Bestätigt... (Forum)
Und jetzt wo ich diese Zeilen schreibe meine ich mich auch an einen Artikel in der SZ erinnern zu können, in dem die Rede davon war, dass geldige Russen und Japaner (Chinesen?), die Geld zum Sau fuadan haben, ebenfalls kräftig zulangen (teilweise ohne Rücksicht auf die tatsächliche Qualität des Produkts) und entsprechend das Preisgefüge nach oben treiben.
Beim Rotwein eine absolut gängige Methode.
Der Name macht es aus, und natürlich die entsprechenden Parker Punkte.
Bist du da über 90 Punkte, hast du fast keine Chance mehr eine oder mehrere Flaschen zu ergattern. Ganz abgesehen vom Preis, der sich natürlich an der Nachfrage orientiert. Als Renditeobjekt sind sie meines Erachtens um 10-20 Jahre zu spät dran,da der Einkauf inzwischen fast zu teuer ist. Selbst die Subskription bringt da nicht mehr viel.
Als Beispiel noch:
Sehr gute Barolo oder Brunello von namhaften Produzenten, welche ich bis Mitte der Neunziger für ca. 80-100 Mark gekauft hatte, werden inzwischen für ca. 200 - 600€ gehandelt. Was das Rendite ist, kannst als Bankster ja selbst ausrechnen. 
