Rede vom Amateukongress des Herrn Koch und die Wirklichkeit (Forum)

Walter Zitzlsperger ⌂ @, Walchsing, Saturday, 07.03.2020, 05:53 (vor 2322 Tagen) @ tomtom

Hallo Tom Tom, nur mal zur info, wir werden am 29.3 einen Stammtisch in Osterhofen machen, es haben uns über 50 Vereinesvorstände schon die Zusage geben, um endlich mal die Wahrheiten und Machnenschaften über Herrn Koch und den BFV die den Fußball an der Basis in Niederbayern komplett vernichtet haben/werden.Wenn man hinter die Kulissen schaut ist das ein reiner Sumpf.

Koch Rede vom Amateurkongress:
Wir Amateurfußballer arbeiten in aller Regel im Stillen und ohne Entgelt, stehen nicht auf den großen Bühnen, wir veranstalten außer an Silvester keine Feuerwerke. Es ist an der Zeit – und dieser Kongress bietet dazu die Gelegenheit – deutlich zu machen, dass die 25.000 Amateurfußballvereine das Fundament des Fußballs
Wir spielen, wir leben und wir lieben Amateurfußball inmitten dieser verrückten Welt. Unsere Welt des Amateurfußballs unterscheidet sich von der Welt des Glamours, des Geldes und des großen Fußballs auf vielfache Weise. Oftmals werden wir deshalb heute als „ewig Gestrige“ belächelt, die die Anforderungen der globalisierten Welt nicht kapieren. Aber wir angeblich „ewig Gestrige des Amateurfußballs“, wir sind in Deutschland über sieben Millionen Mitglieder in über 25.000 Vereinen. wenn das Motto „Fußball füreinander miteinander“ aktiv gelebt wird, wenn es um die Menschen, vor allem um die Kinder und Jugendlichen geht, kurzum, wenn es „um die Sache Fußball“ und nicht um Geld, Posten und Pfründe geht – dann entsteht Freude am Fußball und Freude am ehrenamtlichen Engagement

Ausschnitte aus Spiegel:
Hehre, leere Worte
Großer Dienstwagen, teure Flüge: Interne Papiere zeigen, dass Vizepräsident Rainer Koch vom alten Schlag ist. Kurz vor seiner erhofften Wiederwahl gibt er sich als Reformer – ein durchsichtiges Manöver. Zum Glück hatte Koch, 60, das Rezept für eine »gute Neuordnung« gleich parat: »Transparenz« und »Sachaufklärung«. Genau dafür stehe nämlich die neue Führung – nur dass die kurz nach dieser Rede im Februar 2019 schon wieder ganz alt aussah. Schließlich hieß der DFB-Chef damals noch Reinhard Grindel, der nichts dabei fand, sich eine Luxusuhr von einem Oligarchen schenken zu lassen.Keine Frage, Transparenz und Sachaufklärung wären ein Anfang für einen geläuterten DFB – wäre da nicht auch Koch selbst, der Prototyp jener Funktionärskaste, die das Ansehen des größten deutschen Sportverbands über Jahre abgewirtschaftet hat. Koch diente sich vom DFB-Sportgericht bis in die Führung des Verbands hoch – und trug all jene Dinge willfährig mit, die beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit des DFB gefährdet haben: luxuriöse Funktionärsreisen zu großen Turnieren, dubiose Beraterverträge, First-Class-Catering und Saufgelage bei Weihnachtsfeiern und Tagungen. »Übersicht monatliche Aufwandsentschädigungen Ehrenamtliche Mitarbeiter«. Wie daraus hervorgeht, kassieren die Präsidiumsmitglieder Summen, die teilweise an Professorengehälter heranreichen. Rainer Koch, im Hauptberuf Richter in München, bekommt demnach inklusive Sachleistungen knapp 7000 Euro monatlich vom DFB. So stellte der Verband seinem Vize eine Mercedes-E-Klasse, die Koch auch privat nutzen durfte. Listenpreis brutto des Dienstwagens: 80 259,55 Euro. Die Betriebskosten übernahm der DFB, Tankkarte inklusive. Das Gleiche beim Fliegen: Wer es als Funktionär ins Präsidium schafft, darf auf Verbandskosten in der Businessclass abheben. Also fliegt Koch grundsätzlich vorne mit, selbst auf Kurzstrecken im Inland. Und kaum ein Funktionär fliegt so fleißig wie Koch. Noch delikater als der Luxus, den das Amt im gemeinnützigen DFB so beschert, ist aber die Tatsache, dass Koch noch eine halbe Stelle am Oberlandesgericht München hat. Obwohl er Spitzenämter in drei Verbänden besetzt. Außerdem winkt noch ein weiteres Amt. Koch, der sich um einen Sitz im Uefa-Exekutivkomitee bewerben will. Auch diese Aufgabe, so Koch, wäre zeitlich nur zu schaffen, wenn er als Richter aufhörte. Und noch etwas ließe sich mit dem Justizjob wohl nur schwer vereinbaren. Der Uefa-Posten ist mit 160 000 Euro im Jahr dotiert.


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