"Graubereiche" und mangelnde Qualität (Forum)

Amafan, Saturday, 14.02.2026, 08:54 (vor 11 Tagen)
bearbeitet von Amafan, Saturday, 14.02.2026, 09:39

DFB-Schiri-GmbH will nichts von Benachteiligung wissen:
https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/tsv-1860-schiri-gmbh-dfb-kontert-kritik-gernot-mang-fehlentscheidungen-feuerherdt-mang-kauczinski-94169099.html

Was der Schiri-Interessenvertreter für Graubereiche hält, ist in Wahrheit ein deutliches Kennzeichen mangelnder Qualität. Dass der Sprecher das negiert, ist verständlich. Das ist sein Job.

Offiziell werden Schiedsrichter nicht primär nach Regionalproporz mit garantierter Quote, sondern nach dem Leistungsprinzip ausgewählt. De facto ist es aber natürlich trotzdem so, dass versucht wird, alle Landesverbände politisch zufrieden zu stellen. Auch verständlich, aber dadurch schwemmt es eben in verschiedenen Jahrgängen Kandidaten mit hoch, die eigentlich nicht die Klasse für die Liga haben. Andere müssen dafür unten bleiben. Auch die Zusammensetzung der Gespanne wirkt oft suboptimal. Bedarf schafft Qualifikation. Das versucht man dann durch Schulungen nachträglich in den Griff zu kriegen.

Zur Zeit ist eine Generation in der 3. Liga an der Pfeife, die nur zum Teil die (gestiegenen) Anforderungen erfüllt. In ein paar Jahren kann das wieder ganz anders aussehen. Dann kommt vielleicht wieder ein goldener Jahrgang mit krass guten Leuten. Aber der offiziell nicht existierende Regionalproporz bleibt ein Hemmnis für die Bestenauswahl.

PS: Auch die inoffizielle Altergrenze ist ein Problem. Der DFB denkt hier betriebswirtschaftlich nach dem Motto "in einen 35-Jährigen stecken wir kein Ausbildungsgeld mehr". Auch dann nicht, wenn der Betreffende in unteren Ligen brutal gut pfeift. Und dafür keinen VAR braucht ;-)


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