aktuelle Entwicklung zum Grünwalder Stadion (Forum)

domlöwe, Saturday, 17.01.2026, 21:13 (vor 39 Tagen)

In den letzten Wochen habe ich erfreut zur Kenntnis genommen, dass offenbar der Ausbau des Grünwalder Stadions auf 25000 Zuschauerplätze eine ernsthafte Option geworden ist und habe mir gedacht: Wenn sich das wirklich realisieren lässt, dann ist das super. Wenn nicht, gibt es ja immer noch die Variante mit dem Umbau auf 18000 überdachte Zuschauerplätze. Ich könnte mir vorstellen, das momentan viele so denken.

Doch inzwischen komme ich mehr und mehr zu der Ansicht, dass das so einfach nicht sein wird.
Im Falle eines Scheiterns der ambitionierten Pläne wird die Stadtspitze nur noch wenig Neigung verspüren wird, einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in ein Projekt stecken, dass von den Verantwortlichen bei Sechzig als "wirtschaftlich nicht zukunftsfähig" beurteilt wurde.
Ich denke inzwischen, mit seinen aktuellen Aussagen hat Reiter die Variante "von der Stadt finanzierter Ausbau auf 18000 überdachte Plätze" abgeräumt. Die Stadt würde dann vermutlich nur noch so viel Geld reinstecken, der unbedingt notwendig ist, um den aktuellen Status Quo aufrecht zu halten.

Fazit:
Die Chance war noch nie so gut wie jetzt, dass das Grünwalder Stadion so ausgebaut wird, dass es den Großteil der Fanszene zufrieden stellt und die Stadiondiskussion ein für alle Mal beendet wird.
Wenn die Verantwortlichen von Sechzig daran scheitern, ein realisierbares Konzept mit der Wunschkapazität zu entwickeln, beginnt die Diskussion mal wieder von vorne.

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BlueMagic, Sunday, 18.01.2026, 00:37 (vor 39 Tagen) @ domlöwe

Ich glaube ja, dass 25k fast schon wieder zuviel ist. Da wird es sehr wahrscheinlich wieder Spiele geben, die nicht ausverkauft sind. In verkorksten Mittelfeldsaisonen u.U. sogar mehrere hintereinander. Und dann bist halt wieder in der beschissenen Situation, dass du Freikarten in den Schulen verteilen kannst, die im Zweifelsfall keinen wirklich interessieren. Wenn diese Situation eintritt -und das wird sie irgendwann-, ist die Eintrittskarte Sechzig wieder mal nichts wert.
Ich finde das nicht gut. 15k ist klar zu wenig. 25k vielleicht schon zuviel. Mehr dürfen es m.E. auf gar keinen Fall sein.

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Joerg ⌂, Sunday, 18.01.2026, 02:33 (vor 39 Tagen) @ BlueMagic

Da ist was dran, Sechzig hat eben über die Fanbase hinaus ein sehr sachkundiges aber auch sehr kritisches Publikum, zumal auch noch die Preisgestaltung sich schon im oberen Bereich bewegt, ich sag mal 21.860 Plätze reichen

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tomtom, Sunday, 18.01.2026, 07:06 (vor 39 Tagen) @ Joerg

Andernorts würdest du dafür als Verzwerger geteert und gefedert oder würdest anhand der willkürlich ausgeübten Netiquette eliminiert.

Durchaus vernünftige Gedanken, aber wie wenig Ratio heutzutage wert ist, sieht man ja bei Trump, der Typ bedrückt einen mittlerweile persönlich. Wenig tröstlich, dass man angesichts seiner schlechten Konstitution bspw. in der „SZ“ gerade laut über seinen Nachfolger nachdenkt: „Der kommende König von Amerika“ von Claudius Seidl. Leider €.

Da ist was dran, Sechzig hat eben über die Fanbase hinaus ein sehr sachkundiges aber auch sehr kritisches Publikum, zumal auch noch die Preisgestaltung sich schon im oberen Bereich bewegt, ich sag mal 21.860 Plätze reichen

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hjs skeptisch, Sunday, 18.01.2026, 10:33 (vor 38 Tagen) @ Joerg

Ich stimm da nicht so ganz zu. Bei uns ist das Publikum im Durchschnitt sehr alt und sehr männlich. Da kann man mittelfristig schon was machen. Bisschen Entwicklungspotenzial muss ma schcon haben. Und mal 8.000 leere Plätze sind keine 25. oder 35.000 wie in der AA.

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Romirei, Sunday, 18.01.2026, 11:06 (vor 38 Tagen) @ hjs skeptisch

Ein Blick in die Zuschauerstatistik der 2 und 3 Liga der vergangenen 3 Jahre
Widerspricht auch dieser These.

Ich denke schon, dass 60 das Fanpotential von Nürnberg, Dresden, Bochum,
Hannover, Magdeburg, Rostock oder Bielefeld hat…

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domlöwe, Sunday, 18.01.2026, 12:33 (vor 38 Tagen) @ Romirei

Ein Blick in die Zuschauerstatistik der 2 und 3 Liga der vergangenen 3 Jahre
Widerspricht auch dieser These.

Ich denke schon, dass 60 das Fanpotential von Nürnberg, Dresden, Bochum,
Hannover, Magdeburg, Rostock oder Bielefeld hat…


Ich stimme da zu. Bielefeld ist ein gutes Beispiel. Die hatten, als Sechzig mit Bielefeld noch gemeinsam in der 2. Liga waren, im Schnitt 15000 bis 17000 Zuschauer. Inzwischen ist dort jedes Heimspiel mit 27000 Zuschauer ausverkauft.

So viel Selbstbewusstsein sollten wir haben, dass ein Stadion mit einer Kapazität von 25000 am Standort Grünwalder Straße in der 2. Liga auf absehbare Zeit immer ausverkauft oder nahezu ausverkauft wäre und selbst in der 3. Liga immer gut ausgelastet sein würde mit einem Schnitt von deutlich 20000. So würde ich zumindest bei potentiellen Investoren argumentieren und dabei auch herausstellen, dass Zuschauerprognosen für einen potentiellen Neubau ähnlicher Größe auf der grünen Wiese, der vermutlich billiger wäre, wesentlich unsicherer wären.

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lustiger_hans, Sunday, 18.01.2026, 18:13 (vor 38 Tagen) @ domlöwe

Man muss sich halt schlicht mal ausrechnen: Was kosten 20.000 (das Minimum) gegenüber 25.000.

Dann kann man abschätzen, ob das wirtschaftlich sinnvoll ist. Jedes Jahr eine Million für Plätze aufwenden zu müssen, die man nicht regelmäßig nutzt, wäre unsinnig. Bei Kosten, die auf 25 Jahre wenig ins Gewicht fallen, könnte man darüber mal sprechen.

Wichtig ist es, nicht wieder in das übliche "das bekommen wir schon voll" zu verfallen, denn das führt dann in der Folge wieder zur wirtschaftlichen Fehlentscheidungen.

Der Sprung zwischen 20 und 25 könnte halt der zwischen Überdachen mit etwas Anpassungen und massiver Umbau sein und das wird dann schlicht sinnlos teuer....

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domlöwe, Sunday, 18.01.2026, 19:35 (vor 38 Tagen) @ lustiger_hans

Man muss sich halt schlicht mal ausrechnen: Was kosten 20.000 (das Minimum) gegenüber 25.000.

Ich gehe mal davon aus, dass das gemacht wurde, bevor Aussagen wie "Eine Kapazität von unter 25000 ist wirtschaftlich nicht zukunftsfähig" getätigt wurden.
Sonst wäre ja so eine Aussage ausgesprochen unprofessionell.

Und wie ich im Ausgangsposting geschrieben haben. Irgendwelche Alternativoptionen mit 18000 oder 20000 sind meiner Ansicht nach vom Tisch. Entweder kommt ein Ausbau in der Größenordnung von 25000 oder die Beibehaltung des Status Quo mit minimalen finanziellen Aufwand.

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lustiger_hans, Sunday, 18.01.2026, 20:25 (vor 38 Tagen) @ domlöwe

Ich gehe mal davon aus, dass das gemacht wurde, bevor Aussagen wie "Eine Kapazität von unter 25000 ist wirtschaftlich nicht zukunftsfähig" getätigt wurden.
Sonst wäre ja so eine Aussage ausgesprochen unprofessionell.


Es gibt einen Unterschied, ob man rechnet, was man für eine gewisse wirtschaftliche Leistungsfähigkeit braucht oder ob man das solide mit dafür notwendigen Ausgaben gegenrechnet. Gerade, wenn in letzterem Fall die Ausgaben noch nicht mal im Ansatz absehbar sind.

Und genau das ist eines der zentralen Probleme, warum in Hamburg und Berlin Vereine sitzen, die sich als Zweitverein etabliert haben und in München nicht: Die hatten Leute, die sowas planen können, wir nicht.

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BlueMagic, Sunday, 18.01.2026, 20:46 (vor 38 Tagen) @ hjs skeptisch

Habe ich mir gestern beim Rausgehen auch gedacht. In der Stehhalle fast ausschliesslich alte Männer wie ich. Liegt natürlich auch an den Preisen.
Sehr auffällig auch der extrem niedrige Frauenanteil. Geschätzt gut unter 10%.
Gibt es dazu eigentlich irgendwo valide Daten?

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United Sixties, Sunday, 18.01.2026, 12:13 (vor 38 Tagen) @ Joerg

Wunderbar diese Zahl hier von Dir hier zu lesen:-D

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United Sixties, Sunday, 18.01.2026, 12:22 (vor 38 Tagen) @ BlueMagic

Der Stadionbesuch hat sich überall verändert durch die moderneren, vollüberdachten Arenen oder Stadien. Annähernd überall ist die Basis gewachsen, wie auch bei uns sehr deutlich ( Mitgliederzahl, Dauerkarten) mit vielen jungen neuen Löwenfans.
In den 80er ( Dritte Liga , Bayernliga) wurde ja oft nur vor 6000 und weniger gespielt, obwohl 30 000 Platz gehabt hätten. Es braucht dringend Potential nach oben, B-Seats und wenige Logen für das spezielle Publikum, wie überall. Um auch irgendwann wieder erste Liga zu erreichen sind 25 000 exakt die bestmögliche Stadiongrösse auf Giesings Höhen für dritte, zweite und anfangs auch erste Liga. Was dann passiert weiß noch niemand und dennochnsollte unser Vornild St. pauli und Union in Berlin bleiben…erst wenn einige Jahre beständig erste Liga möglich wurden, darf über andere Optionen nachgedacht werden ( 13+4 im Oly ?). Jetzt muss Stadiongruppe mit Präsidium eine tragfähige Finanzierung auf Erbpacht präsentieren und dazu wünsche ich uns und allen Beteiligten das nötige Glück , Rückgrat und Engagement.

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lustiger_hans, Sunday, 18.01.2026, 18:17 (vor 38 Tagen) @ United Sixties

darf über andere Optionen nachgedacht werden ( 13+4 im Oly ?).

NEIN. Die Aufwände, wenige Spiele in einem absolut maroden und prinzipiell nicht zweitligatauglichen Stadion irgendwie zu ermöglichen, dürften auch unverhältnismäßig teuer sein. Nur dafür, dass vielleicht irgend ein Kackverein noch 5.000 Fans mehr mitbringen kann. Das Ding ist dann halbleer (wenn, dann dürften ja nur die überdachten Plätze genutzt werden), das ist doch Murks.

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nordkurvenasso, Sunday, 18.01.2026, 19:07 (vor 38 Tagen) @ lustiger_hans

darf über andere Optionen nachgedacht werden ( 13+4 im Oly ?).


NEIN. Die Aufwände, wenige Spiele in einem absolut maroden und prinzipiell nicht zweitligatauglichen Stadion irgendwie zu ermöglichen, dürften auch unverhältnismäßig teuer sein. Nur dafür, dass vielleicht irgend ein Kackverein noch 5.000 Fans mehr mitbringen kann. Das Ding ist dann halbleer (wenn, dann dürften ja nur die überdachten Plätze genutzt werden), das ist doch Murks.

Im Prinzip richtig

Trotzdem würden dir Kackvereine Bayern ,Stuttgart ,Nürnberg und /oder Dortmund heißen

Ist aber eine akademische Diskussion angesichts Platz 9 in Liga 3

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lustiger_hans, Sunday, 18.01.2026, 20:22 (vor 38 Tagen) @ nordkurvenasso

Ist aber eine akademische Diskussion angesichts Platz 9 in Liga 3

Ja, im Prinzip schon. Aber es ist genau so eine Diskussion, die uns genau jetzt massiv schadet. Es muss einen geradlinigen Plan geben, der nicht schon wieder vor seiner finalen Ausarbeitung torpediert wird mit dem Niveau "aber wenn wir Tschämbiänsliiig spielen brauchen wir...."

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Walter Rädler, Sunday, 18.01.2026, 19:59 (vor 38 Tagen) @ United Sixties

Da geht es in die richtige Richtung und dann kommt so ein ein Ex-Verwaltungsrat daher und macht mit einem Post wieder sehr viel kaputt. 13+ 4 oder 12+5 oder 11+6, was soll das? Das will doch keiner außer du.
Warum schreibst du nicht gleich, dass wir in die Allianz-Arena für die großen Spiele zurückgehen, dann ist doch eh schon egal. Keiner hier vom Forum hat mehr Bayern-Spiele gesehen als du!
Es geht um die Heimat, um einen heiligen Ort, es wäre eine einmalige Chance für uns und du gehst wieder mal fremd.
Ich wäre dir echt dankbar, wenn du erst denkst und dann schreibst.

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laimerloewe (c), Monday, 19.01.2026, 08:54 (vor 37 Tagen) @ BlueMagic

Ich halte 25.000 auch für das maximum. wissenschaftlich begründen kann ich das nicht, es ist einfach mein bauchgefühl. ich glaube, dass ein stadion mit etwas mehr komfort auch in der aktuellen situation mehr zuschauer anlocken würde. die frage ist, ob man weiterhin diese astronomischen ticketpreise verlangt, ob der mvv wieder in die karten integriert wird (was ich bei 10.000 mehr anreisenden definitiv für sehr sinnvoll erachten würde). sportliche tristesse-phasen werden sich aber sehr wahrscheinlich in einem stadion mit teilweise leeren rängen widerspiegeln. aber das gehört halt auch dazu. immer ausverkauft so wie bei uns aktuell, ist ja auch eine sondersituation.

außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass bei den massiven umbauarbeiten und den angedachten gimmicks (schließbares dach etc.) 2-3.000 plätze mehr oder weniger kostenmäßig kaum ins gewicht fallen dürften. außerdem vertraue ich den verantworlichen, dass sie das gut berechnen können.

ich hielte es andererseits für ein fatales signal, wenn 1860 jetzt irgendwie um die ecke käme und sagen würde, 25.000 ist uns zu groß, wir wollen nur 22.000. damit würde man wahrscheinlich jegliches verständnis auf seiten der stadt verlieren. darüber hinaus würde 1860 (wahrscheinlich ja eher eine stadiongesellschaft) im erbpachtmodell selbst diese pläne erarbeiten und kann somit die kapazität eigentlich selbst steuern.

deswegen hier mein flammedes plädoyer: 1860 muss jetzt endlich diese chance nutzen! mehr als 30 jahre stillstand können jetzt endlich zu einem ende kommen!!! durch das erbpacht-modell haben wir es in der hand, innerhalb der rahmenbedingungen das so zu gestalten, dass es für uns passt. der bürgermeister hat versprochen, dass die roten sich das nur von außen anschauen dürfen und die kostenersparnis zur ertüchtigung irgendwie als zuschuss an 1860 fließen zu lassen. ich weiß, es ist wahlkampf, aber wenn wir uns das jetzt durch die lappen gehen lassen, drohen die nächsten jahrzehnte stillstand und wir bleiben einfach in unserer sackgasse stecken. Es liegt jetzt an kgaa und ev eine finanzierung für das ding aufzustellen, die uns nicht zu viel risiken aufbürdet und dann muss jetzt auch einfach mal gemacht werden. und wenn das der fall ist, werde ich auch 2-3 jahre oly schlucken und mich auf ein schmuckkästen im sponsor-xy-sechzgerstadion freuen!

und da drin möchte ich dann vor meinem ableben die roten ein mal aus dem dfb-pokal schmeißen!!! zur not kann mich dann direkt aus dem stadion auf den waldfriedhof fahren.

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lustiger_hans, Monday, 19.01.2026, 10:08 (vor 37 Tagen) @ laimerloewe (c)


ich hielte es andererseits für ein fatales signal, wenn 1860 jetzt irgendwie um die ecke käme und sagen würde, 25.000 ist uns zu groß, wir wollen nur 22.000. damit würde man wahrscheinlich jegliches verständnis auf seiten der stadt verlieren. darüber hinaus würde 1860 (wahrscheinlich ja eher eine stadiongesellschaft) im erbpachtmodell selbst diese pläne erarbeiten und kann somit die kapazität eigentlich selbst steuern.

Das ist halt mal wieder ein Punkt der Professionalität. Erstmal mit dem Angebot der Gegenseite (Stadt: 25.000) verhandeln und die Erbpacht abschließen mit der anschließenden genauen Ausarbeitung der Umbaupläne durch den Erbpachtnehmer. Wenn man dann feststellt, dass baulich 22.000 deutlich sinniger sind, ist der schwierige Teil ja schon durch. Das weiß doch auch im Grunde jeder ernsthafte Geschäftsführer......

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United Sixties, Monday, 19.01.2026, 10:45 (vor 37 Tagen) @ laimerloewe (c)

1860 % dito. Sechzig-im-Sechzger und sonst nix! 13+4 streiche ich aus all meinen Zukunftsgedanken :-D

Bleibt die wichtigste Frage: wer soll das finanzieren solange HI in der KGaA bleibt ?

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lustiger_hans, Monday, 19.01.2026, 11:16 (vor 37 Tagen) @ United Sixties

Bleibt die wichtigste Frage: wer soll das finanzieren solange HI in der KGaA bleibt ?

Tja, das Baywa-Stadion an der Grünwalder Straße wirds wohl schonmal nicht.....

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laimerloewe (c), Monday, 19.01.2026, 14:18 (vor 37 Tagen) @ United Sixties

nachdem mang ja in seiner interview offensive immer sehr positiv in sachen stadion rüberkommt, hoffe ich mal, dass das nicht aufgesetzt ist und im hintergrund wirklich die sachen ensprechend voran getrieben werden. vielleicht gibt es ja sogar eine lösung, die beide fliegen (übernahme hasan-anteile und finanzierung stadion) mit einer klappe schlägt.

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BlueMagic, Monday, 19.01.2026, 09:15 (vor 37 Tagen) @ BlueMagic

Antworte jetzt auf meinen Post direkt, weil es jetzt doch in diesem Thread recht unübersichtlich geworden ist.
Ich habe ja auch nur davor gewarnt, da evtl. im Hinblick auf vielleicht irgendwann 1.Liga die Kapazitätsträume noch weiter Richtung 30k zu schrauben. 25k ist vermutlich der richtige Mittelweg. Mehr auf keinen Fall. Ich könnte auch mit 22 oder 23k gut leben.
Wur sind halt mal ein Fahrstuhlverein der von 1. bis 4.Liga mit allem rechnen muss. Und eine längere Periode mit vielen freien Plätzen will ich nicht mehr erleben. Das hatten wir lange genug.

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laimerloewe (c), Monday, 19.01.2026, 09:34 (vor 37 Tagen) @ BlueMagic

ich glaube, dass 2-3.000 plätze mehr oder weniger nicht kriegsentscheidend sind.

wenn du gute phasen hast, sind 25.000 eher zu wenig (mindestens bei spitzenspielen), wenn du durchhänger im mittelfeld der dritten liga (oder weiter unten) hast sind auch 22.000 zu viel.

wichtig ist einfach eine solide finanzierung, die einem im zweiten fall nicht sofort in wirtschaftliche schieflage bringt.

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domlöwe, Sunday, 18.01.2026, 21:23 (vor 38 Tagen) @ domlöwe

Ich versuche, noch genauer zu erläutern, warum ich glaube, dass die Option, das GWS auf 18000 bis 20000 auszubauen, vom Tisch ist, und nur noch die Varianten "Ausbau auf etwa 25000" oder "Erhalt des aktuellen Status Quo mit möglichst wenig Aufwand" für realistisch halte.

Ein Ausbau auf 18000 bis 20000 überdachte Plätze und Logen, der vermutlich mindestens 50 Millionen Euro kosten würde, könnte prinzipiell auf zwei Arten erfolgen

Möglichkeit 1: Die Stadt verfolgt wieder den ursprünglichen Plan und finanziert den Ausbau

Dass die Politik dann doch so viel Geld ausgibt für eine Variante, die die Verantwortlichen des Vereins als "wirtschaftlich nicht zukunftsfähig" bezeichnet haben, kann ich mir nicht vorstellen. Damit würden sich die Politiker angreifbar machen.

Möglichkeit 2: 1860 übernimmt das Stadion in Erbpacht und finanziert den Ausbau selber:

Dann wünsche ich den Verantwortlichen viel Erfolg dabei, potentielle Investoren davon zu überzeugen, in eine Stadionlösung zu investieren, die man zuvor als "wirtschaftlich nicht zukunftsfähig" beurteilt hat. Das stelle ich mir ausgesprochen anspruchsvoll vor.

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Tazeqqa n umeqber, Monday, 19.01.2026, 16:10 (vor 37 Tagen) @ domlöwe
bearbeitet von Tazeqqa n umeqber, Monday, 19.01.2026, 16:39

Mit der frühzeitigen Abkehr von der städtischen Lösung hat sich Mang und das restliche Präsidium schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Zumindest verstehe ich die Pläne und die Aussagen der Verantwortlichen entsprechend. Auch die letzten Aussagen von Reiter lassen darauf schließen, dass man sich bereits auf die Erbpacht geeinigt hat. Entscheidend wird sein, ob man es jetzt im Kreuz hat, den zweiten Schritt zu gehen, und vor allen Dingen wie dieser Schritt aussieht. Der einzig positive Aspekt bei der Erbpachtsache ist meines Erachtens, dass man tatsächlich soweit frei in den Planungen ist, und vielleicht finanziell nicht komplett abdrehen müsste. Insgesamt ist das Verhalten des Präsidiums meines Erachtens aber trotzdem sehr riskant. Klappt es, ist ja alles prima, klappt es nicht, landen wir über kurz oder lang im Oly. Für ein Präsidium mit der Erfahrung von einem halben Jahr Amtszeit (Ausnahme Heinz), und einem nach wie vor unsicheren Mitgesellschafter sind das schon mutige Schritte.

Wobei unser Hassan II (mit Doppel-S) gerade zeigt, wie es wirklich geht. :-D

https://www.kicker.de/in-marokko-entsteht-das-groesste-fussballstadion-der-welt-1045794/artikel

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