So langsam wird es Zeit... (Forum)
...die Marionette abzuwählen...
Mit Gleichgültigkeit gegenüber der KGaA kann kein e.V.-Mitglied ein schweigendes Zusehen oder Wegsehen rechtfertigen.
Jeder Präsident, der sich HI entgegenstellt, sitzt gefühlt mit einem Bein wegen Herbeiführung einer Insolvenz im Kittchen. Ganz zu schweigen vom Eintrag in Löwengeschichtsbücher als Präsident, der 1860 in die Versenkung brachte - da kommt man gleich nach E. Riedl.
Das will keiner in seiner Freizeit als Ehrenamtler durchleben. Du kannst Cassalette zwar abwählen, aber wer machts dann, Du Schwätzer?
Gähn, in quasi jedem KGaA Geschäftsbericht steht testiert dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist und eine Insolvenz nur vermieden werden kann wenn dauerhaft jedes Jahr externe finanzielle Mittel zugeführt werden.Der e.V. darf diese Mittel selbst eigentlich nicht erbringen (das hat er u.a. schriftlich vom Finanzamt) und wenn ein Mehrheitseigentümer zu dem Entschluss kommt dass er keine Mittel mehr bereit stellt dann ist das erstmal sein Problem. Wenn er das tut weil im e.V. ein "schlechter" Präsident sitzt dann ist das für mich erstmal ein äußerst schwaches Argument.
Im übrigen kann sich jedes Präsidium notfalls absichern indem es sich die Zustimmung für einschneidende Maßnahmen auf einer Mitgliederversammlung einholt.
Man kann sich auch hilfsweise einfach mal darauf berufen dass man als Verein 50+1 nicht mehr durchsetzen kann und eine Reaktion der DFL abwarten. Gelogen wäre das meiner Meinung nach nicht.
Im übrigen hat der Verein zuletzt immer einen Präsidenten gesucht welcher maximale Kompromissbereitschaft gegenüber dem kGaA Mehrheitseigentümer zeigt. Insofern hat man gar gar nicht nach einem Kandidaten gesucht welcher das als Ehrenamtler in seiner Freizeit durchlebt. Pauschal zu behaupten so einen gibt es nicht ist daher vielleicht genauso daher gschwätzt.
Nachdem es ja angeblich Kaufangebote in Höhe von bisher bis zu 40 Mio. Euro für die 60% KGaA gab (Hasan Ismaik ist ja sicherlich ein Ehrenmann und würde nicht lügen) scheint es Personen zu geben welche neben einem entsprechenden finanziellen Rahmen ein Interesse daran haben dass Hasan Ismaik wieder verschwindet (warum auch immer).
Im übrigen soll doch kein Präsident pauschal gegen Hasan Ismaik arbeiten aber eben für den Verein (e.V.). Das was jetzt passiert (enorme Verschuldung ohne Schaffung entsprechender Gegenwerte) könnte doch auch ein Haftungsrisiko beinhalten denn offiziell hat der e.V, immer noch viel Verantwortung im sportlichen Bereich.
Die KGaA hat in 5 Jahren über 40 Mio. Euro (geschätzt, da aktuelle Zahlen nicht verfügbar) an Genussscheinen und Darlehen in der Bilanz aufgetürmt. Das letzte Mal waren es keine 20, nach dem Schuldenschnitt sogar unter 10 Mio. Euro welche der KGaA fast das Genick gebrochen hätten.
Es wäre wünschenswert wenn sich Personen finden die sich bereit erklären den Verein so abzusichern dass er nicht ins Bodenlose fällt (leider bin ich nicht reich) und ihm eine Perspektive geben. Dazu braucht man meiner Meinung nach keine 40 Mio. Euro. Die Modernste Fußballarena Deutschlands ist dann aber natürlich erst einmal gestorben.
Das ganze wäre ein Kampf mit hohen Risiken aber so weiter zu machen wie bisher ist auch nicht ganz ohne.
Die DFL interessiert das einen Scheissdreck. Solange ein Cassalette in den Gremien der KGaA mit allem einverstanden ist, ist auch der e.V. einverstanden. Somit wird es nicht 50+1, sondern 100+0.
Ein Präsident dem HI entgegen zu setzen, der Widerworte gibt, könnte zu einer augenblicklichen Pleite der KGaA führen. Ob man damit so berühmt wird bei 1860, wenn man den Traum von mindestens 50% der Fanschar nach Aufstieg und Champions League (siehe auch die zahlreichen Pro-Kommentare bei Ismaiks Facebook-Seite) mit einem Knall zu Fall bringt. Abgesehen von evtl. Haftungsfragen, die eine langatmige und kostspielige juristische Auseinandersetzung zur Folge haben.
