Fast-1860-Präsident Klaus Josef Lutz mag nicht schuld sein (Forum)
Man könnte kotzen, wenn man sich den „Vergütungsbericht 2023 der BayWa AG“ anschaut, wie viel Lutz noch in diesem Jahr zusätzlich zu der Abfindung (6,7 Mio. Euro) bekommen hat. Ich könnte wetten, dass er formal unbeschadet aus der ganzen Nummer rauskommt.
Der ehemalige BayWa-Vorstandschef Klaus Lutz geht in die Offensive: Im BR-Interview wehrt er sich gegen die öffentliche Darstellung, er sei hauptverantwortlich für die Schieflage des Agrar- und Handelskonzerns.
Der seit März 2025 amtierende CEO, Frank Hiller, nennt "fehlendes Risikomanagement" als Haupttreiber der Krise. Nach seiner Überzeugung ist die "aggressive Akquisitionspolitik" ebenfalls dafür verantwortlich, "obwohl wir eine relativ hohe Verschuldung hatten". Und die BayWa habe ihr "Kerngeschäft vernachlässigt" – den Agrar-Bereich also. Zwar erwähnt Hiller den Namen Klaus Lutz in diesem Zusammenhang nicht, trotzdem nimmt er seinen Vor-Vorgänger damit ins Visier.
Im vergangenen Jahr ging der Münchner Mischkonzern BayWa fast pleite - jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft München wegen des Verdachts der Bilanzfälschung.
Davon ist leider auszugehen - wie immer bei diesen wirtschaftsstraftaten wird es am Nachweis des bedingten Vorsatzes scheitern
