Danke Pfeifer!? (Forum)
Zufällig las ich gerade einen Artikel in der „Kontext:Wochenzeitung“ (ein schwäbischer Ableger der „taz“, der nur einmal wöchentlich am Mittwoch online und am Samstag in der Printausgabe erscheint): Rechtsextremismus im Fußball – Nazis auf der Tribüne: Sie werden wieder stärker: Rechtsextreme in Fußballstadien. Wie linke Ultras und Fan-Initiativen dagegen ankämpfen, zeigte eine Veranstaltung des Stuttgarter „Netzwerks gegen Rechts“ in Bad Cannstatt.
Im Artikel von Franziska Mayr kommt auch Löwenfan Ex-Nazi Felix Benneckenstein vor: „Man habe schnell verstanden, dass man als Neonazi beim Fußball gut rekrutieren kann, sagt Benneckenstein, vor allem unter Jugendlichen. Der TSV 1860 München-Fan bekam kurz vor seinem Ausstieg aus der Szene ein Stadionverbot. Im November 2022 startete er gemeinsam mit Exit-Deutschland und fritz-kola, einem Sponsor von 1860, die Guerilla-Aktion "rechts, bitte aussteigen" mit Beamer-Bannern, Aufklebern in Kneipen und der Aufforderung in den U-Bahnen, in der Fahrtrichtung gegen rechts auszusteigen. „Mein Engagement bei 60 wird nicht von allen positiv gesehen“, sagt Benneckenstein. Doch das Enttäuschendste damals sei gewesen, dass der Geschäftsführer von München 1860 die Aktion nicht gutgeheißen habe, „wir können niemanden ausschließen“, hätte er gesagt. Den Vereinen, die das Hausrecht in den Stadien haben, fehle es oft am Willen, stärker gegen Rechtsextremismus unter den eigenen Fans vorzugehen und diskriminierende Aktionen offen zu verurteilen, sind sich die drei auf der Bühne einig“.
Ich weiß, es ist nur ein Nebenschauplatz, und ich kann Pfeifers Verhalten in dieser Causa auch nicht endgültig bewerten, aber Benneckenstein behauptet so etwas auch nicht aus Jux.
Ich kann natürlich die Lektüre des gesamten Artikels empfehlen.


mich würde eher interessieren wie das Essen dort ist und was man dort am besten ist?