Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt (Forum)

Amafan, (vor 4 Tagen)

So ähnlich hatten sich Boulevardzeitungen und Politik die angekündigten Proteste von "GenZ regelt" an Halloween herbeihalluziniert. Luxusboutiquen wurde verbrettert.

Das Spektakulärste war dann etwas bunter Rauch, denn die 4.000 jungen Menschen mit sich führten.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/krawall-angst-vor-genz-protesten-in-muenchen-luxus-marken-machen-dicht-art-1169396

Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt

Randalierer, (vor 4 Tagen) @ Amafan

Wobei in Frankfurt, Hamburg und Berlin wie immer schon a bisserl mehr los war bzw ist

Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt

Kraiburger, (vor 3 Tagen) @ Randalierer

Es war halt einfacher, aufgrund der Erfahrungen aus Frankreich das Narrativ der randalierenden Jugenelichen zu zeichnen, anstatt sich mit ihren Forderungen auseinander zu setzen.

Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt

Herbert, (vor 3 Tagen) @ Kraiburger

Es war halt einfacher, aufgrund der Erfahrungen aus Frankreich das Narrativ der randalierenden Jugenelichen zu zeichnen, anstatt sich mit ihren Forderungen auseinander zu setzen.

So ein wenig "Randale" gab es aber schon oder hast das nicht mitbekommen?

https://www.sueddeutsche.de/politik/randale-nach-jugend-demo-nrw-innenminister-verurteilt-ausschreitungen-in-koeln-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-261101-930-926858

[image]

Meinst Du diese Forderungen oder eher die Themen:

- nur noch erneuerbare Energien
- alles günstiger / bezahlbar
- keine Wehrpflicht (und keinen Ersatzdienst an der Gesellschaft - des steht da nicht, aber ich habe das Gefühl, das ist so gemeint)
- keine Waffen mehr für die Ukraine
- kein Geld mehr für die Ukraine sondern in Schulen / Bildung
- etc.

Oder anders gesagt, mit welchen "Forderungen" der jungen Menschen soll sich die Politik Deiner Meinung nach wie auseinander setzen?

PS: Einige Jobs fallen bei den Fingernägeln für die junge Dame schon mal weg. ;-)

Every generation got its own disease…

buschi, Grünwalder Stadion, (vor 3 Tagen) @ Herbert

I’ve got mine!

Just a Rebel in the fucking decadent generation.

In München und Umland war selbst bei Halloween mehr los

Ignaz „Born Rebles“ Flötzinger, (vor 3 Tagen) @ Herbert

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/50-menschen-zuenden-feuerwerk-dann-eskaliert-die-lage-an-muenchner-u-bahn-station-art-1170037

Zwei private Halloweenpartys eskalierten im Münchner Umland, in Grünwald und Unterschleißheim. Die Polizei zählte in der Halloweennacht zudem 35 Ruhestörungen im Zusammenhang mit Halloweenpartys, mehr als 30 Sachbeschädigungsdelikte sowie 19 Körperverletzungsdelikte.

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Joerg ⌂, (vor 3 Tagen) @ Herbert

Meinst Du diese Forderungen oder eher die Themen:

- nur noch erneuerbare Energien

Hätte was, das "nur" würde ich durch vorwiegend ersetzten

- alles günstiger / bezahlbar

Sehr überspitzt von Dir, aber wenn das meiste Geld schon fürs Wohnen draufgeht, ist die Forderung nach Bezahlbarkeit mehr als berechtigt

- keine Wehrpflicht (und keinen Ersatzdienst an der Gesellschaft - des steht da nicht, aber ich habe das Gefühl, das ist so gemeint)

Keine Wehrpflicht okay, für alle ein soziales Jahr würde ich prferieren

- keine Waffen mehr für die Ukraine

Waffen kaufen die doch eh bei Trump

- kein Geld mehr für die Ukraine sondern in Schulen / Bildung

Da das Geld (S.o.) eh in den USA landet ist es für Schulen/Bildung hier allemal besser aufgehoben

- etc.

usw. usf.


Oder anders gesagt, mit welchen "Forderungen" der jungen Menschen soll sich die Politik Deiner Meinung nach wie auseinander setzen?

Leider setzt sich die hohe Politik mehr mit sich als mit allem Anderen auseinander

Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt

Nikiforov, (vor 3 Tagen) @ Joerg

Meinst Du diese Forderungen oder eher die Themen:

- nur noch erneuerbare Energien

Hätte was, das "nur" würde ich durch vorwiegend ersetzten

- alles günstiger / bezahlbar

Sehr überspitzt von Dir, aber wenn das meiste Geld schon fürs Wohnen draufgeht, ist die Forderung nach Bezahlbarkeit mehr als berechtigt

- keine Wehrpflicht (und keinen Ersatzdienst an der Gesellschaft - des steht da nicht, aber ich habe das Gefühl, das ist so gemeint)

Keine Wehrpflicht okay, für alle ein soziales Jahr würde ich prferieren

- keine Waffen mehr für die Ukraine

Waffen kaufen die doch eh bei Trump

- kein Geld mehr für die Ukraine sondern in Schulen / Bildung

Da das Geld (S.o.) eh in den USA landet ist es für Schulen/Bildung hier allemal besser aufgehoben

- etc.

usw. usf.


Oder anders gesagt, mit welchen "Forderungen" der jungen Menschen soll sich die Politik Deiner Meinung nach wie auseinander setzen?

Leider setzt sich die hohe Politik mehr mit sich als mit allem Anderen auseinander

Danke.

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münchen78, (vor 3 Tagen) @ Herbert

Herbert, deine "Einlassung" liest sich ganz schön nach "alter, weisser Mann" und sehr pauschalisierend.

Bin ich eigentlich nicht gewohnt von Dir...

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Herbert, (vor 3 Tagen) @ münchen78

Herbert, deine "Einlassung" liest sich ganz schön nach "alter, weisser Mann" und sehr pauschalisierend.

Bin ich eigentlich nicht gewohnt von Dir...

Das kommt nur so rüber. Mich stören nicht die Jugendlichen die für "die Zukunft" demonstrieren. Mich stört es aber, wenn diverse "Forderungen" gestellt werdenm die halt Auswirkungen haben. Es wird meistens nicht bedacht, das Wechselwirkungen wie z.B. "Reiner Fokus auf alternative Energien" (ohne z.B. Atomkraft und Holzpellets und ...) zum einen eher eine "instabile" Versorgung und vor allem aber auch höhere Preise bedeutet. Auch bei den meisten anderen Forderungen wird die "Wirkung" ausgeblendet.

Zusätzlich stört mich natürlich dieses pauschale "keine Wehrpflicht" und ja, das kann sein, dass mich das als "alter weißer Mann" der 18 Monate Grundwehrdienst geleistet hat und noch nicht mal eine Alternative dazu (ohne zu lügen) hatte, etwas nervt. Wenn ich jetzt "gegen jeglichen Wehr- / Sozialdienst" bin, dann kann ich auch mit "ich möchte keine Steuern mehr zahlen" (ich zahle echt einiges an Steuern, da würde sich demonstrieren rentieren ;-) ) aber das ist halt auch zu kurz gedacht, da ich gerne die Straßen nutze und andere Annehmlichkeiten in Deutschland (die alle von den - auch meinen - Steuern bezahlt werden) nutze.

Zum Thema "pauschalisierend" kann ich nur sagen, dass die Forderungen alle sehr "pauschal" sind und daher geht natürlich auch die Kritik daran nur pauschal.

Ich bin sicherlich mit der Politik bzw. mit vielen Politikern nicht zufrieden, aber Fordern ist halt immer einfacher als "Liefern" bzw. selbst ändern. Gerade das von mir verlinkte Bild mit

1. Forderung in Englisch
2. sehr pauschale und derbe Kritik
3. von jemand mit Fingernägeln die zumindest mal nicht für körperliche Arbeit sprechen

sind halt eine Art von Demonstration die mir nicht gefällt. Natürlich ist es ok wenn Menschen demonstrieren und wie ist jedem selbst überlassen, aber wie ich dazu stehe ist halt auch meine Sache. Da ich als "alter weißer Mann" (mit der Bezeichnung hab ich inzwischen kein Problem mehr, da alte weiße Männer einiges aufgebaut haben) mit einigen Arbeitsplätzen, ein paar Steuern (ok, das hab ich schon erwähnt) und einiges an ehrenamtlichem Engagement (damit meine ich noch nicht mal 1860) etwas zur positiven Zukunft Deutschlands beitrage, kann ich auch kritisch betrachten was "die zukünftigen Steuerzahler und Leistungsträger" so fordern.

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Romirei, (vor 3 Tagen) @ Herbert

Da ich als "alter weißer Mann" (mit der Bezeichnung hab ich inzwischen kein Problem mehr, da alte weiße Männer einiges aufgebaut haben) mit einigen Arbeitsplätzen, ein paar Steuern (ok, das hab ich schon erwähnt) und einiges an ehrenamtlichem Engagement (damit meine ich noch nicht mal 1860) etwas zur positiven Zukunft Deutschlands beitrage, kann ich auch kritisch betrachten was "die zukünftigen Steuerzahler und Leistungsträger" so fordern.

Klingt ein wenig nach Argumenten wie von Waldemar Hartmann….
Wie Du richtig schreibst, die zukünftigen Steuerzahler und Leistungsträger.

Und wenn die eine andere Vorstellung von einem Lebensentwurf haben, wie wir alten weisse Männer, dann ist es ihr gutes Recht..

Und wer weiss, hätte unsere Väter-Generation schon mehr auf Ihre Frauen gehört, evtl wäre dann die Welt heute schon eine Bessere…

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ Romirei

Klingt ein wenig nach Argumenten wie von Waldemar Hartmann….
Wie Du richtig schreibst, die zukünftigen Steuerzahler und Leistungsträger.

Ja, gilt halt für die, die auch "vor haben" Steuern zu zahlen. ;-) Ich hab halt schon sehr früh mit dem Arbeiten (neben der Schule) angefangen aber keine Ahnung wer jetzt genau auf den Demos war, ob ein Querschnitt oder nur ein bestimmter "Lebensentwurf". Die 15-20jährigen die ich kenne sind jetzt auch nicht "zufrieden" (ok, das war und bin ich auch nicht) mit der Politik, aber da war keiner auf einer / der Demo.

Und wenn die eine andere Vorstellung von einem Lebensentwurf haben, wie wir alten weisse Männer, dann ist es ihr gutes Recht..

Klar, darf jeder eine "Vorstellung von einem Lebensentwurf" haben, aber halt immer mit den Auswirkungen. Ich finde es auch immer interessant wenn ich mit Menschen diskutiere die mir klar machen wollen, dass es für Sie "unmöglich" ist eigenes Immobilienvermögen aufzubauen / zu erwerben aber
- man fährt jedes Jahr für über 10.000,- Euro in den Urlaub
- macht keine Überstunden (Lebensqualität muss ja sein)
- geht des öfteren Essen bzw. auf teure Veranstaltungen
- lebt in einer großen Mietwohnung
- ein Haus bzw. mindestens 5-Zimmer Wohnung (die aber "schön gelegen") kaufen will
Bitte nicht falsch verstehen, jeder darf sein Leben gestalten, wie er möchte, aber wenn das Lebensmodell halt
- Fernreisen für viel Geld
- überschaubare Arbeit
- schönes Leben "im Alltag"
- viel Platz in der Immobilie zum Leben
- eigene Immobilie kaufen
beinhaltet, dann wird das halt echt schwierig. Wenn ich mir anschaue welche Einschränkungen meine Großeltern und meine Eltern machen mussten um das Thema "eigene Immobilie" zu realisieren, dann ist / war das halt ein anderes "Lebensmodell", das aber funktioniert hat. Und dazu dann gleich, jeder darf sich sein Lebensmodell aussuchen, aber nicht jedes Lebensmodell funktioniert bzw. ist machbar.

Und wer weiss, hätte unsere Väter-Generation schon mehr auf Ihre Frauen gehört, evtl wäre dann die Welt heute schon eine Bessere…

Da muss ich Dir allerdings recht geben.

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Romirei, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Das mit keine Steuern zahlen ist doch eher eine Forderungen der (Erb)Reichen und der FDP…

Also ich habe auf der Demo keine Schilder mit Forderungen für bezahlbare Luxuswohnungen oder Luxusurlaub gesehen, sondern realistische Forderungen für eine Zukunft….
In meiner Tätigkeit in den Projekten treffe ich junge Menschen, die länger arbeiten, wenn es das Projekt erfordert und nicht ständig von Work/Life Balance schwadronieren.
Die haben sich ihr Studium zum Teil selbst finanzieren müssen und neben dem Studium gejobbt.
Die mangelhafte Zustände in den Schulen beklagen wir jetzt schon seit 30-40 Jahren.
Aber lieber macht man Staatsschulden um die Rüstungsindustrie aufzublähen, anstatt das Geld in unsere Jugend/Kinder zu investieren.
Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften und wundern uns, dass wir abgeschlagen in den Pisa Studien landen…
Wir wundern uns über Steuerausfälle, werfen aber den Ermittlern der Cum Ex Fälle Knüppel zwischen die Beine und der Staat verzögert die Ermittlungen bis die Verjährung eintritt….
Und dann wundert man sich über Politik Verdrossenheit und das erstarken des Faschismus…
Ich finde die Jugend hat jedes Recht auf Protest…

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ Romirei

Das mit keine Steuern zahlen ist doch eher eine Forderungen der (Erb)Reichen und der FDP…

War ja nur ein Beispiel für "ebenfalls idiotische Forderung" ;-)

Also ich habe auf der Demo keine Schilder mit Forderungen für bezahlbare Luxuswohnungen oder Luxusurlaub gesehen, sondern realistische Forderungen für eine Zukunft….

- Wie es ist bleibt es nicht! Wir verändern Unterricht!
- Der Merz ist ein Scherz
- Für unsere Zukunft
- Umverteilung sonst gibts Saures
- Nicht unser Wirtschaftswachstum
- Freiheit für Palästina
- If we burn you burn with us
- Egalite, solidarite Vergesellschafte
- OUR future OUR voice
- Dichter & Denker gibts nicht zum Nulltarif
- Jung brutal unzufrieden

zusätzlich viele Fahnen der "SDAJ" und palästinänsiche Flaggen.

Stimmt, Du hast recht, keine Forderung nach Luxuswohnungen aber ich suche gerade wo ich das geschrieben habe.

In meiner Tätigkeit in den Projekten treffe ich junge Menschen, die länger arbeiten, wenn es das Projekt erfordert und nicht ständig von Work/Life Balance schwadronieren.
Die haben sich ihr Studium zum Teil selbst finanzieren müssen und neben dem Studium gejobbt.

Das wird aber ja gerade kritisiert, das neben dem Studium gearbeitet werden muss. Und ja, ich sag nicht, das es nicht auch "fleißige" junge Menschen gibt, meiner Meinung nach sogar sehr viele. Aus meiner Erfahrung, aber die kann auch falsch sein bzw. ist sicher nicht repräsentativ, sind das nicht die Jugendlichen die bei Gen-Z mit Palästina-Fahnen und "obigen Slogans" demonstrieren.

Die mangelhafte Zustände in den Schulen beklagen wir jetzt schon seit 30-40 Jahren.

Ja, einer der Punkte warum ich mit unseren Politikern unzufrieden bin und da geht es aber weniger um "funktionierende Toiletten" sondern eher darum, die Bildungsinhalte / den Fokus an die Zukunft anzupassen.

Aber lieber macht man Staatsschulden um die Rüstungsindustrie aufzublähen, anstatt das Geld in unsere Jugend/Kinder zu investieren.
Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften und wundern uns, dass wir abgeschlagen in den Pisa Studien landen…

Auch das kritisiere ich und ja, dafür wurde von "Gen-Z" demonstriert - unter anderem.

Wir wundern uns über Steuerausfälle, werfen aber den Ermittlern der Cum Ex Fälle Knüppel zwischen die Beine und der Staat verzögert die Ermittlungen bis die Verjährung eintritt….

Bin ich auch bei Dir.

Und dann wundert man sich über Politik Verdrossenheit und das erstarken des Faschismus…
Ich finde die Jugend hat jedes Recht auf Protest…

Ja, natürlich, das Recht spreche ich der Jugend auch nicht ab, allerdings habe auch ich das Recht mit diesem Protest kritisch umzugehen. Egal ob jetzt "alle", "viele", "wenige" oder "niemand" sonst meiner Meinung ist.

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Romirei, (vor 2 Tagen) @ Herbert

- Wie es ist bleibt es nicht! Wir verändern Unterricht!

Das wäre doch dann in Deinem Sinne, wenn der Fokus auf die Zukunft gerichtet wird..

- Der Merz ist ein Scherz

Leider ein Schlechter, die CDU wusste schon, warum man diesen Reaktionären Black Rock Manager nie an die Macht gelassen hat..

- Für unsere Zukunft
- Umverteilung sonst gibts Saures

Nicht wirklich kreativ, aber berechtigt

- Nicht unser Wirtschaftswachstum

Damit haben sie doch Recht, schau Dir an wer an den aktuellen Krisen verdient…

- Freiheit für Palästina

Sehe ich in der Radikalität auch kritisch, aber eine Lösung muss gefunden werden, eine Riviera für Reiche im Gaza Streifen wie es Trump gerne hätte, ist es aber auch nicht..
Und Kritik am vorgehen der israelischen Regierung ist für mich kein Antisemitismus - die nicht Anerkennung des Staates Israel durchaus..

- If we burn you burn with us

Burning Man in Germany, da brauche ich nicht mehr in die Wüste von Nevada..

- Egalite, solidarite Vergesellschafte

Es waren die Linken, die die Wohnungen an Investoren verkauft haben, diesen Fehler rückgängig zu machen sehe ich nicht als Fehler..

- OUR future OUR voice
- Dichter & Denker gibts nicht zum Nulltarif
- Jung brutal unzufrieden

Diese Schlagwörter sind mir lieber als Deutschland den Deutschen und Ausländer raus…


zusätzlich viele Fahnen der "SDAJ" und palästinänsiche Flaggen.

Das sehe ich auch kritisch und macht eben die eigentlichen guten Forderungen kritikwürdig und lenken von diesen ab…

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ Romirei

sondern realistische Forderungen für eine Zukunft….

Mir ging es da, bei meiner Aufzählung eher darum, dass ich jetzt nicht so viel (ok, fast gar keine) Schilder mit "realistischen Forderungen für eine Zukunft" gesehen habe. Allerdings ist da halt auch die Definition von "realistische Forderung" evtl. ein Problem. Für mich, kann man aber auch anders sehen, sind es nur realistische Forderungen wenn

- konkret ausformuliert
- umsetzbar
- finanzierbar
- nachhaltig prüfbar

wobei ich bei "finanzierbar" und "nachhaltig prüfbar" noch flexibel bin, wenn jetzt nicht gleichzeitig Forderungen gestellt werden die die Finanzierung in Frage stellen.

Solche Slogans hab ich halt nicht gesehen (bis auf den ersten Satz):

- mehr Lehrer / keine Fehlstunden sonst wirds nix mit der Zukunft
- keine Waffen für die Ukraine, lieber Hilfen für Studierende
- Wehrdienst nein Danke, Sozialdienst ja Bitte
- Studiengebühren erlassen durch Arbeit in Deutschland

ok, der letzte Satz ist natürlich doof, da wir ja gar keine Studiengebühren (für niemand) haben. ;-)

PS: Die Reden / Forderungen waren, zumindest teilweise, ja auch "realistisch", allerdings dazwischen halt auch einiges an "Deppen" aber warum sollte das bei jungen Menschen anders als bei alten weißen Männern sein, Deppen gibt es überall.

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domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Romirei

Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften und wundern uns, dass wir abgeschlagen in den Pisa Studien landen…


Hier muss ich einhaken. Als Lehrer bin ich der Meinung, dass der Lehrermangel nicht die wesentliche Ursache für das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie und für die Bildungskrise allgemein ist.

Wir haben es geschafft, dass unser Schulsystem bzw. die Schulkultur die Schwächen linker Bildungsideologien und die Schwächen konservativer Bildungsideologien miteinander kombiniert: Die Naivität vieler reformpädagogischer Ansätze prägt den Schulalltag genauso wie ein konservatives Menschenbild, das Schülern einerseits intellektuell nicht viel zutraut, andererseits von ihnen von erwartet, dieses vermeintliche oder tatsächliche Defizit mit viel Fleiß zu kompensieren. Die Folge davon ist eine Lernkultur, bei der viel gebüffelt, aber nur wenig gelernt wird.

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ domlöwe

Hier muss ich einhaken. Als Lehrer bin ich der Meinung, dass der Lehrermangel nicht die wesentliche Ursache für das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie und für die Bildungskrise allgemein ist.

Wir haben es geschafft, dass unser Schulsystem bzw. die Schulkultur die Schwächen linker Bildungsideologien und die Schwächen konservativer Bildungsideologien miteinander kombiniert: Die Naivität vieler reformpädagogischer Ansätze prägt den Schulalltag genauso wie ein konservatives Menschenbild, das Schülern einerseits intellektuell nicht viel zutraut, andererseits von ihnen von erwartet, dieses vermeintliche oder tatsächliche Defizit mit viel Fleiß zu kompensieren. Die Folge davon ist eine Lernkultur, bei der viel gebüffelt, aber nur wenig gelernt wird.

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)

Ursache der schlechten Pisa-Ergebnisse

domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)

Dieser Grund spielt Niveauverfall am Gymnasium in meinen Fächern (Mathematik und Physik), wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.

Außerdem finde ich es schwierig, zu beurteilen, in wie weit schlechte Deutschkenntnisse Ursache oder Folge der in den Studien identifizierten Mängel sind.

Ursache der schlechten Pisa-Ergebnisse

Herbert, (vor 2 Tagen) @ domlöwe

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)


Dieser Grund spielt Niveauverfall am Gymnasium in meinen Fächern (Mathematik und Physik), wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.

Beim Textverständnis von Mathe-Aufgaben habe ich schon bei mir (lange her) gemerkt, dass Schüler die in Deutsch schlecht sind - warum auch immer, einer kam aus einem nicht-DACH-Land und konnte halt schlecht Deutsch - extreme Probleme bei Textaufgaben hatten.

Ursache der schlechten Pisa-Ergebnisse

domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)


Dieser Grund spielt Niveauverfall am Gymnasium in meinen Fächern (Mathematik und Physik), wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.


Beim Textverständnis von Mathe-Aufgaben habe ich schon bei mir (lange her) gemerkt, dass Schüler die in Deutsch schlecht sind - warum auch immer, einer kam aus einem nicht-DACH-Land und konnte halt schlecht Deutsch - extreme Probleme bei Textaufgaben hatten.

Ich habe schon Schüler gehabt, die große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hatten und in meinen Fächern trotzdem auf eine 2 kommen.

Natürlich ist oberflächliches Lesen oft die Ursache dafür, warum Schüler an einer Mathematikaufgabe scheitern. Aber das ist etwas anderes als wenn man wegen fehlender Deutschkenntnisse prinzipiell nicht in der Lage wäre, die Aufgabenstellung zu erfassen.

Ein Bekannter von mir (türkische Abstammung) leintet heute eine sehr erfolgreiche und renommierte Anwaltkanzlei in Nürnberg. In der 8. Klasse wurde ihm und seine Eltern am Gymnasium geraten, die Schule zu wechseln. Zum Glück hat er sich nicht an den Rat gehalten. Es war in den 1980er Jahren sicher nicht einfach, als "Ausländerkind" sich an einem bayerischen Gymnasium zu behaupten, auch wenn man ohne Zweifel die Anlagen für diesen Schultyp gehabt hat.
Und ich bin sicher, dass das heute auch noch so ist. Vielleicht in abgeschwächter Form, aber verschwunden ist diese Benachteiligung sicher nicht.

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Nik, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)

Stimmt, das Problem haben wir gerade in Bayern außerhalb der größeren Städte schon seit Jahrhunderten. (I)

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ Nik

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)


Stimmt, das Problem haben wir gerade in Bayern außerhalb der größeren Städte schon seit Jahrhunderten. (I)

Ja, wobei interessanterweise meine Tochter recht gut / viel bayerisch spricht und trotzdem 15 Punkte in Deutsch hatte. Ich glaube da ist Dialekt weniger ein Problem als Muttersprache. Evtl. kompensiert meine Tochter das aber auch durch Intelligenz bzw. Fleiß - die schlägt halt so gar nicht nach dem Vater (ok, von den Noten mal abgesehen) :-)

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Rosenheimer Löwe, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Und zusätzlich könnte die Kenntnis / Unkenntnis der deutschen Sprache evtl. auch eine Rolle bei den Ergebnissen spielen. ;-)


Stimmt, das Problem haben wir gerade in Bayern außerhalb der größeren Städte schon seit Jahrhunderten. (I)


Ja, wobei interessanterweise meine Tochter recht gut / viel bayerisch spricht und trotzdem 15 Punkte in Deutsch hatte. Ich glaube da ist Dialekt weniger ein Problem als Muttersprache. Evtl. kompensiert meine Tochter das aber auch durch Intelligenz bzw. Fleiß - die schlägt halt so gar nicht nach dem Vater (ok, von den Noten mal abgesehen) :-)

Dialekt wird ebenso wie Muttersprache nur dann zum Problem, wenn man nichts anderes spricht/liest/hört.

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Romirei, (vor 2 Tagen) @ domlöwe

Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften und wundern uns, dass wir abgeschlagen in den Pisa Studien landen…

Hier muss ich einhaken. Als Lehrer bin ich der Meinung, dass der Lehrermangel nicht die wesentliche Ursache für das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie und für die Bildungskrise allgemein ist.

Also wären mehr Lehrer und kleinere Klassen keine Lösung ?
Damit einhergehend auch spezieller Unterricht für Kinder mit Defiziten ?

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ Romirei

Also wären mehr Lehrer und kleinere Klassen keine Lösung ?

Bei kleineren Klassen bin ich mir nicht sicher ob das bei wirklichen "Problemen" hilft, die Leistung in der Breite wird wahrscheinlich gesteigert aber ob "ganz unten" dann besser wird glaube ich eher nicht.

Damit einhergehend auch spezieller Unterricht für Kinder mit Defiziten ?

Das macht auf jeden Fall, meiner Meinung nach, wirklich Sinn und da aber auch nicht nur Angebote für die "ganz schlechten" und die "ganz guten" Schüler sondern auch Möglichkeiten für die, die von 3 auf 2 oder 4 auf 3 kommen wollen. Interessanterweise wurde meine Tochter sehr stark gefördert und ganz schlechte Schüler auch. Aufgefallen ist, dass die "Dreier-Schüler" irgend wie keinen interessieren und gerade hier ist viel Potential das her geschenkt wird.

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domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Romirei

Wir haben einen eklatanten Mangel an Lehrkräften und wundern uns, dass wir abgeschlagen in den Pisa Studien landen…

Hier muss ich einhaken. Als Lehrer bin ich der Meinung, dass der Lehrermangel nicht die wesentliche Ursache für das schlechte Abschneiden bei der Pisa-Studie und für die Bildungskrise allgemein ist.


Also wären mehr Lehrer und kleinere Klassen keine Lösung ?
Damit einhergehend auch spezieller Unterricht für Kinder mit Defiziten ?

Das wäre sicher eine sinnvolle Maßnahme. Einzelne Schüler würden sicher davon profitieren. Aber alleine mit dieser Maßnahme würden auch nicht flächendeckend die Schülerleistungen sehr viel besser werden.

Abgesehen davon finde ich es am zielführendsten, nach den Stellschrauben zu suchen, die am einfachsten zu erreichen wären. Und das wäre meiner Meinung nach eine Aufgabenkultur in Prüfungen, die nicht systemkonformes Auswendiglernen, sondern echtes Können einfordert.

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laimerloewe (c), (vor 2 Tagen) @ domlöwe

dazu ein o-ton vom elternabend meines sohnes (8. klasse gymnasium, ihr erinnert euch vielleicht von der letzten schul-/bildungsdiskussion):

"müssen diese transferdenkaufgaben denn immer sein? das können die kinder ja gar nicht vorher lernen." entrüstete mutter mit zittern in der stimme...

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domlöwe, (vor 2 Tagen) @ laimerloewe (c)

dazu ein o-ton vom elternabend meines sohnes (8. klasse gymnasium, ihr erinnert euch vielleicht von der letzten schul-/bildungsdiskussion):

"müssen diese transferdenkaufgaben denn immer sein? das können die kinder ja gar nicht vorher lernen." entrüstete mutter mit zittern in der stimme...

Interessante und bezeichnende Anektdote.

Wie hat denn die Lehrkraft darauf reagiert ? Ging es um Mathematik oder um ein anderes Fach ?

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laimerloewe (c), (vor 2 Tagen) @ domlöwe

es war biologie. die lehrerin war eine so eine gestandene mittvierzigerin, die relativ trocken gekontert hat. an den originalton kann ich mich nicht mehr erinnern. aber sinngemäß sagte sie, dass man mit auswendiglernen auf eine 2 kommen kann und man mit sich nur mit transferdenken am gymnasium eine 1 verdient.

das fand ich eigentlich eine ziemlich gute antwort.

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domlöwe, (vor 2 Tagen) @ laimerloewe (c)

es war biologie. die lehrerin war eine so eine gestandene mittvierzigerin, die relativ trocken gekontert hat. an den originalton kann ich mich nicht mehr erinnern. aber sinngemäß sagte sie, dass man mit auswendiglernen auf eine 2 kommen kann und man mit sich nur mit transferdenken am gymnasium eine 1 verdient.

das fand ich eigentlich eine ziemlich gute antwort.

Ich finde die Antwort ausgesprochen schlecht, aber auch typisch für unsere Schulkultur. Die Botschaft hinter der Aussage ist doch: 'Echtes Nachdenken ist nur etwas für die Klassenbesten. Für alle anderen zählt hauptsächlich das Einpauken von Faktenwissen und Rezepten.'

Aufgaben, die echtes Denken erfordern und nicht nur Reproduktion, müssen nicht zwangsläufig eine "Einserbremse" sein. Solche Aufgaben können durchaus sehr niederschwellig sein. Allerdings braucht es bei der Erstellung solcher Aufgaben bei den Lehrkräften zum einen ein Problembewusstsein und ein gewissen handwerkliches Können. Meist fehlt mindestens eine der beiden Voraussetzungen.

Eine gute Antwort wäre gewesen: "Wenn wir Kinder zu selbstständig und kritisch denkenden Erwachsenen heranbilden wollen, dürfen wir nicht nur Fließkonformität abverlangen. Aber die Skills, um auch Denkaufgaben lösen zu können sind erlernbar. Die Schulung dieser Skills ist ein wesentlicher Teil des Unterrichts".

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laimerloewe (c), (vor 2 Tagen) @ domlöwe

die ist vielleicht besser und inhaltlich würde ich das auch teilen, aber das setting bei so einem elternabend, wo sich teilweise drei lehrer gleichzeitig im klassenzimmer befinden und dann wieder gar keiner, gibt das vielleicht in der tiefe nicht her. ich denke, die durchschnittliche zeit der "lehrervorstellung" war etwa 2 minuten...

außerdem hab ich ein gewisses verständnis für die lehrer und diese form von antworten, weil die stimmung in der elternschaft schon größtenteils so ist, dass die kinder alles auswendig lernen können sollen, ja keine exen geschrieben werden sollen und ausfragen eh kindesmisshandlung ist. ich denke, dass man die pisa-ergebnisse auch mal in diesem licht sehen muss...

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Herbert, (vor 2 Tagen) @ domlöwe

es war biologie. die lehrerin war eine so eine gestandene mittvierzigerin, die relativ trocken gekontert hat. an den originalton kann ich mich nicht mehr erinnern. aber sinngemäß sagte sie, dass man mit auswendiglernen auf eine 2 kommen kann und man mit sich nur mit transferdenken am gymnasium eine 1 verdient.

das fand ich eigentlich eine ziemlich gute antwort.


Ich finde die Antwort ausgesprochen schlecht, aber auch typisch für unsere Schulkultur. Die Botschaft hinter der Aussage ist doch: 'Echtes Nachdenken ist nur etwas für die Klassenbesten. Für alle anderen zählt hauptsächlich das Einpauken von Faktenwissen und Rezepten.'

Wenn das die Antwort auf "Warum bekommt mein Sprössling keine eins obwohl er doch alles auswendig lernt - diese blöden Fragen bei denen man denken muss sind nicht fair." war, dann war die Antwort doch gut.


Aufgaben, die echtes Denken erfordern und nicht nur Reproduktion, müssen nicht zwangsläufig eine "Einserbremse" sein. Solche Aufgaben können durchaus sehr niederschwellig sein. Allerdings braucht es bei der Erstellung solcher Aufgaben bei den Lehrkräften zum einen ein Problembewusstsein und ein gewissen handwerkliches Können. Meist fehlt mindestens eine der beiden Voraussetzungen.

Und wenn ein Schüler alles auswendig lernt und Du dann über "Einfordern von echtem Denken" dem Schüler dann eine drei oder vier verpasst weil Du auch die "leichten Aufgaben" zum Denksport machst, dann wünsche ich Dir viel Glück bei der nächsten Elternkonferenz.

Eine gute Antwort wäre gewesen: "Wenn wir Kinder zu selbstständig und kritisch denkenden Erwachsenen heranbilden wollen, dürfen wir nicht nur Fließkonformität abverlangen. Aber die Skills, um auch Denkaufgaben lösen zu können sind erlernbar. Die Schulung dieser Skills ist ein wesentlicher Teil des Unterrichts".

Ja stimmt, aber meine Tochter "lernt" den angehenden Abiturienten z.B. bei Deutsch "wenn der Lehrer von Euch eine ausführlichere Überleitung verlangt und Ihr der Meinung seid, das ist eh schon geschwurbelt, dann schreibt ausführlicher, die Diskussion gewinnt Ihr nicht" oder siehst Du das anders?

Aber ja, das "Lernen" des "eigenen Denkens" wird teilweise vernachlässigt bzw. im Lehrplan nicht genug gefordert. Der Ansatz ist auf jeden Fall gut, dann sollte die Lehrerin das aber eben auch im Unterricht vermitteln aber da sind wir dann wieder beim Lehrplan.

PS: Ich kann da aber auch komplett falsch liegen, da ich aktuell nicht mehr so in dem Thema "Schule" drin bin und z.B. das Thema "KI" schon in der Firma "nervig" finde wenn ich Mails oder Einträge / Kommentare zu einem Thema finde die definitiv nicht von dem Ersteller stammen. Da hilft aber dann ein Vier-Augen-Gespräch in dem ich mir die Sachen erklären lasse und dann wird halt alles auf "Anfang" gesetzt und neu kommentiert. ;-)

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Kraiburger, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Ich komme aus einer Lehrerfamilie und hätte fast eine Lehrerin geheiratet (meine Gattin hat den Absprung gerade noch geschafft). Es besteht außerordentlich viel Kontakt zu Lehrern. Und nach all dem, was man dabei so über unser Schulsystem erfährt, haben die Schüler außerordentlich viele Gründe zum demonstrieren.

Ich nenne mich hier selber Aussenstehender. Aber ich traue mich festzustellen, dass unser Schulsystem schon ordentlich krankt. Und die Ergebnisse der PISA-Studien halt nun wirklich nicht nur auf die Blödheit und Faulheit der jungen Generation zurückzuführen sind.

Maximilianstraße geplündert, Münchner Altstadt brennt

domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Kraiburger

Ich komme aus einer Lehrerfamilie und hätte fast eine Lehrerin geheiratet (meine Gattin hat den Absprung gerade noch geschafft). Es besteht außerordentlich viel Kontakt zu Lehrern. Und nach all dem, was man dabei so über unser Schulsystem erfährt, haben die Schüler außerordentlich viele Gründe zum demonstrieren.

Ich nenne mich hier selber Aussenstehender. Aber ich traue mich festzustellen, dass unser Schulsystem schon ordentlich krankt. Und die Ergebnisse der PISA-Studien halt nun wirklich nicht nur auf die Blödheit und Faulheit der jungen Generation zurückzuführen sind.

Ich stimme dir da zu. Allerdings nehme ich es so war, dass die überwiegende Mehrheit sich mit systemkonformen Bewältigungsstrategien mit dem aktuellen Status Quo arrangiert, während der laute Prostest der Minderheit, die aktuell auf die Straße geht, sich sehr undifferenziert gegen alles mögliche richtet, aber auch nicht den Finger in die wahren Wunden legt.

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domlöwe, (vor 2 Tagen) @ Herbert

Und wenn ein Schüler alles auswendig lernt und Du dann über "Einfordern von echtem Denken" dem Schüler dann eine drei oder vier verpasst weil Du auch die "leichten Aufgaben" zum Denksport machst, dann wünsche ich Dir viel Glück bei der nächsten Elternkonferenz.

Zum Glück sind die Klassenelternabende immer schon, bevor es mit den Prüfungen im Schuljahr richtig losgeht. ;)

Vor zwei Wochen waren an unserer Schule die Klassenelternabende und dort habe ich eigentlich sehr offensiv meine Philosophie vertreten.
Ich habe den Eltern gesagt, dass ich es als wesentlichen Teil meines Jobs verstehe, ihren Kindern den Unterschied zwischen Lernen und Büffeln zu vermitteln. Ich habe dann einen von mir konzipierten kleinen schriftlichen Leistungsnachweis ("angesagte Ex") im Fach Physik aus dem Vorjahr zum Thema Klima gezeigt und die didaktischen Überlegungen dazu beschrieben: Alle Informationen, die man durch Büffeln im Vorfeld des Tests in sich hereinstopfen könnte, waren entweder in der Aufgabenstellung oder im Begleitmaterial gegeben. Das Büffeln wird dadurch ausgebremst. Außerdem enthielt der Test eine niederschwellige Einstiegsaufgabe, die aber keine Reproduktionsaufgabe war. Insgesamt habe ich in dem Test eher geprüft, was der Schüler bei der Bearbeitung der Aufgaben dazulernt, als das, was er im Vorfeld gelernt hat. "Dazulernen" ist dabei nicht im Sinne von "sich neuen Stoff aneignen" zu verstehen, sondern es wurde geprüft, ob der Schüler in der Lage ist, aus den Impulsen der Angabe (+ Begleitmaterial) zusammen mit dem Vorwissen neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Ich hatte den Eindruck, dass die meisten Eltern dachten, dass das gar nicht so blöd ist, was der Dödel da vorne ihnen gerade erzählt hat.

Ich hatte einmal ein Schlüsselerlebnis. Ich übernahm eine schlechte 9. Klasse. Die erste Schulaufgabe war (hauptsächlich) lehrstoffbedingt noch relativ traditionelle und kalkülorientierte Schulaufgabe. Das Ergebnis war eine einzige Katastrophe mit zahlreichen 5ern und 6ern und kaum gute Noten. Die zweite Schulaufgabe war wesentlich stärker verständnisorientiert, der Anteil der Denkaufgaben war wesentlich größer. Die Schulaufgabe ist sehr solide und damit deutlich besser als die erste Schulaufgabe ausgefallen. Lädt man beide Schulaufgaben bei einer KI hoch und fordert sie dazu auf, das Anspruchsniveau unabhängig vom Stoffgebiet zu vergleichen, ist die Antwort, dass die zweite Schulaufgabe deutlich anspruchsvoller war.

Bei einer Schülerin dieser Klasse bekam ich mit, dass sie sich mit einem von ihr mühsam erstellten Merkzettel auf die erste Schulaufgabe vorbereitet hatte. Bei der Herausgabe der Schulaufgabe (Note 2) habe ich zu ihr gesagt, dass mir klar ist, dass nichts besseres dabei rauskommen kann, wenn man sich mit so einem blöden Merkzettel auf die Schulaufgabe vorbereitet. Sie meinte darauf, mit einer 3 sei sie zufrieden und Mathematik sei eh nicht so ihr Fach. Drei Monate später bei der zweiten Schulaufgabe erzielte sie eine 1 mit voller Punktzahl und konnte diese Leistung auch in mehreren anderen Prüfungen (Ich hatte die Klasse in Mathematik und Phyisk) bei mir bestätigen. Als ich sie in dieser Phase fragte, ob sie zuhause jetzt mehr oder weniger lernt als früher, meinte sie nur noch. "Wieso soll ich zuhause etwas lernen. Ich merke doch im Unterricht, dass ich es kann." Das 'Merkzettel-Büffeln', das sie früher betrieben hat, war nur eine Denkbremse.

Eine andere Schülerin - die mit Abstand fleißigste Schülerin der Klasse - hat sich gegen den Klassentrend von der ersten zur zweiten Schulaufgabe auf eine 5 verschlechtert. Sie hatte die Angewohnheit, Lösungswege auswendig zu lernen und nach einem oberflächen Musterabgleich die gelernten Rezepte abzurufen, die dann doch nicht zur gestellten Aufgabe passten. Ihr Lernsystem ist praktisch gecrasht. Ihre Krise hielt eine Zeit lang an, aber gegen Ende des Schuljahrs kam sie dann wieder auf deutlich bessere Ergebnisse. Dies gelang ihr dadurch, dass sie ihr Lernstrategie verändert hat und deutlich mehr Strukturverständnis als zuvor erworben hat. Ein Beleg dafür ist ihre Aussage, dass ihr das Lernen auf die letzte Schulaufgabe wesentlich weniger anstrengend vorkam als das auf die Prüfungen, bei denen sie ihre Misserfolge erzielt hat.

Gerade die "fleißigen Lieschen" (oder "fleißige Mäxchen", um keine Geschlechterstereotype zu verbreiten) profitieren davon, wenn sie gezwungen werden, ihre vermeintliche Komfortzone zu verlassen, um sich weiterzuentwickeln. Denn wenn dieses "fleißige Lieschen" in der Schule immer nur das Feedback bekommt "Toll, dass du so fleißig bist - weiter so!" , dann braucht man sich nicht wundern, wenn dieses "fleißige Lieschen" in höheren Jahrgangsstufen zur "überlasteten Lisa" wird, die den gestiegenen Anforderungen in der Oberstufe sich nicht anders zu helfen weiß, als noch mehr Fleiß zu investieren.

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Joerg ⌂, (vor 2 Tagen) @ domlöwe

Hat sich alles zu einer, ich möchte mal fast sagen "elitären" Diskussion, entwickelt, net so schlimm, ein kleiner Hinweis die schulischen Probleme in Deutschland fangen in drr Grundschule an, nicht im Gymnasium oder einer anderen weiterführenden Schule

Im übrigen halte ich die Jugendproteste für gerechtfertigt, auch wenn der oder die ein oder andere Fahnen der "Massenorganisation" SDAJ schwenkt, für mich geschenkt

By the way die KPD erhielt in MeckPo .818 Stimmen, jetzt geht in Bayern hoffentlich nicht die Welt unter 😉

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domlöwe, (vor 1 Tag, 23 Stunden, 52 Min.) @ Joerg

Hat sich alles zu einer, ich möchte mal fast sagen "elitären" Diskussion, entwickelt, net so schlimm, ein kleiner Hinweis die schulischen Probleme in Deutschland fangen in drr Grundschule an, nicht im Gymnasium oder einer anderen weiterführenden Schule

Im übrigen halte ich die Jugendproteste für gerechtfertigt, auch wenn der oder die ein oder andere Fahnen der "Massenorganisation" SDAJ schwenkt, für mich geschenkt

By the way die KPD erhielt in MeckPo .818 Stimmen, jetzt geht in Bayern hoffentlich nicht die Welt unter 😉


Die schulischen Probleme fangen in der Grundschule an, aber hören am Gymnasium sicher nicht auf. Und manches von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich sicher auf die Grundschulen übertragen, bzw. tritt dort sogar noch stärker auf. Ich bin im übrigen überzeugt davon, dass es an Realschulen und Mittelschulen zahlreiche mathematische Talente gibt, die nie identifiziert und gefördert werden.

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Romirei, (vor 1 Tag, 13 Stunden, 39 Min.) @ domlöwe

Die schulischen Probleme fangen in der Grundschule an, aber hören am Gymnasium sicher nicht auf. Und manches von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich sicher auf die Grundschulen übertragen, bzw. tritt dort sogar noch stärker auf. Ich bin im übrigen überzeugt davon, dass es an Realschulen und Mittelschulen zahlreiche mathematische Talente gibt, die nie identifiziert und gefördert werden.

Die werden in Zukunft auch nicht mehr benötigt…

https://www.zeit.de/wissenschaft/2026-10/open-ai-mathematische-probleme-loesungen-ki-gxe

Für die Mittelschüler*innen reicht es, wenn sie am Massband abzählen können, wieviel Tage sie im Drohnenkrieg überlebt haben…

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domlöwe, (vor 1 Tag, 9 Stunden, 48 Min.) @ Romirei

Die schulischen Probleme fangen in der Grundschule an, aber hören am Gymnasium sicher nicht auf. Und manches von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich sicher auf die Grundschulen übertragen, bzw. tritt dort sogar noch stärker auf. Ich bin im übrigen überzeugt davon, dass es an Realschulen und Mittelschulen zahlreiche mathematische Talente gibt, die nie identifiziert und gefördert werden.


Die werden in Zukunft auch nicht mehr benötigt…

https://www.zeit.de/wissenschaft/2026-10/open-ai-mathematische-probleme-loesungen-ki-gxe

Nur weil die KI in der Lage ist, einfacher Beweise zu mathematischen Fragestellungen zu finden als ein Mathematiker, ist die Schulung ganz bestimmter kognitiver Fähigkeiten in einem guten Mathematikunterricht (u.a. problemlösendes Denken, analytisches Denken, abstraktes Denken) ganz bestimmt nicht überflüssig.

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ex-mitglied, (vor 1 Tag, 9 Stunden, 38 Min.) @ domlöwe

Die schulischen Probleme fangen in der Grundschule an, aber hören am Gymnasium sicher nicht auf. Und manches von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich sicher auf die Grundschulen übertragen, bzw. tritt dort sogar noch stärker auf. Ich bin im übrigen überzeugt davon, dass es an Realschulen und Mittelschulen zahlreiche mathematische Talente gibt, die nie identifiziert und gefördert werden.


Die werden in Zukunft auch nicht mehr benötigt…

https://www.zeit.de/wissenschaft/2026-10/open-ai-mathematische-probleme-loesungen-ki-gxe


Nur weil die KI in der Lage ist, einfacher Beweise zu mathematischen Fragestellungen zu finden als ein Mathematiker, ist die Schulung ganz bestimmter kognitiver Fähigkeiten in einem guten Mathematikunterricht (u.a. problemlösendes Denken, analytisches Denken, abstraktes Denken) ganz bestimmt nicht überflüssig.

Wenn das Erbsenzählen jetzt auch noch von der KI übernommen wird,
braucht es uns "typisch Deutsche" in Zukunft dann auch nicht mehr…(C)

btw: Beim Nachlesen hier kommt irgendwie die Frage auf,
ob der Anteil an Lehrern unter Löwen Fans ähnlich überhöht ist, wie im z.B. Bundestag...(C)

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Romirei, (vor 1 Tag, 6 Stunden, 1 Min.) @ domlöwe

Nur weil die KI in der Lage ist, einfacher Beweise zu mathematischen Fragestellungen zu finden als ein Mathematiker, ist die Schulung ganz bestimmter kognitiver Fähigkeiten in einem guten Mathematikunterricht (u.a. problemlösendes Denken, analytisches Denken, abstraktes Denken) ganz bestimmt nicht überflüssig.


Aus der vergangenen Diskussion unter euch Lehrern und Väter von Schülern habe ich mitgenommen, dass selbstständiges Denken nicht gelernt wird, sondern man lieber auswendig lernen erwartet..
Beisst sich dann aber mit der Schulung kognitiver Fähigkeiten, oder übersehe ich da was ?

Und ich vermute, dass zu einer kognitiven Schulung, kleinere Klassen zielführender wären ? Oder ist das nur meine laienhafte Einschätzung?

Dann hätte ich mal eine Frage an die Lehrkräfte hier in der Bar:
Wieviele neue Lehrkräfte wurden wg der Zuwanderung von Syrischen, Ukrainischen, Iranische und sonstigen Geflüchteten seit 2015 eingestellt und mit welchen Massnahmen haben die Schule darauf reagiert…

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Joerg ⌂, (vor 1 Tag, 5 Stunden, 11 Min.) @ Romirei


Dann hätte ich mal eine Frage an die Lehrkräfte hier in der Bar:
Wieviele neue Lehrkräfte wurden wg der Zuwanderung von Syrischen, Ukrainischen, Iranische und sonstigen Geflüchteten seit 2015 eingestellt und mit welchen Massnahmen haben die Schule darauf reagiert…

Keine Neuen, die "Alten" wurden von Politik und Gesellschaft schlicht im Stich gelassen, mit Allem

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domlöwe, (vor 1 Tag, 3 Stunden, 56 Min.) @ Romirei

Nur weil die KI in der Lage ist, einfacher Beweise zu mathematischen Fragestellungen zu finden als ein Mathematiker, ist die Schulung ganz bestimmter kognitiver Fähigkeiten in einem guten Mathematikunterricht (u.a. problemlösendes Denken, analytisches Denken, abstraktes Denken) ganz bestimmt nicht überflüssig.

Aus der vergangenen Diskussion unter euch Lehrern und Väter von Schülern habe ich mitgenommen, dass selbstständiges Denken nicht gelernt wird, sondern man lieber auswendig lernen erwartet..
Beisst sich dann aber mit der Schulung kognitiver Fähigkeiten, oder übersehe ich da was ?

Ja, du übersiehst etwas. Ich empfehle dir, meine Beiträge noch mal sinnerfassend zu lesen (falls es dich wirklich interessiert).

Dass in der Praxis oft eher auswendig lernen erwartet wird statt echtes Denken, liegt doch daran, dass viele Lehrkräfte die oben formulierten übergeordneten Lernziele eben nicht im Blick haben.

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Romirei, (vor 13 Stunden, 26 Minuten) @ domlöwe

Ja, du übersiehst etwas. Ich empfehle dir, meine Beiträge noch mal sinnerfassend zu lesen (falls es dich wirklich interessiert).

Dass in der Praxis oft eher auswendig lernen erwartet wird statt echtes Denken, liegt doch daran, dass viele Lehrkräfte die oben formulierten übergeordneten Lernziele eben nicht im Blick haben.

Passt scho, Domlöwe, meine Fragen sind mit Deinem letzten Absatz ausreichend beantwortet.

Es war ein Fehler zu meinen, ich könnte in der Bar Themen ausserhalb von 60 diskutieren…

;-)

Herbert, (vor 7 Stunden, 18 Minuten) @ Romirei

Es war ein Fehler zu meinen, ich könnte in der Bar Themen ausserhalb von 60 diskutieren…

Kann man hier Themen im Bereich von 1860 diskutieren? ;-)

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Joerg ⌂, (vor 1 Tag, 5 Stunden, 10 Min.) @ domlöwe

Hat sich alles zu einer, ich möchte mal fast sagen "elitären" Diskussion, entwickelt, net so schlimm, ein kleiner Hinweis die schulischen Probleme in Deutschland fangen in drr Grundschule an, nicht im Gymnasium oder einer anderen weiterführenden Schule

Im übrigen halte ich die Jugendproteste für gerechtfertigt, auch wenn der oder die ein oder andere Fahnen der "Massenorganisation" SDAJ schwenkt, für mich geschenkt

By the way die KPD erhielt in MeckPo .818 Stimmen, jetzt geht in Bayern hoffentlich nicht die Welt unter 😉

Die schulischen Probleme fangen in der Grundschule an, aber hören am Gymnasium sicher nicht auf. Und manches von dem, was ich geschrieben habe, lässt sich sicher auf die Grundschulen übertragen, bzw. tritt dort sogar noch stärker auf. Ich bin im übrigen überzeugt davon, dass es an Realschulen und Mittelschulen zahlreiche mathematische Talente gibt, die nie identifiziert und gefördert werden.

Unbestritten

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Herbert, (vor 1 Tag, 4 Stunden, 45 Min.) @ Joerg

By the way die KPD erhielt in MeckPo .818 Stimmen, jetzt geht in Bayern hoffentlich nicht die Welt unter 😉

Ich hätte jetzt gedacht es waren nur 815 Stimmen, aber so kann man sich täuschen. ;-) Aber Du hast recht, die Welt in Bayern geht weder wegen den 815 Stimmen der KPD unter noch wegen der 388.050 Stimmen für die AFD. ;-) Zumindest hab ich die Hoffnung, dass die Welt in Bayern nicht am Ergebnis in MeckPo hängt, ganz sicher bin ich mir aber nicht.

In dem Zusammenhang erinnere ich an die Bauernproteste

Amafan, (vor 2 Tagen) @ Randalierer
bearbeitet von Amafan,

Nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland. Gewalt, wenn sie nicht von jungen Menschen, sondern von Berufsgruppen wie bsw, 23/24 von Landwirten verübt wird, bekommt einen anderen Tonfall in den Medien. Das Vokabular ist ein anderes.

• Die Fähr-Blockade in Schlüttsiel (Januar 2024): Eine aufgeheizte Menge von über 100 Demonstrierenden versuchte die Fähre des damaligen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck im nordfriesischen Schlüttsiel zu stürmen. Nur unter Einsatz von Pfefferspray und mit größter Mühe konnte die Polizei eine gewaltsame Attacke verhindern.

• Gefährliche Verkehrsübergriffe und unangemeldete Blockaden: Im März 2024 kippten protestierende Bauern auf der Bundesstraße 5 in Brandenburg unangekündigt Mist, Gülle und Baumstämme auf die Fahrbahn. Dies führte im morgendlichen Berufsverkehr zu schweren Verkehrsunfällen mit fünf teils schwer Verletzten. Bundesweit kam es bei unangemeldeten Straßen- und Autobahnblockaden immer wieder zu Nötigungen, gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr und verletzten Polizeibeamten.

• Bedrohungen gegen Politiker: Bei diversen Kundgebungen wurden Galgen aufgestellt, an denen die Symbole der Regierungsampel hingen. Vereinzelt kam es im Netz und am Rande von Kundgebungen zu handfesten Todesdrohungen gegen politische Entscheidungsträger

Kleine Übersicht findet sich hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bauernproteste_in_Deutschland_ab_Dezember_2023

In dem Zusammenhang erinnere ich an die Bauernproteste

Heidelberg, (vor 1 Tag, 7 Stunden, 14 Min.) @ Amafan

So schauts aus. (Y)

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