@Fred (Forum)

tomtom, Wednesday, 08.11.2023, 10:21 (vor 200 Tagen) @ Fred

Hallo, da fehlt mir schon beim ersten Satz der Glaube: „betonten glaubhaft“; freilich bin ich durch die Kritik eines Jens Weinreichs beeinflusst, der diese Leute in toto für unglaubwürdig hält.

Ich versuche ja wirklich konstruktiv an das Thema ranzugehen und ich war letztes Jahr ja auch ziemlich begeistert, aber damals wurde schon an Montag darauf hingewiesen, dass der Gedanke an Olympische Spiele in München fast schon utopisch ist. Was mich bei der Sache halt ärgert, ist, dass für den ganzen PR-Bums wieder zwei-, wenn nicht dreistellige Beträge in der gesamten Republik verpulvert werden, die an anderer Stelle auch im Sport sinnvoller einzusetzen wären.

Vehement ist da ein großes Wort. Die referierenden (IOC Berater und DOSB Mitarbeiter) betonten glaubhaft, dass die sogenannte Agenda 2020 des IOC Exzesse wie in Sotschi oder Peking völlig ausschließen würde. Letztlich laufen die Zyklen zwischen Bewerbung und Austragung länger als 10 Jahre, so dass diese gravierenden Umstellungen im Bezug auf infrastrukturelle Voraussetzungen, Finanzen usw. erst jetzt wahrnehmbar werden. Dezentrale Spiele sind das Thema. Also die möglichst nachhaltige umfassende Nutzung vorhandener Anlagen - theoretisch auch verteilt auf mehrere Städte eines Landes oder einer Region. Wenn es dann auch noch gelingt, die lokale Wirtschaft und den Breitensport mit in das Boot zu bekommen, könnte das tatsächlich was werden. Wir sprechen von den Spielen 2036 oder 2040 wohlgemerkt.
Spannend wär zudem die zeitliche Verzahnung der olympischen und paralympischen Spiele.
Ich bin da nicht blauäugig, gebe dem Thema aber eine realistische Chance.


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