Hier mal eine Frage zum Thema Spannung in der ersten Liga (Forum)
Bzw. Mangel daran. Nun ist die Meisterschaft bereits Ende Februar entschieden, was sogar manchen Medien aufgefallen ist. Aber, wie der Kicker heute erleichtert feststellt "der Kampf um Europa und gegen den Abstieg tobt".
Dennoch ist ja schon festzustellen, dass der Wettstreit um den höchsten Titel in der größten Liga Europas kein Wettstreit mehr ist. Anders als überall sonst, wo sich vor Saisonbeginn zumindest eine Handvoll (England) oder eine halbe Handvoll Teams (Spanien, Italien) realistische Hoffnungen machen dürfen. Bei uns schießen die Roten selbst vermeintliche Herausforderer mit 5:2 ab. Regelmäßig.
Und deshalb die Frage: Wie lange wird das so weitergehen? Auf die DFL zu setzen, war bislang immer vergebene Liebesmüh, denn die Mehrheit ist zufrieden mit den Brotkrumen, die vom reichgedeckten FCB-Tisch runterfallen. Bleibt das so? Werden die Zuschauer irgendwann ausbleiben? Die TV-Abos weniger? Die Sponsoren knausriger? Wird irgendwann der Druck so groß, dass man 50+1 schleift, damit ein Katari dann den HSV zum Meister aufpumpt? Werden die Ultras irgendwann wieder anfangen, Tennisbälle auf das Spielfeld zu werfen?
Und, Folgefrage, wie könnte denn eine Revolution überhaupt aussehen? Ist eine Gleichverteilung der TV-Einnahmen denkbar? oder ein Draftsystem wie in den USA, wo die schlechtesten Vereine die aussichtsreichsten Talente bekommen?
Oder wird ihnen immer irgendwas einfallen ("Hochbrisanter Kampf um Platz 12"), das die Leute bei der Stange hält, auch wenn der FCB seinen 30. Titel in 29 Jahren feiert?

), könnte eine interessante Situation entstehen. Es gibt genug Verrückte mit viel Geld da draußen. Natürlich würden dann auch nur solche um die Ecke kommen, da ich mich der Auffassung anschließe, dass kein halbwegs vernunftbegabter Investor die restlichen Teile bei uns erwirbt, zumindest, solange Hasan nicht auch an ihn verkauft.