there is no "Dilemma" (Forum)
Es steht jedem Mitglied frei, bei der nächsten MV einen gut begründeten Änderungseintrag für die Satzung einzureichen, so dass künftig mehrere Kandidaten zur Auswahl stehen können (oder sogar müssen). Teilt eine 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder dieses Anliegen, kann die Satzung in dem Punkt geändert werden.
So, jetzt kum i wida aus meim Löscher:
Demokratie auf Schülermitverwaltungsniveau...prima!
Endergebnis ist und bleibt, daß fehlgeleitete Fußballfans auf der Suche nach demokratischer Mitbestimmung im Amateurverein herumirren und am Ende mehr zerstören, als sie Gutes bewirken. Eine Interessenvertretung von Fußballfans hat nur gegenüber der KGaA Sinn. Und der Amateurverein braucht vielleicht gar nicht so dringend basisdemokratische Stukturen, viel mehr braucht der Unabhägigkeit von Willensbidungsprozessen der Profifußballfans. Die ganze Vereinsstruktur ist in der Hinsicht eine fatale Fehlkonstruktion und gehört den Verhältnissen angepßt.
Gscheiter wärs gwesen, man hätt von Anfang an darüber mehr nachgedacht, anstatt sich in blindem Wildmoserhass an der thematisch falschen, nämlich der Amateurvereinssatzung zu verlustieren.
Aber das wäre halt der sehr viel längere und anstrengendere Weg.
Pragmatischer ist es da schon, einfach an dem, was da ist, a bisserl herumzuändern...
Der Nachteil am Pragmatismus ist nur, daß auf Dauer die Unzufriedenheit mit den andauernd in Kauf zu nehmenden Kompromissen ansteigt.
60 ist da schon auf dem Gipfel, wie man an der aktuellen Situation sehr schön sieht.
Euer "Dilemma" ist in Wirklichkeit keines, weil es für die meisten Mitglieder am Ende gar keine Rolle spielt, was im e.V. passiert. Die alte wie die "neue" (besser "abgeänderte") Satzung richtig ausgelegt, hätten sich sowohl AR/VR, als auch Präsidium überwiegend um den e.V. zu kümmern. Faktisch dreht sich alles aber immer vorwiegend um die Profis, wo rechtlich gesehen aber nix bewegt werden kann.
Man muß sich daher nicht wundern, wenn die Frustrate ständig steigt.
Übrigens und rein vorsorglich - auch wenns denen nicht gefällt, die gerne alles, was nicht Freund ist, mal eben zur Lebensvereinfachung in eine Schublade zusammenschmeißen: Ich finde das Vorgehen des Kirmaier-Anwaltes auch komplett durchgeknallt, widerlich und asozial.
Aber andrerseits wär "man" vereinsseitig einfach viel besser gefahren, wenn man von Anfang an etwas deeskalierender damit umgegangen wäre oder aber aus eigenen Fehlern von selber Konsequenzen gezogen hätte, wie z.B. die Satzungsänderung solange zu verschieben, bis Klarheit auf dem Prasidiumsposten herrscht.
Wie auch immer, mich geht's ja nix mehr an und deshalb proste ich Euch fröhlich zu und wünsche morgen erquickliches Abstimmen am falschen Ort zum falschen Thema.
Und jetz kriech ich wieder zurück in meinen Löscher
