Sehr interessantes Stadion-Interview mit Peter Schaefer
tribuna na grobishteto, Thursday, 21.05.2026, 01:05 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 47 Min.) @ hjs atemlos
bei sechzger.de
Sehr gut, dass sie versuchen das ganze auch im Vorfeld etwas transparenter zu machen. Trotzdem sind mir noch 2-3 Sachen unklar.
Warum schreibt man die Zustimmungspflicht der MV nicht in die Satzung der GmbH, anstatt hier die Gesellschafterversammlung mit 75% Zustimmung anzuführen. So wie es jetzt in der Satzung der GmbH steht, entscheidet momentan die Gesellschafterversammlung, und man kann später dann diskutieren welche Satzung gilt. Wenn laut Peter Schaefer das eh mit den 75% der MV angedacht ist, könnte man das doch auch gleich präzise so ausdrücken. Dann ist es wenigstens klar.
Einen Schritt weiter gedacht. Es ist bei den finanziellen Möglichkeiten des e.V. sehr wahrscheinlich, dass wir das Stadion nicht alleine stemmen können. Das wiederum heißt externes Geld für das auch eventuell Beteiligungen an der Betreibergesellschaft verkauft werden. Angenommen die überschreiten 25%. Dann hat der e.V. keine 75% Stimmenmehrheit mehr für weitere Verkäufe. Damit ist in dieser Hinsicht 50+1 ausgehebelt, weil der Investor blockieren kann. Oder verstehe ich da etwas falsch?
Die Begründung, dass sie die Satzung nicht komplett veröffentlichen wollen, ist m.E. absurd. Falls es sich wie geschrieben, eh nur um ein übliches Gründungsdokument handelt, und die Besonderheiten sowieso bereits vorab im Infoheft genannt wurden, könnte man doch auch die gesamte Satzung veröffentlichen. Den bösen Zungen reichen die bisherigen Infos sicher jetzt schon um das Ganze negativ zu begleiten. Außerdem klingt es etwas komisch, wenn ich alles auf der MV fragen darf, aber keine Einsicht in das gesamte Papier bekomme, sondern nur die vorab ausgewählten Informationen. Ist das Transparenz nach Bedarf?
Dazu passend. Aus wie vielen Personen soll die Gesellschafterversammlung der Betreibergesellschaft bestehen, und wer ist dafür angedacht? Dazu gäbe es ja unzählige Möglichkeiten. Hasan Ismaik ist ja schließlich auch Mitglied im e.V.
"Bangaranga"

Die Satzung des e.V.
Herbert, Thursday, 21.05.2026, 09:21 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 31 Min.) @ tribuna na grobishteto
Warum schreibt man die Zustimmungspflicht der MV nicht in die Satzung der GmbH, anstatt hier die Gesellschafterversammlung mit 75% Zustimmung anzuführen. So wie es jetzt in der Satzung der GmbH steht, entscheidet momentan die Gesellschafterversammlung, und man kann später dann diskutieren welche Satzung gilt. Wenn laut Peter Schaefer das eh mit den 75% der MV angedacht ist, könnte man das doch auch gleich präzise so ausdrücken. Dann ist es wenigstens klar.
In der Satzung des e.V. ist in 11.3.6 folgendes betreffend eine Stadiongesellschaft geregelt:
Die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats und der Mitgliederversammlung mit 75% braucht es für
1. den "Erwerb und Gründung von Gesellschaften"
2. der "Erwerb und Veräußerung von Beteiligungen an Gesellschaften"
3. die "Änderungen der Beteiligungsquote und Teilnahme an Kapitalerhöhungen gegen Einlagen an Gesellschaften"
4. die "Beschlussfassung in Anteilseignerversammlungen der Gesellschaften über
Satzungsänderungen"
Allerdings steht da auch "Wenn eine außerordentliche Mitgliederversammlung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, sind die Geschäfte unter Vorbehalt der Zustimmung der nächsten (gegebenenfalls außerordentlichen) Mitgliederversammlung – die zum nächstmöglichen Zeitpunkt einzuberufen ist - zu tätigen." und damit ist grundsätzlich auch das alles möglich ohne die Mitglieder vorher abstimmen zu lassen.
Daher ist aber der Verkauf von Anteilen an der Stadiongesellschaft durch die Satzung des e.V. analog zu den Anteilen an der KGaA auch nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung möglich.
Ein großes Problem sehe ich aktuell (aber ich hab die Satzung der Stadiongesellschaft noch nicht und evtl. ist das dort geregelt) noch bei Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen der Stadiongesellschaft an anderen Firmen. In dem recht "dünnen" offiziellen Infos über die Stadiongesellschaft steht bei Zweck der Stadiongesellschaft unter anderem "sowie Beteiligungen/Tochtergesellschaften" und spätestens bei diesen Gesellschaften greift die e.V.-Satzung dann meiner Meinung nach nicht mehr und die Mitglieder sind "raus" bei den Entscheidungen über Anteile aber auch der Verwaltungsrat des e.V. ist "raus" bei den Entscheidungen über Geschäftsführer, etc. in diesen "Enkelgesellschaften". Hier entscheidet dann nur noch das Präsidium des e.V. bzw. je nach Geschäftsordnung der Stadiongesellschaft (die fehlt auch noch und ist, wenn es um Tochtergesellschaften der Stadionbetreibergesellschaft geht, extrem wichtig, denn evtl. entscheidet auch nur der Geschäftsführer der Stadiongesellschaft und das Präsidium ist ebenfalls "raus") über Verkauf, neue Anteile, wer dazu kommt, welcher Geschäftsführer, etc.. Und je nachdem wie das "Konstrukt Stadiongesellschaft" geplant ist, z.B. die Stadiongesellschaft als "Holding" und darunter dann eine Gesellschaft für den Bau und eine für das Catering und eine für den "Event-Bereich" und eine für die Vermietung der weiteren Flächen und ... "spielt die Musik" eben nicht in der Stadiongesellschaft sondern in den darunter angesiedelten Gesellschaften und dort haben eben (lt. e.V. Satzung) die Mitglieder und auch der Verwaltungsrat nichts mehr zu sagen, nichts zu genehmigen, etc..
In der Satzung der e.V. ist die Abstimmung in Tochtergesellschaften (das ist eben nicht nur die KGaA sondern auch die neue Stadionbetreibergesellschaft) in so weit geregelt, dass nur bei Abstimmungen über Ämter (z.B. Geschäftsführer aber je nach Satzung der Tochtergesellschaft auch z.B. andere Ämter wie Aufsichtsrat) vorher der Verwaltungsrat des e.V. gefragt wird. Daher ist, wenn in der Satzung der Stadionbetreibergesellschaft auch Tochtergesellschaften möglich sind (so lese ich das aus der einen A4-Seite an Infos zur Stadiongesellschaften raus) auch bei der Gründung von solchen Tochtergesellschaften weder die Mitgliederversammlung noch der Verwaltungsrat "gefragt" sondern das entscheidet nur das Präsidium.
Auch noch wichtig, das ganze Procedere bzgl. vorherige Zustimmung durch Verwaltungsrat und Mitgliederversammlung (die evtl. auch erst nachträglich, siehe oben) gilt nur im Innenverhältnis, also das Präsidium muss sich zwar an die Satzung halten aber wenn das Präsidium sich nicht dran hält, dann gilt das, was das Präsidium gemacht hat trotzdem. Ist aber auch nicht ungewöhnlich, muss man nur wissen.
Einen Schritt weiter gedacht. Es ist bei den finanziellen Möglichkeiten des e.V. sehr wahrscheinlich, dass wir das Stadion nicht alleine stemmen können. Das wiederum heißt externes Geld für das auch eventuell Beteiligungen an der Betreibergesellschaft verkauft werden. Angenommen die überschreiten 25%. Dann hat der e.V. keine 75% Stimmenmehrheit mehr für weitere Verkäufe. Damit ist in dieser Hinsicht 50+1 ausgehebelt, weil der Investor blockieren kann. Oder verstehe ich da etwas falsch?
Das Problem sind eher weitere Tochtergesellschaften der Stadiongesellschaft - siehe oben aber ja, wenn in der Satzung der Stadiongesellschaft (die ich nicht kenne und das A4-Infoblatt ist da zumindest etwas unklar) definiert ist, dass es 75% Zustimmung der Gesellschafter für neue Gesellschafter braucht (wäre eher ungewöhnlich, aber kann man so regeln), dann hat der e.V. mit 51% eine Sperr-Mehrheit und kann neue Gesellschafter verhindern aber auch jeder Gesellschafter mit mehr als 25% oder mehrere andere Gesellschafter mit gemeinsam mehr als 25% können neue Gesellschafter "verhindern". Das ist aber eher unproblematisch aus meiner Erfahrung, aber ja, ist so wenn es denn in der Satzung der Stadiongesellschaft so geregelt wird / ist.
Die Begründung, dass sie die Satzung nicht komplett veröffentlichen wollen, ist m.E. absurd. Falls es sich wie geschrieben, eh nur um ein übliches Gründungsdokument handelt, und die Besonderheiten sowieso bereits vorab im Infoheft genannt wurden, könnte man doch auch die gesamte Satzung veröffentlichen. Den bösen Zungen reichen die bisherigen Infos sicher jetzt schon um das Ganze negativ zu begleiten. Außerdem klingt es etwas komisch, wenn ich alles auf der MV fragen darf, aber keine Einsicht in das gesamte Papier bekomme, sondern nur die vorab ausgewählten Informationen. Ist das Transparenz nach Bedarf?
1860% Zustimmung
Dazu passend. Aus wie vielen Personen soll die Gesellschafterversammlung der Betreibergesellschaft bestehen, und wer ist dafür angedacht? Dazu gäbe es ja unzählige Möglichkeiten. Hasan Ismaik ist ja schließlich auch Mitglied im e.V.
Die Gesellschafterversammlung besteht immer nur aus den Gesellschaftern (meistens noch die Geschäftsführer als "Gast") daher aktuell aus
- dem e.V. (das ist eine juristische Person) und der Verein wird vertreten von jeweils zwei Menschen aus dem Präsidium
Wer vom Präsidium da dann "hin geht" kann auch wechselnd sein, aber es müssen immer (für den e.V.) zwei Mitglieder des Präsidiums sein und je nach Satzung der Stadiongesellschaft (das steht aber nicht im A4-Info-Blatt sondern halt nur in der Satzung selbst und die hab ich nicht) kann sich das Präsidium auch vertreten lassen was auch nicht unnormal ist. Ich vertrete aktuell in Gesellschafterversammlungen der KGaA die HAM aber halt immer nur mit Vollmacht für eine Versammlung und beim nächsten Mal kann das auch jemand anderes machen.
Die Satzung des e.V.
tribuna na grobishteto, Thursday, 21.05.2026, 11:20 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 33 Min.) @ Herbert
Danke für deine Einschätzungen. Wir haben zum Glück ja noch etwas Zeit, um die nötigen Details zu erfahren.
Die Satzung des e.V.
tribuna na grobishteto, Thursday, 21.05.2026, 11:45 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 7 Min.) @ tribuna na grobishteto
Danke für deine Einschätzungen. Wir haben zum Glück ja noch etwas Zeit, um die nötigen Details zu erfahren.
...oder auch nicht.

Die Satzung des e.V.
MalikShabazz, Thursday, 21.05.2026, 12:01 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 51 Min.) @ Herbert
Ich muss dir da in einem ganz wesentlichen Punkt widersprechen – nämlich bei deiner These, dass die Mitglieder und der Verwaltungsrat bei Enkelgesellschaften „raus" sind.
Du schreibst, dass die e.V.-Satzung bei Tochtergesellschaften der Stadiongesellschaft nicht mehr greift. Das stimmt so nicht, und ich erklär dir auch warum: Die Gründung von Tochtergesellschaften braucht die vorherige Zustimmung der Gesellschafterversammlung. Und es gilt sogar noch explizit, dass dafür 75% Mehrheit nötig sind. Der Geschäftsführer der Stadiongesellschaft kann also nicht einfach mal eben eine Tochter gründen – er braucht die Gesellschafterversammlung, und die ist aktuell der e.V.
Denn was macht der Verein, wenn er in der Gesellschafterversammlung der Stadiongesellschaft der Gründung einer Enkeltochter zustimmt? Er fasst einen Beschluss „in Anteilseignerversammlungen der Gesellschaften". Und genau das steht in 11.3.6 lit. b) der Vereinssatzung. Aber selbst wenn du sagst, der letzte Teilsatz bezieht sich nur auf „Satzungsänderungen" – die Gründung einer Gesellschaft durch die Tochter ist trotzdem ein „Erwerb und Gründung von Gesellschaften", nur halt mittelbar. Und nirgendwo in 11.3.6 steht, dass nur unmittelbare Beteiligungen gemeint sind.
Überleg dir mal, was sonst passieren würde:
Dein eigenes Szenario zu Ende gedacht: Der Verein gründet mit Zustimmung aller eine GmbH mit 1 Euro Stammkapital. Die GmbH gründet dann eine AG mit 50.000 Euro Grundkapital, nimmt Investoren auf, verkauft Beteiligungen – und keiner im Verein muss gefragt werden? Ernsthaft? Dann wären die ganzen Schutzregelungen in der Satzung doch für die Katz. Jedes Präsidium könnte die Mitgliederrechte komplett aushebeln, indem es einfach eine Zwischengesellschaft dazwischenschaltet.
Das kann doch niemand ernsthaft so gewollt haben. Und so wird das auch kein Gericht auslegen. Die Satzung wird nach ihrem Sinn und Zweck ausgelegt – und der Sinn ist nunmal, dass die Mitglieder bei wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungen mitreden.
Zum Thema „nur Innenverhältnis":
Ja, korrekt, das sind Regelungen im Innenverhältnis. Aber das heißt nicht, dass sie zahnlos sind. Wenn das Präsidium sich nicht dran hält, mag das Geschäft nach außen wirksam sein – aber intern hat das Konsequenzen bis hin zur Abberufung. Und spätestens wenn ein Mitglied dagegen klagt, wird ein Gericht prüfen, ob die Satzung eingehalten wurde.
Die Satzung des e.V.
Herbert, Friday, 22.05.2026, 01:28 (vor 23 Stunden, 24 Minuten) @ MalikShabazz
Du schreibst, dass die e.V.-Satzung bei Tochtergesellschaften der Stadiongesellschaft nicht mehr greift. Das stimmt so nicht, und ich erklär dir auch warum: Die Gründung von Tochtergesellschaften braucht die vorherige Zustimmung der Gesellschafterversammlung. Und es gilt sogar noch explizit, dass dafür 75% Mehrheit nötig sind. Der Geschäftsführer der Stadiongesellschaft kann also nicht einfach mal eben eine Tochter gründen – er braucht die Gesellschafterversammlung, und die ist aktuell der e.V.
Dazu würde ich gerne die Satzung und die Geschäftsordnung (ok, so einschneidende Beschränkungen für die Geschäftsführer stehen meistens in der Satzung selbst) lesen und die hab ich halt nicht.
Denn was macht der Verein, wenn er in der Gesellschafterversammlung der Stadiongesellschaft der Gründung einer Enkeltochter zustimmt? Er fasst einen Beschluss „in Anteilseignerversammlungen der Gesellschaften". Und genau das steht in 11.3.6 lit. b) der Vereinssatzung. Aber selbst wenn du sagst, der letzte Teilsatz bezieht sich nur auf „Satzungsänderungen"
Es geht in 11.3.6 lit. b) definitv nur um Satzungsänderungen ansonsten müsste das Präsidium bei jeder Gesellschafterversammlung (z.B. auch bzgl. Wandlung von Darlehen in Genusscheine in der KGaA) vorher Verwaltungsrat und Mitgliederversammlung "fragen" und nein, das ist nicht so und das ist auch gut so, sonst wäre ein Arbeiten für das Präsidium praktisch nicht möglich.
– die Gründung einer Gesellschaft durch die Tochter ist trotzdem ein „Erwerb und Gründung von Gesellschaften", nur halt mittelbar. Und nirgendwo in 11.3.6 steht, dass nur unmittelbare Beteiligungen gemeint sind.
Da könntest Du recht haben, allerdings würde ich mich da nicht drauf verlassen je nachdem wie die Satzung der Stadionbetreibergesellschaft wirklich gestaltet ist und vor allem wie die "Satzung" dann vom jeweiligen Präsidium "gelebt" wird. Zumindest diskutierbar ist der Punkt auf jeden Fall.
Ja, korrekt, das sind Regelungen im Innenverhältnis. Aber das heißt nicht, dass sie zahnlos sind. Wenn das Präsidium sich nicht dran hält, mag das Geschäft nach außen wirksam sein – aber intern hat das Konsequenzen bis hin zur Abberufung. Und spätestens wenn ein Mitglied dagegen klagt, wird ein Gericht prüfen, ob die Satzung eingehalten wurde.
Na das ist mal eine "knackige" Strafe wenn das "bis hin zur Abberufung" gehen kann.
Aber ja, Du hast recht, im Extremfall geht es halt um Schadensersatz, aber das ist halt sehr schwer zu beziffern und eine Abberufung ist jetzt nicht wirklich ein Drama.
Die Satzung des e.V.
Romirei, Friday, 22.05.2026, 07:59 (vor 16 Stunden, 54 Minuten) @ Herbert
Denn was macht der Verein, wenn er in der Gesellschafterversammlung der Stadiongesellschaft der Gründung einer Enkeltochter zustimmt? Er fasst einen Beschluss „in Anteilseignerversammlungen der Gesellschaften". Und genau das steht in 11.3.6 lit. b) der Vereinssatzung. Aber selbst wenn du sagst, der letzte Teilsatz bezieht sich nur auf „Satzungsänderungen"
Es geht in 11.3.6 lit. b) definitv nur um Satzungsänderungen ansonsten müsste das Präsidium bei jeder Gesellschafterversammlung (z.B. auch bzgl. Wandlung von Darlehen in Genusscheine in der KGaA) vorher Verwaltungsrat und Mitgliederversammlung "fragen" und nein, das ist nicht so und das ist auch gut so, sonst wäre ein Arbeiten für das Präsidium praktisch nicht möglich.
So ist die Interpretation der Satzung durch den Verwaltungsrat, siehe Oktober 2024 und Mai 2025
Na das ist mal eine "knackige" Strafe wenn das "bis hin zur Abberufung" gehen kann.
Q.e.d.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
United Sixties, Friday, 22.05.2026, 08:40 (vor 16 Stunden, 12 Minuten) @ Romirei
Mehr als die Satzungsauslegungen würde mich interessieren, wie Deine Einschätzung zu den Aussagen von Vize Peter Schaefer hier im Thread in Sachen Stadionumbauplanung in Erbpacht und Gründung der Betriebsgesellschaft jetzt ist. Ebenso zu den von Euch schon vorangetriebenen Hallenbau-Plänen am TG.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Romirei, Friday, 22.05.2026, 09:18 (vor 15 Stunden, 34 Minuten) @ United Sixties
Mehr als die Satzungsauslegungen würde mich interessieren, wie Deine Einschätzung zu den Aussagen von Vize Peter Schaefer hier im Thread in Sachen Stadionumbauplanung in Erbpacht und Gründung der Betriebsgesellschaft jetzt ist. Ebenso zu den von Euch schon vorangetriebenen Hallenbau-Plänen am TG.
Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt.
Eine Stadionkommission die sich auf nur einen Standort festgelegt, ist für mich kein Stadionkommission, sondern ideologisch verblendet.
Den der Kernpunkt der Ideologie ist, einfach das durchzuziehen was mal im Wahlprogramm stand, ohne Berücksichtigung der Realität.
Aber ich wünsche den Aktivisten viel Erfolg und Glück (das werden sie brauchen) bei der Umsetzung ihrer Pläne, immerhin haben sie Jahrzehntelang dafür gekämpft.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Consti, Friday, 22.05.2026, 09:53 (vor 14 Stunden, 59 Minuten) @ Romirei
Lieber Robert,
beantworte doch bitte die Frage, wie weit Du mit der Halle gekommen bist.
Außerdem würde es sich doch für einen ehemaligen Präsidenten zumindest schicken, wenn Du ein wenig die Rechtschreibung beherrscht.
Hoffe der „Observer“ kommt jetzt nicht und rügt mich 😁
Seh ma uns in Würzburg? 🤝
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Herbert, Friday, 22.05.2026, 18:33 (vor 6 Stunden, 19 Minuten) @ Consti
Lieber Robert,
beantworte doch bitte die Frage, wie weit Du mit der Halle gekommen bist.
Bis zu dem Moment als die Gesellschafter an die Zustimmung für eine Änderung des Erbpachtvertrages diverse Forderungen geknüpft haben.
Außerdem würde es sich doch für einen ehemaligen Präsidenten zumindest schicken, wenn Du ein wenig die Rechtschreibung beherrscht.
Sollte ich mal, evtl. weil vom Handy geschrieben oder (meine Kommasetzung war immer schon schlecht) Rechtschreibfehler aufgrund "habe Fehler gemacht" auftauchen, dann brauchst Du mich nicht darauf aufmerksam machen. Mir ist das nähmlich (das "h" ist Absicht) egal. 
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
MalikShabazz, Friday, 22.05.2026, 10:01 (vor 14 Stunden, 51 Minuten) @ Romirei
Welche Fortschritte wurden eigentlich während deiner Amtszeit in der Stadionfrage erzielt? Und wie sähe ein Alternativplan zum Ausbau des Grünwalder Stadions überhaupt aus? Wenn man die Abstimmungen und Stimmungsbilder der letzten Jahre betrachtet, ist doch genau dieser Ausbau der klare Wille der Mitglieder. Ist eine Machbarkeitsstudie in diesem Zusammenhang nicht mehr als sinnvoll? Ich halte den aktuell eingeschlagenen Weg jedenfalls für sehr vernünftig und nachvollziehbar und bin froh, dass endlich Bewegung in die Sache kommt.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Romirei, Friday, 22.05.2026, 10:46 (vor 14 Stunden, 6 Minuten) @ MalikShabazz
Welche Fortschritte wurden eigentlich während deiner Amtszeit in der Stadionfrage erzielt? Und wie sähe ein Alternativplan zum Ausbau des Grünwalder Stadions überhaupt aus? Wenn man die Abstimmungen und Stimmungsbilder der letzten Jahre betrachtet, ist doch genau dieser Ausbau der klare Wille der Mitglieder. Ist eine Machbarkeitsstudie in diesem Zusammenhang nicht mehr als sinnvoll? Ich halte den aktuell eingeschlagenen Weg jedenfalls für sehr vernünftig und nachvollziehbar und bin froh, dass endlich Bewegung in die Sache kommt.
Wenn ihr 2 auftaucht, halte ich es mit Mark Twain und verlasse die Bar…
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Consti, Friday, 22.05.2026, 10:51 (vor 14 Stunden, 1 Minuten) @ Romirei
Na also, so schwer war das doch nicht. Oh noch eins: Mark Twain kam auch nicht wieder. Hoffe, es hältst Du es auch mit ihm 
Wobei mich die Antwort auf die Frage nach dem Fortschritt in der Stadionlösung dann doch interessieren würde….
Schön, dass das Präsidium um Gernot Mang in dem letzten Jahr viel mehr geschafft hat, als Du es in den Jahren zuvor überhaupt überhaupt versucht hast.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Amafan, Friday, 22.05.2026, 11:33 (vor 13 Stunden, 19 Minuten) @ Consti
bearbeitet von Amafan, Friday, 22.05.2026, 12:17
Also hier so reinzuplatzen und rumzupöbeln, ist aber auch nicht die feine Art. Deiner Behauptung fehlt ein Beleg. Als ob es in der Vergangenheit die in der Presse zahlreich dokumentierten Versuche, mit der Stadt in der Stadionfrage zu einer Übereinkunft zu kommem, nicht gegeben hätte.
Erst als die desaströse kommunale Finanzlage nach der Corona-Krise immer deutlicher wurde, änderten sich die Vorzeichen. Auch hat Hasan Ismaik sein Interesse an einem Stadionneubau vor den Toren der Stadt verloren. Aus der Richtung kommt kein Störfeuer mehr. Wer das nicht sehen will oder kann, betreibt in meinen Augen Geschichtsklitterung. Schwarz-Weiß-Denken schränkt den Blickwinkel ein.
Schön, dass das Präsidium um Gernot Mang in dem letzten Jahr viel mehr geschafft hat, als Du es in den Jahren zuvor überhaupt überhaupt versucht hast.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
MalikShabazz, Friday, 22.05.2026, 11:44 (vor 13 Stunden, 8 Minuten) @ Romirei
"Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir." - dieses Mark Twain Zitat gefällt dir sicher auch.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Herbert, Friday, 22.05.2026, 18:36 (vor 6 Stunden, 17 Minuten) @ MalikShabazz
"Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir." - dieses Mark Twain Zitat gefällt dir sicher auch.
Wenn das so wäre, dann würden sich ehemalige Präsidenten nicht mit mir unterhalten. Gefällt mir nicht, was hier abläuft, aber ja, mir muss nicht alles gefallen.
Stadion-Interview/Satzung des e.V.
Es gähd hoid ned, Friday, 22.05.2026, 10:02 (vor 14 Stunden, 51 Minuten) @ Romirei
Yelo
Was bietest du an?
Amafan, Friday, 22.05.2026, 10:57 (vor 13 Stunden, 56 Minuten) @ Romirei
Aber ich wünsche den Aktivisten viel Erfolg und Glück (das werden sie brauchen) bei der Umsetzung ihrer Pläne, immerhin haben sie Jahrzehntelang dafür gekämpft.
Was bietest du an, sollten die aktuellen Vereinsrepräsentanten es entgegen deiner Annahme schaffen, das Grünwalder Stadion in Erbpacht von der Stadt zu übernehmen und einen möglichen Umbau auf 25.000 Zuschauer genehmigt zu bekommen? Du sagst, das ist unmöglich und wirst dafür deine Gründe haben. Akzeptiert!
Aber eine kleine Wette in bester englischer Fußballtradition wäre doch reizvoll? Ist der Erbpachtvertrag unterzeichnet und die Bauvoranfrage wurde von den Behörden genehmigt, dann rennst du ein mal nackert ums Grünwalder Stadion und wirbst damit Spenden für den Umbau ein. Deal?
Was bietest du an?
Romirei, Friday, 22.05.2026, 11:19 (vor 13 Stunden, 33 Minuten) @ Amafan
Aber ich wünsche den Aktivisten viel Erfolg und Glück (das werden sie brauchen) bei der Umsetzung ihrer Pläne, immerhin haben sie Jahrzehntelang dafür gekämpft.
Was bietest du an, sollten die aktuellen Vereinsrepräsentanten es entgegen deiner Annahme schaffen, das Grünwalder Stadion in Erbpacht von der Stadt zu übernehmen und einen möglichen Umbau auf 25.000 Zuschauer genehmigt zu bekommen? Du sagst, das ist unmöglich und wirst dafür deine Gründe haben. Akzeptiert!Aber eine kleine Wette in bester englischer Fußballtradition wäre doch reizvoll? Ist der Erbpachtvertrag unterzeichnet und die Bauvoranfrage wurde von den Behörden genehmigt, dann rennst du ein mal nackert ums Grünwalder Stadion und wirbst damit Spenden für den Umbau ein. Deal?
Das habe ich nie gesagt, ich halte ein Stadion mit einer max Kapazität von 25-27000 Zuschauer ohne Möglichkeit der Erweiterung
für eine Fehlplanung und da habe ich noch nicht mal mit der Kosten/Nutzen Rechnung angefangen.
Ich bin auch der Meinung, dass man der Stadt mit der Erbpacht ins offene Messer gelaufen ist, da hat sich die Stadt sauber „abgspotzt“.
Und ohne Einbindung bzw klares Commitment des Mitgesellschafters (vorhandenen oder neuen) wird es nicht klappen.
Ausserdem Wette ich grundsätzlich nicht…
Was bietest du an?
Es gähd hoid ned, Friday, 22.05.2026, 11:21 (vor 13 Stunden, 31 Minuten) @ Romirei
YELO
Was bietest du an?
BlueMagic, Friday, 22.05.2026, 22:19 (vor 2 Stunden, 33 Minuten) @ Romirei
Ich halte eine Planung, die über 25k wesentlich hinausgeht für 1860 aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte für sehr gefährlich. Klar besteht der Traum, irgendwann dauerhaft 1.Liga und evtl. auch wieder international zu spielen. Dass das möglich ist, möchte ich nicht abstreiten. Dazu muss aber alles perfekt passen. Und das ist halt bei Sechzig nie längerfristig der Fall. Und dann stehst da mit einer 08/15 Arena von der Stange irgendwo im Nirgendwo ohne attraktives Umfeld und musst deine überflüssigen Tickets wieder verschenken, damit überhaupt ansatzweise voll wird.
Das Ticket von Sechzig ist dann wieder so wertlos wie zu Arenazeiten. Für mich die gruseligste Zukunftsvision für Sechzig.
Dann doch lieber mit 25K in Giesing und völlig unabhängig von der sportlichen Situation praktisch immer (stimmungs)voll.
Denkt immer daran: ausser den Uhrensöhnen kann kein Verein in D dauerhaften sportlichen Erfolg garantieren. Deshalb Finger weg von irgendwelchen unsicheren Zukunftswetten!
Was bietest du an?
tribuna na grobishteto, Friday, 22.05.2026, 22:53 (vor 2 Stunden, 0 Minuten) @ BlueMagic
Ich halte eine Planung, die über 25k wesentlich hinausgeht für 1860 aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahrzehnte für sehr gefährlich. Klar besteht der Traum, irgendwann dauerhaft 1.Liga und evtl. auch wieder international zu spielen. Dass das möglich ist, möchte ich nicht abstreiten. Dazu muss aber alles perfekt passen. Und das ist halt bei Sechzig nie längerfristig der Fall. Und dann stehst da mit einer 08/15 Arena von der Stange irgendwo im Nirgendwo ohne attraktives Umfeld und musst deine überflüssigen Tickets wieder verschenken, damit überhaupt ansatzweise voll wird.
Das Ticket von Sechzig ist dann wieder so wertlos wie zu Arenazeiten. Für mich die gruseligste Zukunftsvision für Sechzig.
Dann doch lieber mit 25K in Giesing und völlig unabhängig von der sportlichen Situation praktisch immer (stimmungs)voll.
Denkt immer daran: ausser den Uhrensöhnen kann kein Verein in D dauerhaften sportlichen Erfolg garantieren. Deshalb Finger weg von irgendwelchen unsicheren Zukunftswetten!
Da bin ich ganz bei dir. Und bitte vergessen wir auch nicht, welche Auswirkungen wahllose Investorenbeteiligungen bei uns über die Jahre für Schäden angerichtet haben. Sei es der Einstieg von Ismaik, oder auch die ganzen Beteiligungen und Kooperationen, welche wir immer dann eingegangen sind, wenn uns mal wieder die Kohle ausgegangen war. Und dafür sitzen jetzt irgendwelche Infrontler bei uns in der 114 und kassieren schön ab. Daher wäre es schon nicht ganz so schlecht, wenn man bei einer Kleinigkeit wie dem Stadionprojekt ein bißchen auf die Finanzierung und deren Umsetzung achtet. Bevor wir zu viele Investorenflüster bekommen.
Darauf ein herzhaftes "Bangaranga".

Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 11:52 (vor 13 Stunden, 0 Minuten) @ Romirei
Über das, was Realität ist, lässt sich natürlich streiten. Wer aber „ideologische Verblendung“ als Argument nutzt, setzt voraus, dass die eigene Position die einzig objektiv richtig ist und alle abweichenden Meinungen nur aus Verblendung entstehen können. Das wirkt unseriös.
Gewählten vorzuwerfen, dass sie versuchen, „was mal im Wahlprogramm stand”, umzusetzen, klingt auch etwas seltsam
Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt.
Eine Stadionkommission die sich auf nur einen Standort festgelegt, ist für mich kein Stadionkommission, sondern ideologisch verblendet.
Den der Kernpunkt der Ideologie ist, einfach das durchzuziehen was mal im Wahlprogramm stand, ohne Berücksichtigung der Realität.Aber ich wünsche den Aktivisten viel Erfolg und Glück (das werden sie brauchen) bei der Umsetzung ihrer Pläne, immerhin haben sie Jahrzehntelang dafür gekämpft.
Das verstehe ich nicht!
Romirei, Friday, 22.05.2026, 12:19 (vor 12 Stunden, 34 Minuten) @ Amafan
Über das, was Realität ist, lässt sich natürlich streiten. Wer aber „ideologische Verblendung“ als Argument nutzt, setzt voraus, dass die eigene Position die einzig objektiv richtig ist und alle abweichenden Meinungen nur aus Verblendung entstehen können. Das wirkt unseriös.
Ich halte es für unseriös, wenn man eine Stadionkommission einberuft, die als einziges Ziel hat, den Umbau des GWS zu forcieren, ohne darauf zu schauen, was für die KGaA die wirtschaftlich sinnvollste Lösung wäre.
Das ist für mich Ideologisch motiviert, aber eben nicht neutral und objektiv.
Gewählten vorzuwerfen, dass sie versuchen, „was mal im Wahlprogramm stand”, umzusetzen, klingt auch etwas seltsam
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Mag sein, aber mit sehenden Augen gegen die Wand zu knallen, nur weil man vor Jahrzehnten versprochen hat, bei vollkommener Ausblendung der Realität ist nicht nur seltsam, sondern unredlich.
Das verstehe ich nicht!
Consti, Friday, 22.05.2026, 12:59 (vor 11 Stunden, 53 Minuten) @ Romirei
Wolltest Du die Bar nicht verlassen?
Naja ich freue mich, dass Gernot Mang und der Rest des Präsidiums nun anpackt, was über Jahre liegen geblieben ist. Ein großartiger Präsident, der anpackt.
Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 13:14 (vor 11 Stunden, 39 Minuten) @ Consti
Alter, du bist kein Stammgast hier und willst andere rausschmeißen? Jetzt mach mal langsam.
Wolltest Du die Bar nicht verlassen?
Naja ich freue mich, dass Gernot Mang und der Rest des Präsidiums nun anpackt, was über Jahre liegen geblieben ist. Ein großartiger Präsident, der anpackt.
Das verstehe ich nicht!
Volkart St, Friday, 22.05.2026, 13:16 (vor 11 Stunden, 37 Minuten) @ Amafan
Wo wollte er denn jemanden rausschmeißen?
Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 13:21 (vor 11 Stunden, 31 Minuten) @ Volkart St
Wo wollte er denn jemanden rausschmeißen?
Die ständige Aufforderung, der andere solle sich verziehen, verzupfen oder nicht wiederkommen, ist einfach uncool. Entweder es kommt zu einem Austausch von Argumenten, oder man lässt es bleiben. Dieses „Du bist doof, nein, du bist doof, selber!” finde ich einfach nervig. Aber vielleicht geht es auch nur mir so.
Das verstehe ich nicht!
MalikShabazz, Friday, 22.05.2026, 13:29 (vor 11 Stunden, 24 Minuten) @ Amafan
war vom Consti wohl eine Anspielung auf diesen Kommentar vom Romirei. "Wenn ihr 2 auftaucht, halte ich es mit Mark Twain und verlasse die Bar…"
Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 13:38 (vor 11 Stunden, 15 Minuten) @ MalikShabazz
war vom Consti wohl eine Anspielung auf diesen Kommentar vom Romirei. "Wenn ihr 2 auftaucht, halte ich es mit Mark Twain und verlasse die Bar…"
Das ist ein literarisches Zitat, nicht wörtlich zu verstehen. Literatur und Poesie lebt von Metaphern, Symbolen und Übertreibungen. Die offene Feindseligkeit braucht es meiner Meinung nach nicht.
Das verstehe ich nicht!
Volkart St, Friday, 22.05.2026, 13:44 (vor 11 Stunden, 8 Minuten) @ Amafan
Ich wollte ehrlicherweise nur darauf hinweisen, dass das mE keine Aufforderung war, sondern ein Spiegel vorhalten. Deshalb habe ich das Einschreiten an dieser Stelle nicht verstanden, kombiniert mit einem hier häufigen Reflex, dass manchen mehr erlaubt ist als anderen.
An Feindseligkeiten schenken sich übrigens beide Seiten nichts. Find ich auch nicht schön, aber sehr erhellend. Zumindest lerne ich bei diesen Diskursen einiges über die letzten Jahre bei 60. Und es gibt mir Hoffnung für die Zukunft. Nämlich dass es andere Gründe gegeben haben könnte, warum es nicht vorwärts ging, als dass es halt ned gäht.
Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 12:59 (vor 11 Stunden, 53 Minuten) @ Romirei
Vor Jahrzehnten ging es erst mal in die Allianz Arena. Bei diesem Bauprojekt hat der TSV sich derart selbst verhoben und später von den Roten über den Tisch ziehen lassen, dass die Folgen heute noch zu spüren sind. Zu beklagen waren am Müllberg nicht nur ein immenser wirtschaftlicher Schaden, sondern auch ein schmerzhafter Identitätsverlust.
Nun kann man natürlich auf die Idee kommen, wir probieren das mit dem Neubau einfach ein zweites Mal. Diesmal alleine bzw. mit einem Investor. Irgendwo im Münchner Umland oder am äußersten Stadtrand. In der Hoffnung, dass das Vorhaben diesmal klappt. Das war auch mal Hasan Ismaiks Plan.
Eine solche Utopie klingt für mich nicht weniger ambitioniert als ein Umbau des Grünwalder Stadions. Mit dem Umterschied, dass es mir persönlich in Giesing einfach weit besser gefällt und der TSV dort ein dringend benötigtes Alleinstellungsmerkmal hat.
Ich bin überzeugt: Wer nur das Grundstück und die Bausumme in seine Kalkulation einbezieht, kalkuliert falsch. In einer solchen Rechnung fehlen wesentliche Parameter.
Mag sein, aber mit sehenden Augen gegen die Wand zu knallen, nur weil man vor Jahrzehnten versprochen hat, bei vollkommener Ausblendung der Realität ist nicht nur seltsam, sondern unredlich.
Das verstehe ich nicht!
Romirei, Friday, 22.05.2026, 13:45 (vor 11 Stunden, 7 Minuten) @ Amafan
Vor Jahrzehnten ging es erst mal in die Allianz Arena. Bei diesem Bauprojekt hat der TSV sich derart selbst verhoben und später von den Roten über den Tisch ziehen lassen, dass die Folgen heute noch zu spüren sind. Zu beklagen waren am Müllberg nicht nur ein immenser wirtschaftlicher Schaden, sondern auch ein schmerzhafter Identitätsverlust.
Nun kann man natürlich auf die Idee kommen, wir probieren das mit dem Neubau einfach ein zweites Mal. Diesmal alleine bzw. mit einem Investor. Irgendwo im Münchner Umland oder am äußersten Stadtrand. In der Hoffnung, dass das Vorhaben diesmal klappt. Das war auch mal Hasan Ismaiks Plan.
Eine solche Utopie klingt für mich nicht weniger ambitioniert als ein Umbau des Grünwalder Stadions. Mit dem Umterschied, dass es mir persönlich in Giesing einfach weit besser gefällt und der TSV dort ein dringend benötigtes Alleinstellungsmerkmal hat.
Ich bin überzeugt: Wer nur das Grundstück und die Bausumme in seine Kalkulation einbezieht, kalkuliert falsch. In einer solchen Rechnung fehlen wesentliche Parameter.
Nochmal, ich bin weder für oder gegen einen Neubau/Umbau oder sonstwas, weil mir für die Entscheidung zuviele Parameter fehlen.
Deshalb plädiere oder plädierte ich auch für eine neutrale Stadionkommission die alle Möglichkeiten prüft, für und wider aller Optionen darlegt und dann können alle Stakeholder auf dieser Basis eine Entscheidung treffen.
In diese Entscheidung können auch so Dinge wie Standortvorteil, Vermarktung etc mit einfließen, aber sich stur auf das GWS versteifen und dabei noch nicht mal (wie ich es hier mitbekommen habe) den Mitgesellschafter einbindet halte ich für ungut.
PS: die letzten 9 Jahre hat 60 im GWS gespielt, wenn das einer 2016 prophezeit hätte, wäre er für verrückt erklärt worden.
PPS: Und zu den anderen 2 Clowns fällt mir immer der Typ vom Leben des Brians ein….
„Er ist der Messias, ich muss es wissen, ich bin schon vielen gefolgt…“
Das verstehe ich nicht!
MalikShabazz, Friday, 22.05.2026, 14:00 (vor 10 Stunden, 52 Minuten) @ Romirei
Das Wort "Clown" aus deinem Mund gleicht inzwischen einer echten Auszeichnung. Dafür meinen herzlichen Dank.
Zudem finde ich es überaus amüsant, dass du nun so großen Wert auf die Einbindung des Mitgesellschafters legst. Auf diesem Gebiet hast du dich in der Vergangenheit ja selbst als absoluter Experte hervorgetan.
Es stellt sich ohnehin die Frage: Wie bindet man einen Mitgesellschafter, der seine Verkaufsabsichten längst öffentlich gemacht hat, eigentlich noch konstruktiv ein? Beziehungsweise: Welchen strategischen Sinn sollte das überhaupt haben?
Das verstehe ich nicht!
Amafan, Friday, 22.05.2026, 15:41 (vor 9 Stunden, 11 Minuten) @ Romirei
Meine Meinung: Der Wert des TSV 1860 München ist ein rein immaterieller. Mythos, Emotionen und Geschichte. Sowas lässt nicht künstlich herstellen. Die überschuldete KGaA ist einfach gar nichts wert. Null.
Zu fragen, was das Beste für die KGaA ist, ist deshalb die falsche Frage. Was für 1860 das Beste ist, muss ins Zentrum aller Überlegungen.
Der immaterielle Wert von 1860 ist nicht zu unterschätzen. Dieser Wert lässt sich durch unbedachtes Handeln aber auch ganz schnell halbieren. Beispielsweise indem man 1860 aus Giesing nach Olching verpflanzt, weil dort im Gewerbegebiet der Baugrund für eine neue Arena nebst riesigem Trainings- und Ausbildungscenter mit Geschäftsstelle verfügbar und günstiger ist.
1860 in Hinterpfuideifi kann für ein bestimmtes Publikum funktionieren, wenn die Löwen brutal durchstarten, danach dauerhaft Bundesliga spielen, regelmäßig Gast im internationalen Geschäft sind und einen Investor haben, für den ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag kein Problem ist. Geld verdient ist damit, nebenbei gesagt, noch gar keins. Das sind Anfangsinvestitionen.
Wer dieses Szenario für eher unwahrscheinlicht hält, wird auf das Grünwalder Stadion setzen müssen.
Das verstehe ich nicht!
UltraBlue, Friday, 22.05.2026, 19:51 (vor 5 Stunden, 1 Minuten) @ Romirei
Als ich das letzte Mail als fremder hier mitdiskutieren wollte kam das auch gar nicht gut an. Die Bar ist schon was sehr intimes. Das unser ehemaliger Präsident sich nicht für einen stadionweg entscheiden wollte und die Anstrengungen für das GWS nun als ideologisch abtut passt ja zu seinem letzten Jahr.
Ich schätze mir wird nun wieder erklärt dass man unter meinem nickname hier nicht schreiben darf außer dieser setzt sich aus Anfangsbuchstaben meiner vor und Nachnamen zusammen.
Das verstehe ich nicht!
BlueMav, Friday, 22.05.2026, 20:52 (vor 4 Stunden, 1 Minuten) @ Romirei
Deshalb plädiere oder plädierte ich auch für eine neutrale Stadionkommission die alle Möglichkeiten prüft, für und wider aller Optionen darlegt und dann können alle Stakeholder auf dieser Basis eine Entscheidung treffen.
Dafür hatte der werte Herr Präsident a.D. 8 Jahre lang Zeit, entsprechendes zu liefern...
Das verstehe ich nicht!
tribuna na grobishteto, Friday, 22.05.2026, 14:08 (vor 10 Stunden, 45 Minuten) @ Amafan
Ich bin überzeugt: Wer nur das Grundstück und die Bausumme in seine Kalkulation einbezieht, kalkuliert falsch. In einer solchen Rechnung fehlen wesentliche Parameter.
Vollkommen richtig. Wobei man es in alle Richtungen anwenden kann.
In der gesamten Causa fehlen entscheidende Parameter. Darum erscheinen die stetig wiederkehrenden Statusmeldungen ohne wirkliche inhaltliche Substanz auch nicht unbedingt sehr überzeugend. Und wie du schreibst zieht sich das ganze mehr oder weniger seit dem unsäglichen Arenaentscheid hin. Ich persönlich brauche daher schon etwas mehr, als die Ankündigung, alles liefe gut, alles sei positiv, und für mehr Information sei die Zeit noch nicht reif. Stand jetzt liegt uns ein Infoblatt vor, für das es fast so viele Fragen wie Infos gibt. Außerdem natürlich die Aussagen dass fleißig und hervorragend im Hintergrund gearbeitet wird. Ansonsten belastbar nichts.
Naja gut. Es ist natürlich auch in der Löwen DNA verankert, dass man sich für nichts auf die Mütze kloppen kann. Also nur weiter so. 
ganz sachlich: Was wären denn die Alternativen ?
domlöwe, Friday, 22.05.2026, 18:21 (vor 6 Stunden, 32 Minuten) @ Romirei
Eine Stadionkommission die sich auf nur einen Standort festgelegt, ist für mich kein Stadionkommission, sondern ideologisch verblendet.
Den der Kernpunkt der Ideologie ist, einfach das durchzuziehen was mal im Wahlprogramm stand, ohne Berücksichtigung der Realität.
Welche Alternativen hältst du denn für zumindest denkbar ?
- Neubau auf der grünen Wiese ?
- Gibt es weitere Standorte, die aktuell außerhalb meiner Vorstellungskraft sind ? (z.B. Eine Art Smart Olympiastadion-Lösung mit Nutzung der Hauptrtibüne und drei kleinen mobilen Tribünen im Innenraum für die drei anderen Seiten, für die es aber starke Bedenken bezüglich des Denkmalschutzes gibt.)
Ich habe große Angst vor der Situation, dass sich der geplante Umbau auf 25000 Zuschauer als nicht realisierbar erweist, sei es aus finanziellen Gründen oder aus baurechtlichen Gründen oder aus beiden Gründen. In diesem Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass dann wieder die auch recht teure kleine Umbaulösung mit einer Modernisierung und der Kapazität von 18000 Plätzen auf den Tisch kommt. Diese Lösung wurde von den Verantwortlichen mehrfach als "wirtschaftlich nicht darstellbar" beurteilt und ich halte es nicht für realistisch, dass die Stadt einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag ausgibt für eine Variante, die vom Verein als "wirtschaftlich nicht darstellbar" bezeichnet wurde. Dahinter kommt man nicht mehr zurück.
Was ist aber, wenn nur noch folgende Varianten realistisch erscheinen ?
(1) Dauerhafter Verbleib im Grünwalder Stadion, in dem immer nur das nötigste investiert wird, um den aktuellen Status Quo aufrecht erhalten zu können ?
(2) Neubau auf der grünen Wiese im Münchner Umland
Die einen werden sagen, dass Scheitern der Stadionpläne für das Grünwalder ist das "Quod erat demonstrandum" für ihre schon immer geäußerte Ansicht, dass im Grünwalder Stadion ambitionierter Profifußball nicht möglich ist.
Die anderen werden sagen, ein Neubau auf der grünen Wiese wäre einfach nur die zweite oder dritte Wiederholung des immer gleichen Fehlers.
Und das bedrückende wäre: Beide Gruppen haben uneingeschränkt recht.
Die Satzung des e.V.
Kraiburger, Friday, 22.05.2026, 08:22 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Herbert
Hallo Herbert,
dir ist bewusst, dass den Lesern der Bar durchaus bekannt ist, dass du Vertreter der HAM im KgaA-Aufsichtsrat bist? Deine Einschätzungen zur Satzung, sowie zum Durchgriff auf die Stadion-GmbH könnten durchaus als gezielte Verunsicherung der Mitglieder einer/deiner Seite aufgefasst werden.
Die Satzung des e.V.
Herbert, Friday, 22.05.2026, 18:53 (vor 5 Stunden, 59 Minuten) @ Kraiburger
Hallo Herbert,
dir ist bewusst, dass den Lesern der Bar durchaus bekannt ist, dass du Vertreter der HAM im KgaA-Aufsichtsrat bist? Deine Einschätzungen zur Satzung, sowie zum Durchgriff auf die Stadion-GmbH könnten durchaus als gezielte Verunsicherung der Mitglieder einer/deiner Seite aufgefasst werden.
Wenn das wirklich so gemeint ist, dann würde ich das als sehr traurig empfinden. Folgendes spricht gegen Deine Annahme (oder bist Du ein Leser der so denkt?):
1. wer mich kennt weis, dass ich das sage was ich denke
2. wenn ich Mitglieder "verunsichern" möchte, dann wäre die Bar ein sehr überschauberer Kreis bzw. viel Aufwand für wenig Mitglieder (wobei ich echt nicht weis wie viele Mitglieder hier mitlesen, daher kann ich mich da auch verschätzen)
3. noch mal, wenn ich Mitglieder "verunsichern" möchte mit legitimen Nachfragen zu einem A4-Info-Blatt und Antworten auf Fragen zu Satzungsthemen bzw. zur Stadion GmbH, dann würde ich in allen Münchner Tageszeitungen, diversen Online-Portalen und wahrscheinlich auch im TV oder Radio oder wo auch immer sicher jemanden finden der meine Meinung gerne veröffentlich
4. wenn es jetzt von Lesern der Bar (die ich grundsätzlich mal als eher "basisdemokratisch" ansehe) ein Problem beim Ansprechen von Unklarheiten (von wem auch immer) gäbe, dann würde mich das wundern
und jetzt das wichtigste
5. wenn es wirklich so ist, dass Leser der Bar das so sehen, dann kann ich das nicht ändern und es ist nicht mein Problem. Wenn mich gute Bekannte darauf ansprechen würde ich überlegen bzw. klarstellen, das dem nicht so ist, aber bisher hat mich noch niemand darauf angesprochen, dass ich "das Maul halten"
und "Probleme bitte nicht ansprechen" soll.
PS: Wenn bei der Ausgliederung der KGaA aus dem e.V. jemand so kritisch über das Thema geschaut hätte, dann wäre ich jetzt froh. Leider war ich da noch nicht so engagiert und entweder waren alle Delegierten "unterperformant" oder, so wie jetzt, es gab nur eine A4-Papier mit den Eckdaten und keiner der Delegierten hat vorher den Ausgliederungsvertrag über den die Delegierten entschieden haben, gesehen / gelesen / verstanden.
Die einfachen Fragen bleiben meist unbeantwortet...
tribuna na grobishteto, Thursday, 21.05.2026, 18:44 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 8 Min.) @ Herbert
Warum schreibt man die Zustimmungspflicht der MV nicht in die Satzung der GmbH?
Danke noch einmal für deine wirklich umfangreichen Ausführungen. Aber außer, dass es voraussichtlich mit der Vereinssatzung abgedeckt ist, enthält es halt wenig Antwort auf die eigentlich einfache Frage. Wobei das natürlich unfair ist, weil du ja nicht wissen kannst, warum man es nicht einfach in der Satzung der GmbH analog dazu vermerkt, nachdem du nicht mitgearbeitet hast. Mein Gedanke ist halt, wenn da rechtlich nichts entgegensteht, formuliere ich das in der Satzung der GmbH genau so präzise, dass keine Fragen entstehen. Wenn ich es eher schwammig halten will, frage ich mich halt warum? Wobei es auch dafür wahrscheinlich vernünftige Gründe geben mag.
Die einfachen Fragen bleiben meist unbeantwortet...
laimerloewe (c), Thursday, 21.05.2026, 18:54 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 58 Min.) @ tribuna na grobishteto
Ich bin weit davon entfernt, ein Experte in GmbH-Recht zu sein. Aber ist es nicht so, dass in Regelungen, die die Gesellschaft nicht betreffen, da nicht drin stehen dürfen? Also wie zb Vertreter des ev in die Mitgliederversammlung entsandt werden, wie diese abzustimmen haben usw. Sowas muss meines wissen innerhalb der Muttergesellschaft geregelt sein. Und wie die Vertreter dann abstimmen steht ja nochmal auf einem anderen Blatt.
Die einfachen Fragen bleiben meist unbeantwortet...
Herbert, Friday, 22.05.2026, 01:39 (vor 23 Stunden, 13 Minuten) @ laimerloewe (c)
Ich bin weit davon entfernt, ein Experte in GmbH-Recht zu sein. Aber ist es nicht so, dass in Regelungen, die die Gesellschaft nicht betreffen, da nicht drin stehen dürfen? Also wie zb Vertreter des ev in die Mitgliederversammlung entsandt werden, wie diese abzustimmen haben usw. Sowas muss meines wissen innerhalb der Muttergesellschaft geregelt sein. Und wie die Vertreter dann abstimmen steht ja nochmal auf einem anderen Blatt.
Rechtlich spricht da nichts dagegen z.B. in die Satzung der GmbH zu schreiben, dass in einem Gremium, nennen wir es mal Aufsichtsrat als geborenes Mitglied immer der Präsident des e.V. sitzt oder jedes Mitglied im Aufsichtsrat auch Mitglied im e.V. sein muss oder ...
Aber was da genau steht, ja ich widerhole mich, kann man halt nur sehen wenn man die Satzung der GmbH vorliegen hat.
Die einfachen Fragen bleiben meist unbeantwortet...
Herbert, Friday, 22.05.2026, 01:36 (vor 23 Stunden, 17 Minuten) @ tribuna na grobishteto
Warum schreibt man die Zustimmungspflicht der MV nicht in die Satzung der GmbH?
... warum man es nicht einfach in der Satzung der GmbH analog dazu vermerkt,
Bis auf das Thema Tochtergesellschaften der Tochtergesellschaft - siehe vorheriger Post von mir - ist es absolut ausreichend was in der e.V. Satzung geregelt ist - von dem Thema "im Innenverhältnis" mal abgesehen.
Das ganze noch mal in der GmbH Satzung zu ändern mag im ersten Moment sinnvoll sein, aber wenn der e.V. hier andere Gremien mit einbeziehen möchte (z.B. wirklich den Verwaltungsrat als Kontrollgremium für alle Abstimmungen in der Stadionbetreibergesellschaft zusätzlich zum Präsidium einbinden), dann braucht es halt immer eine Satzungsänderung der GmbH-Satzung und das geht nur so lange der e.V. nicht weniger als 75% der Anteile hält, danach nur noch mit dem / den anderen Gesellschaftern.
Aber ja, wenn die geplante Satzung zur Verfügung stehen würde könnte man konstruktiver darüber diskutieren als über ein paar Stichpunkte auf einem A4 Blatt.
