Neue Töne von der Stadt zum Stadion (Forum)
Im aktuellen SZ-Artikel zur Stadiondebatte wird Verena Dietl zitiert.
"Wenn man über diese Kapazität *) hinausgehen will, muss das in Eigenverantwortung des Vereins gemacht werden."
*) gemeint sind die 18105 Plätze, die bisher immer als maximal mögliche Obergrenze genannt wurden
Beppo Brem von den Grünen und Ulrike Grimm äußerten sich ähnlich: Eine Lösung von mehr als 18105 Plätzen müsste vom Verein selber in die Hand genommen werden mit einer Erbpachtvertrag-Lösung. Eine solche Lösung müsste genehmigungsfähig sein und die Interessen der Anwohner berücksichtigen.
Das sind für mich neue Töne. Bisher hieß es immer, mehr als gut 18000 Plätze "gähd hoid ned".
Nun muss man immer miteinkalkulieren, dass man aus taktischen Gründen weniger als ein Jahr vor der Kommunalwahl nicht mehr sagen will, dass mehr als gut 18000 Plätze unter keinen Umständen genehmigungsfähig sein könnten.
Bei einer Erbpachtlösung stellt sich auch die Frage, was dann mit der zweiten Mannschaft vom FC Bäh passiert.
Meint ihr, hinter diesen neuen Tönen steckt Substanz oder Taktik ?

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