Leider wird dieses Argument nicht oft verwendet ... (Forum)

Herbert, Wednesday, 21.12.2016, 18:57 (vor 3411 Tagen) @ ex-mitglied


Dieses Argument verstehe ich aber nicht:

Selbst, dann, der Flüchtling/ die Flüchtling-In ;-) erst später Terrorist/In wird.
Schließt sich doch eigentlich schon logisch aus.


Wenn eine/r als Flüchtling einreist und sich dann radikalisiert haben wir doch genau den Fall, von dem jetzt alle reden.


wenn sich jemand "radikalisiert", liegt eine Verwandlung vor. Vielleicht eben auch vom Flüchtling zum Terroristen. Dann ist das aber eben ja auch durch die Verwandlung kein Flüchtling mehr.
Von woher sich jemand zum Terroristen verwandelt, ist aber schlußendlich vollkommen wuaschd,
warum ist wichtig, darüber sollte doch nachgedacht und diskutiert werden.
Ist natürlich viel anstrengender als Populismus....

Leider wird dieses Argement nicht oft verwendet, bzw. eigentlich nur wenn es um "Ausländer", "Migranten", "Flüchtlinge", etc. geht. Es gibt aber in Politik und Presse auch andere "Gruppen", die sehr oft bei Fehlverhalten "in einen Topf geworfen werden".

Zum Beispiel "Kampfhundebesitzer":

wenn sich jemand "assozial verhält", liegt eine Verwandlung vor. Vielleicht eben auch vom Hundebesitzer zum Assozialen. Dann ist das aber eben ja auch durch die Verwandlung kein Hundebesitzer mehr. Von woher sich jemand zum Assozialen verwandelt, ist aber schlußendlich vollkommen wuaschd, warum ist wichtig, darüber sollte doch nachgedacht und diskutiert werden. Ist natürlich viel anstrengender als Populismus....

Oder auch "Jäger":

wenn sich jemand "strafbar verhält", liegt eine Verwandlung vor. Vielleicht eben auch vom Jäger zum Wilderer. Dann ist das aber eben ja auch durch die Verwandlung kein Jäger mehr. Von woher sich jemand zum Wilderer verwandelt, ist aber schlußendlich vollkommen wuaschd, warum ist wichtig, darüber sollte doch nachgedacht und diskutiert werden. Ist natürlich viel anstrengender als Populismus....


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