Bei diesem Griss-Blog ist es doch ganz einfach: (Forum)
Dieser Typ hat ein paar Tausend Follower und ist neben den herkömmlichen Boulevardmedien für den allgemeinen unkritischen Informationssüchtling eine wichtige Plattform.
Nebenbei ist der Blogger finanziell direkt vom Erfolg seines Blogs abhängig und hat daher natürlich das Interesse, soviele Leute wie möglich auf seine Plattform zu kriegen.
Wie kommt er also an sein Geld?
* Werbung per Adds. Das sind die Dinger, die im lf gerade so nerven. Pro Klick bekommt er 10% der Einnahmen, welche das werbende Unternehmen dank dem Klick generiert. Läuft bei Amazon, tipico, ebay so ...
* Werbung per "affiliate Marketing": Er bewirbt ganz gezielt ein Produkt und steigert so dessen Verkaufswert, bekommt dafür eine Gegenleistung. Das ist ein übliches Vorgehen unter Bloggern.
* Werbung per "hidden Marketing": Er bewirbt ein Produkt, lässt den Leser aber über den Werbeeffekt im Unklaren und verheimlicht die finanzielle Abhängigkeit.
Letzterer Punkt ist unter Bloggern extrem verpöhnt und per "Blogger Manifest" (kein Witz) eigentlich ein No-Go. Das heißt aber nicht, dass es nicht doch schwarze Schafe gibt, die sich für Artikel bezahlen lassen und den Kunden darüber im Unklaren lassen.
Bei db24 kann das wie folgt ablaufen. Ein Produkt (Nennen wir das Produkt z.B. mal "Gerhard P." - nein, das wäre zu auffällig. Nennen wir es "G. Poschner") will, dass es auf einer Plattform mit mehreren 1000 Followern gut beworben will, obwohl es qualitativ minderwertig ist.
Also steckt "das Produkt" dem Beitreiber der Plattform (welche mal wieder knapp bei Kasse ist) ein paar staatlich bedruckte Papierschnipsel in die Tasche mit dem Auftrag, einen tollen Beitrag über das Produkt zu schreiben. Die Plattform freut sich über den Auftrag, weil sie weiß, dass die kontroverse Diskussion über das Produkt noch mehr Kunden anlockt, welche dann wiederum die tipico-Adds anklicken und der Plattform so ein nettes Leben ermöglichen.
Klingt alles ganz einfach - wenn man es weiß! Viele 1000 Follower wissen es aber nicht.
Für den geschassten Fußball-Abteilungsleiter gibt es nun folgende Möglichkeiten:
- Er verweist darauf, mit schwarzen Schafen der Bloggerszenen nicht zusammenarbeiten zu wollen und riskiert schlechte Darstellung, die auf er Plattform wiederum zu Klicks und Adds-Weiterleitung führt, oder:
- Er lässt auch ein paar staatlich bedruckte Papierschnipsel springen.
Ich für meinen Teil wäre mal dafür, dem schwarzen Schaf der Blogger-Szene das Handwerk zu legen!
