als alter Verschwörungstheoretiker (Forum)
gehen mir die von mir hervorgehobenen Aussagen nicht aus dem Sinn:
Ist es denn so unwahrscheinlich, dass es ein konto vom schmutz selber war? 18 mio an einem Tag verloren? Alles mit belegen beweisbar? Diese Spekulation?
Ist alles sehr merkwürdig. Zuzutrauen wäre es dem Hoeneß schon, dass er den Schmutz schützt.
aus dem welt.de ticker (btw. florian kienas)
13:25 Uhr: Der Münchener Steuerfahnder Helmut I. (63) war elektrisiert, als er von „mehreren Hundert Millionen“ auf einem Schweizer Konto hörte. Es habe auch den Hinweis gegeben, berichtete I. aus dem Gespräch von Kollege B. mit dem Journalisten, dass das Konto 2009 einer Privatperson übertragen worden sei, und zwar dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußball-Vereins. Da habe es sich eigentlich nur um den FC Bayern München handeln können, bei diesen Summen, so I. Er habe gegoogelt, wer gerade Aufsichtsratschef des FC sei, und so kam zum ersten Mal der Name Hoeneß ins Spiel. Das war am 17. Januar 2013. An diesem Morgen um 8:15 Uhr hatte Hoeneß`Sohn Florian die Selbstanzeige in Rosenheim abgegeben.
Das schicksalsträchtige Datum 17. Januar ist mittlerweile übrigens auch noch aus einem anderen Grund von Bedeutung für Hoeneß: Am 17. Januar 2014 brachte die Tochter des Bayern-Präsidenten ihren Sohn Leopold zur Welt. Der Richter beglückwünschte Opa Hoeneß zum Familiennachwuchs. Der konnte darüber aber kaum lächeln.
14:13
Die Welt:
Steuerfahnder als erster Zeuge
Welt-Autorin Hannelore Crolly ist im Münchner Gericht vor Ort und berichtet wie folgt über die letzte Stunde des Prozesses:
13:06 Uhr: Der erste Zeuge ist Manfred B., 57, Steuerfahnder aus Stuttgart. Er war ganz zu Beginn beteiligt. Im Spätsommer 2012 rief ihn privat der Stern-Reporter Johannes Röhrig an, weil er Informationen über ein Schweizer Bankkonto mit mehreren Hundert Euro haben wollte. Der Journalist wollte wissen, ob Gewinne aus Devisengeschäften steuerpflichtig seien und bei welchen Kriterien ein Steuerfahndern näher hinschaut. Um Fußball oder einen Verein sei es nicht gegangen. Am 16. Januar 2013 kam der zweite Anruf, da war die „Stern“-Geschichte gerade in Kurzform im Internet vorab zu lesen. Darin war allerdings noch nicht der Name Honeß genannt. Bei seinem Anruf sagte der Journalist aber, es gehe um das Schweizer Nummernkonto eines bayerischen Fußballvereins. B. rief am Folgetag einen Kollegen in München an. So brach die Lawine los.
