Ich sehe darin einen sehr positiven Aspekt: (Forum)
war wohl früher schon für den Umbau geplant, aber mangels Mittel zurückgestellt worden. Dafür sollen dann die Container aus der Westkurve verschwinden.
Ansonsten werden m.E. im Artikel zwei Sachverhalte durcheinander geworfen.
"Vor allem die Derbys zwischen den Amateuren der Bayern und der Löwen am 8. August und 9. November 2013 sowie am 12. August dieses Jahres hätten gezeigt, dass die bisherigen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichen, heißt es. So seien die mobilen Drehkreuze einfach weggeschoben worden, viele Fans seien unkontrolliert in das Stadion gelangt, pyrotechnische Geschosse gelangten ins Innere."
Grund für die Probleme am Einlass in der Westkurve waren keineswegs "nicht ausreichende bisherige Sicherheitsvorkehrungen", sondern eine unfassbar schlechte Organisation des Veranstalters (zu wenig Einlasspersonal und zu wenige geöffnete Tore).
Aber woher sollte ein Münchner Stadtrat das wissen? Sieht so aus, als würden unnötig Steuergelder rausgeworfen für Maßnahmen, die wenig bewirken und deren Anlass eine Falschbewertung ist. Nicht alles was Sicherheitsorgane auf ihre Wunschliste packen, ist in der Praxis sinnvoll. Leider wird es keinen einzigen Stadtrat geben, geschweige denn eine Fraktion, die das kritisch hinterfragt. Wetten?
Gar nicht zu reden von der politischen Aufarbeitung des Planungsfehlers beim Umbau, der dazu führte, dass die neu errichtete Osttribüne überhaupt nicht benutzt werden kann. Auch in diesem Fall hat im Stadtrat nie jemand nachgefragt, wer dafür die Verantwortung trägt.
lt. tz will die Stadt 2,5 mio. euros in den bau einer "sicherheitszentrale" am eingang candid-/grünwalderstr. stecken.
Es wurden 10,5 Millionen für die Drittligatauglichkeit ausgegeben. Momentan spielt keine Drittligamannschaft da drin. Die nächste potentielle Drittligamannschaft, die drin spielen könnte, käme nicht von unten, sondern von oben. Und für diese wären zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen schonnoch notwendig.
