Mein Gott, da steht man auf, da ist schon wieder der nächste Mist auf dem Tapet: „"Wissen, wer sich zu Wort meldet": Merz will Klarnamen im Netz“, berichtet der BR.
Bei aller Ablehnung, manchmal würde ich doch gerne wissen, welche Vollarschgeigen sich hinter manchen Nicknames befinden (hier gibt's diese Spezies zum Glück nicht oder nur ganz selten), ihr ahnt schon, wenn ich damit meinen könnte. Die würden dann freilich schnell verschwinden oder sich andere Wege suchen. Nun gut, mit sowas kommt Merz eh nicht durch, trotzdem nervt so was in der gegenwärtigen Stimmung unnötig und zusätzlich.
Apropos Merz: Hat mir sehr gut gefallen in der neuesten Ausgabe von „Die Anstalt“.
Das sehe ich gänzlich anders, die Bar ist da jetzt auch nicht repräsentativ, da sich 99% der Leute gegenseitig auch mit Ihren Nicknamen kennen. (Im LF mMn ca 80%)
Mir sind hier auch noch nie irgendwelche unbekannten Nutzer mit Beleidigungen aufgefallen, sondern meist nur mit Gegenreden, die sie scheinbar nur Anonym abgeben wollten…
Ich plädiere in den Sozialen Medien für vollkommen Transparenz und Klar-Namen bzw. für geringere Hürden, wenn man Wissen will wer tatsächlich hinter einem Nicknamen steht und zwar immer dann, wenn der Post beleidigende oder gewaltaufrufende Inhalte hat.
Das ist doch auch das Problem bei dem Blogger, da dieser Journalist seit mehreren Jahren akzeptiert, dass in seinen Kommentarbereich ehrenamtlich tätige Personen, befeuert durch eine einseitige Berichterstattung, auf das übelste persönlich Beleidigt, Diffamiert und Angegriffen werden, weil sie es dort dürfen, durch den Betreiber geschützt werden und keinerlei Verantwortung übernehmen müssen.
Ich allein habe ca. 35 Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und zuständigen Internetplattformen gestellt, allesamt eingestellt, weil der Betreiber sich auf die DSGVO berufen konnte und im Gegensatz zu Politikern, dann das Verfahren aus mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt wurde.
Wenn tatsächlich mal ein User in Facebook mit Klarnamen seinen Müll abgesondert hat, konnte man ihn belangen und auch zur Rechenschaft ziehen.
Das sich was ändern muss, dürfte jedem egal ob Betroffener oder nicht Betroffenen bewusst sein, jeder Typ der dich auf der Strasse beleidigt, kann zur Rechenschaft gezogen werden, nur im Internet nicht ?
Die Gesetzgebung hinkt hier der Realität hinterher und das gehört verbessert