Privatinsolvenz nach dem Firmenkonsortium

tomtom, Friday, 08.03.2024, 07:46 (vor 791 Tagen) @ United Sixties

Gestern verstieß ein Mediendienst (Turi2) gegen die Vorgabe, dass Journalist:innen keine Namensscherze zu machen haben, aber die Gelegenheit war einfach zu verlockend: Benkrupt! :-D Naja, viele Gläubiger, es trifft ja oft die ganz Kleinen am Ende und auch Kommunen finden das natürlich alles nicht so lustig.

ER möchte indes „in das aufstrebende Land Irak investieren“, berichtet das Löwenmagazin, er ist also nicht pleite.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rene-benko-insolvenz-oesterreich-signa-holding-1.6430869

Wer kennt sich da besser aus: was passiert, falls IHM das auch passiert und neben seinen geschäftlichen Anteilen auch private Insolvenz folgt?
Wie würde ein gerichtlich bestellter Insolvenzverwalter die KGaA retten versuchen oder abwickeln?

Privatinsolvenz nach dem Firmenkonsortium

Kraiburger, Friday, 08.03.2024, 07:52 (vor 791 Tagen) @ United Sixties

Stellt sich doch eher die Frage ob es ein Insolvenzrecht in unserem Sinn in seinem Heimatland überhaupt gibt. Bzw in dem Land, in dem die HAM angemeldet ist, denn die ist Eigentümer und nicht er privat.

Privatinsolvenz nach dem Firmenkonsortium

lustiger_hans, Friday, 08.03.2024, 08:29 (vor 791 Tagen) @ Kraiburger

Stellt sich doch eher die Frage ob es ein Insolvenzrecht in unserem Sinn in seinem Heimatland überhaupt gibt. Bzw in dem Land, in dem die HAM angemeldet ist, denn die ist Eigentümer und nicht er privat.

Und genau da kommt der Punkt: Eine Art Privatinsolvenz würde dazu führen, dass man versucht, alle Vermögenswerte zu verwerten. Und die HAM ist ein solcher. Ich bin mir sicher, dass sich dafür ein Käufer finden würde, nur halt dann zu irgendeinem Preis. Die Konditionen würde dann nicht HI festlegen, sondern es würde wsl "irgendwie" verwertet werden.

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