu 100% der e.V. tragen, was angesichts der bisherigen Entwicklung der KGaA wohl eher dumm wäre. Am e.V. kann man bekanntlich keine "Retteranteile" im 10 Jahres Rythmus verkaufen.

Wenn man jetzt eien Kapitalerhöhung macht, dann muss man eben sehr genau hinschaun durch Wen und mit Wem.


Kann man. Sollte man aber meiner Meinung nach in dieser Konstellation nicht. Wenn ich zu 2 Beteiligten noch einen 3. Investor (oder wie mans auch nennen mag) hole, schnabeln 50% mehr Leute mit. Und wenn die Anteile einmal weg sind, sind sie weg. Da kann man dann nicht beeinflussen, was damit passiert (HI könnt sie ja auch an Kim Jong Un verkaufen, wenn ihm danach ist ;-) )

Und ich habe nie behauptet, dass der Profibetrieb IN den eV gehört. Da macht er tatsächlich ziemlich viele Probleme, wirtschaftlich und vereinsrechtlich. Die Betriebsgesellschaft gehört aber vollständige ins Eigentum des eV.


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