Erinnert sich noch jemand an Martin Hagen? (Forum)

domlöwe, Saturday, 24.01.2026, 14:30 (vor 33 Tagen) @ Romirei


Auch bei 1860 ist er mittlerweile vom investorkritische Lager ins investorenfreundliche Lager gewechselt.


Diese Diskussion hier um und über Martin ist mal wieder typisch 60…

Martin war Anfangs Teil des BZ Rund um Martin Gräfer, aber nicht weil er Investornah wurde, sondern
er glaubte etwas verändern zu können, er verließ dann das BZ auch wieder recht schnell.

Auch sein Auftritt im Kino am Sendlinger Tor, ist für mich eher Ausdruck seiner (naiven) Meinung, nur
im Diskurs kann man andere Überzeugen, als ein Bekenntnis zu HI.

Ich hatte das letzte Mal im Februar/März 25 ein Gespräch mit ihm und er war einer der Wenigen, die
auch meine Sicht der Dinge hören wollte um sich eine eigene Meinung bilden zu können.
Diese Einstellung schätze ich sehr, inwieweit er sich jetzt politisch „verirrt“ hat kann und will ich nicht
beurteilen, sein Engagement bei der „Denkfabrik“ reicht mir auf alle Fälle nicht aus, um ihm gegenüber den
Stab zu brechen.

Ich gebe zu, der Satz, den du von mir zitiert hast, ist arg unterkomplex, genauso wie die ganze "Lagertheorie" bei Sechzig unterkomplex ist, wenn man einfach nur von zwei Lagern spricht.

Die Diskussion über Martin Hagen hatte ich auch mit einem langjähriger FDPler, der in der Vergangenheit schon für die FDP für den Bundestag kandidiert hat und vor gut einem Jahr aus der Partei ausgetreteten ist. Der beurteilt die Entwicklung bei Hagen sehr ähnlich wie ich. Er hat es so formuliert, dass Hagen bei 1860 die gleiche große inhaltliche Flexibilität gezeigt hat wie in der Politik. Das ist sicher die bessere Formulierung.


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