mal ne frage (Forum)
Ich weiß nicht inwieweit das in den Statuten der DFL geregelt ist, aber ich kann mir
nicht vorstellen, dass das zulässig ist.
So von Mitbewerber zu Mitbewerber.Mit welcher Chuzpe das Rotgesicht sich allerdings mit öffentlichen Geldern absichern
wollte, grenzt schon an höchste moralische Verwahrlosung.
Es geht jetzt wohl v.a. noch um das Ausfallrisiko. Normal würde so ein dubioses Dreiecksgeschäft keine Bank machen, außer sie kann rechtlich einwandfrei das Ausfallrisiko auf ihren Kreditgeber, sprich den FCB, abwälzen. Andere Möglichkeit wäre, dass sich die Hypo-VB dermaßen dem FCB verbunden fühlt, dass sie das für ihn übernimmt. Aus Gefälligkeit und weil 8 Mio. Euro bei denen auch schon wurscht sind.
Hätte der Deal mit der Bayern-LB geklappt und wäre so nicht ans Tageslicht gekommen, hätte das gleich mehrere Vorteile für den FCB gehabt:
- die Melkkuh ist vorerst gerettet. Sie ist wieder einigermaßen liquide mit der Aussicht auf weitere 15 Jahre Geldzapfen.
- der drohende Imageschaden "FCB saugt Lokalrivalen aus bis zur Insolvenz" wäre abgewendet.
- das Ausfallrisiko ist bei der BLB!
- die Bauernfans wären beruhigt, weil es nicht ihre Chefs waren, die die Grattler am Leben erhalten.
- keine Probleme mit anderen DFL-Clubs bzw. -Statuten wg. Wettbewerbsverzerrung.
