Griss schreibt von einem „Ismaik-Clan“! (Forum)

tomtom, Saturday, 05.08.2023, 07:56 (vor 948 Tagen) @ Heidelberg

In diesem Kontext meint Oliver Griss es wie immer besser als Markus Schäflein von der „SZ“ zu wissen und schreibt u.a.: „Nach db24-Informationen ist die Schilderung aber so nicht ganz richtig, denn keiner aus dem Ismaik-Clan [Herv. tomtom] saß tatsächlich mit am Tisch“.

Ich zitiere hier aus einem „Working-Paper zu „Clan-Kriminalität““ von Dr. Karoline Reinhardt: „In Deutschland ist es zunehmend üblich geworden, den Begriff des Clans für Strukturen Organisierter Kriminalität zu verwenden, die nicht den Spektren von „italienischer OK (IOK)“, „russisch-eurasischer OK (REOK) oder „Rockergruppierungen“ und „rockerähnlichen Gruppierungen“ zugeordnet werden können“. (S. 3. a.a.O) [OK steht nicht für Olympisches Komitee sondern für Organisierte Kriminalität, Olli!]

Und an anderer Stelle: „Der Begriff des Clans wird vorrangig ethnisiert verwendet. Vom Bundeskriminalamt wird der Begriff der Clan-Kriminalität beispielsweise für Mhallamiye, „arabisch-stämmige“, „türkei-stämmige“, „Gruppierungen aus dem Westbalkan“ und den Maghreb-Staaten sowie für 4 OK-Gruppierungen anderer Herkunft verwendet (Bundeslagebild 2019, 31). Eher selten wird der Begriff gegenwärtig zur Beschreibung „deutscher“ Fa-
milienverhältnisse verwendet“. (S. 8. a.a.O)

Ob der immerzu achso gescheite Griss wohl weiß was es mit der Ausdrucksweise „Ismaik-Clan“ auf sich hat, wie er die Familie Ismaik damit sprachlich diskriminiert? Oder weiß Griss, der sich gerne als kritischer Journalist betrachtet, etwa mehr über uns noch unbekannte Hintergründe der Ismaiks? Vielleicht ist es am End schlicht nur Dumm- und Unwissenheit des Oliver Griss.

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